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NEW YORK (awp international) - Die US-Börsen haben am Montag Gewinne verbucht und damit den vierten Handelstag in Folge mit einem Plus geschlossen. Börsianer führten das auf die positiv aufgenommenem Basel-III-Regeln für Banken sowie starke Konjunkturdaten aus in China zurück. Händlern zufolge sind die am Wochenende beschlossenen strengeren Eigenkapitalvorschriften für Banken weniger scharf ausgefallen als von einigen Anlegern erwartet worden war. Dadurch sei die auf der Finanzbranche lastende Unsicherheit verringert worden. In China war indes die Industrieproduktion im August um 13,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. All das mindere die Sorgen vor einem erneuten Abgleiten der Weltwirtschaft in eine Rezession, sagte ein Händler.
Der Dow Jones Industrial stieg um 0,78 Prozent auf 10.544,13 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 1,11 Prozent auf 1.121,90 Punkte zu. An der Technologiebörse Nasdaq rückte der Composite-Index um 1,93 Prozent auf 2.285,71 Punkte vor. Der Nasdaq 100 stieg indes um 1,55 Prozent auf 1.921,67 Punkte.
Kräftig nach oben ging es vor allem für Bankentitel. So legten die Papiere von JPMorgan um 3,50 Prozent auf 41,15 US-Dollar zu und waren damit einer der besten Dow-Werte. Die Titel von Morgan Stanley gewannen 2,13 Prozent auf 27,77 Dollar, die der Bank of America 2,95 Prozent auf 13,95 Dollar und die Titel von Goldman Sachs 2,65 Prozent auf 154,37 Dollar. Vor allem die relativ lange Übergangsfrist für die Umsetzung der Basel-III-Vorgaben habe am Markt für eine freundliche Stimmung gesorgt, hiess es.
Jenseits der Finanzbranche hatte Hewlett-Packard angekündigt, die Internetsicherheitsfirma ArcSight für insgesamt 1,5 Milliarden Dollar zu kaufen. Das entspricht einem Gebot von 43,50 Dollar je Aktie. ArcSight-Papiere sprangen daraufhin um 25,13 Prozent auf 43,92 Dollar nach oben, während HP-Aktien ein Plus von 0,16 Prozent auf 38,26 Dollar verbuchten. Hewlett-Packard hatte erst Anfang September ein Bieterrennen um den Speicherspezialisten 3Par für sich entscheiden können, nachdem der Rivale Dell ausgestiegen war.
Von Übernahmenachrichten bewegt waren zudem die Anteilsscheine von Hertz, die 7,86 Prozent auf 10,84 Dollar zulegten. Der Autovermieter war zuvor der Übernahme des amerikanischen Konkurrenten Dollar Thrifty einen Schritt näher gekommen. Hertz hatte die Offerte von 1,1 auf 1,56 Milliarden Dollar aufgestockt. Damit steht zurzeit der Rivale Avis mit seinem Gegengebot von 1,36 Milliarden Dollar auf verlorenem Posten. Die Papiere von Dollar Thrifty stiegen um 5,35 Prozent auf 50,58 Dollar. Für die Titel der Avis Budget Group ging es trotzdem gleichermassen nach oben - und zwar um 7,14 Prozent auf 10,95 Dollar.
Verluste von 0,71 Prozent auf 70,29 Dollar mussten dagegen die Papiere des Biotechnologieunternehmens Genzyme hinnehmen. Das Unternehmen verkauft sein Geschäft mit genetischen Tests für 925 Millionen Dollar an Laboratory Corp./chs

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