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NEW YORK (awp international) - Gute Daten vom Immobilienmarkt haben den US-Börsen am Montag den dritten Gewinntag in Folge beschert. In den Vereinigten Staaten waren die Verkäufe neuer Häuser im Juni auf das Jahr hochgerechnet überraschend deutlich um 23,6 Prozent auf 330.000 Häuser gestiegen. Volkswirte hatten nur mit einem Plus auf 320.000 Häuser gerechnet.
Für gute Laune sorgte Börsianern zufolge auch die Anhebung des Gewinnziels durch den Paketdienst Fedex . Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) stieg um 0,97 Prozent auf 10.525,43 Punkte. Damit fällt die Bilanz des Leitindex für das laufende Jahr 2010 wieder positiv aus. Der breiter gefasste S&P-500-Index hielt sich über der Händlern zufolge psychologisch wichtigen Marke von 1.100 Punkten und kletterte um 1,12 Prozent auf 1.115,01 Punkte. An der Nasdaq dominierten ebenfalls die Pluszeichen: Der Nasdaq-100-Index rückte um 0,80 Prozent vor auf 1.890,40 Punkte, der Composite-Index notierte 1,19 Prozent höher bei 2.296,43 Punkten.
Der Paketdienst Fedex legte die Ziellatte für seinen Jahresgewinn höher. Für das erste Geschäftsquartal ist Fedex nun sogar optimistischer als die Analysten. Grund für den positiveren Blick auf die Zukunft ist dem Unternehmen zufolge die besser als erwartet ausgefallene Mengen-Entwicklung im Expressgeschäft und im Bodentransport. Die Titel verteuerten sich um 5,61 Prozent auf 83,39 US-Dollar.
Auch die als besonders konjunktursensibel geltenden Aktien von Luftfahrtgesellschaften sprangen an. So stiegen Papiere der Continental Airlines Holding um 5,77 Prozent und Titel der United-Airlines-Mutter UAL um 5,62 Prozent.
Im Blick standen ebenfalls die Anteilsscheine von Onyx Pharmaceuticals nach einer positiv ausgefallenen Phase-IIB-Studie beim Krebsmedikament Carfilzomib. Die Papiere schnellten um 21,12 Prozent auf 26,04 Dollar in die Höhe.
Derweil beflügelten Übernahmegerüchte die Titel des Biotechunternehmens Genzyme . Medienberichten zufolge ist GlaxoSmithKline an dem Unternehmen interessiert. Laut Händlern wird aber nicht damit gerechnet, dass die derzeitige Führung von GlaxoSmithKline ein solches Geschäft auch tatsächlich realisiert. Am Wochenende hatte das "Wall Street Journal" berichtet, dass auch der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis an einer Genzyme-Übernahme interessiert sei. Weder Sanofi-Aventis noch Genzyme wollten sich derweil zu Medienberichten äussern, wonach die Amerikaner das Übernahmeansinnen der Franzosen bereits zurückgewiesen haben sollen. Genzyme-Papiere gewannen 7,77 Prozent auf 67,38 Dollar. Titel von GlaxoSmithKline hingegen verloren zuletzt in London 1,26 Prozent, Sanofi-Aventis-Aktien rückten in Paris nur um unterdurchschnittliche 0,16 Prozent vor.
An der Wall Street wiederum waren Pharmawerte vor diesem Hintergrund gefragt. So kletterten Pfizer an der Dow-Spitze um 3,02 Prozent auf 15,02 Dollar. Aktien von Merck & Co. legten um 1,15 Prozent auf 35,27 Dollar zu.
Die Aktien von IBM aber rückten nur um minimale 0,02 Prozent auf 128,41 Dollar vor. Die EU-Kommission wirft dem amerikanischen IT-Konzern den Missbrauch seiner Marktposition vor. Deshalb leitete die Brüsseler Wettbewerbsbehörde zwei Kartelluntersuchungen ein. Der Vorwurf dreht sich um Hochleistungs- beziehungsweise Grossrechner. Auf diesem Markt soll IBM seine Hardware an das Betriebssystem gekoppelt haben./la/he

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