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AKTIEN NEW YORK/Schluss: Kräftige Verluste nach gemischten Daten

Dieser Inhalt wurde am 30. Oktober 2009 - 21:30 publiziert

NEW YORK (awp international) - Gemischte Konjunkturdaten haben die US-Börsen am Freitag deutlich ins negative Terrain gedrückt. Insbesondere Banken kamen erneut stark unter Druck. "Finanzwerte waren und sind immer noch die am stärksten bewegten Titel, wenn Zweifel über die Wirtschaftsentwicklung aufkommen. Der Sektor bleibt anfällig und es besteht immer wieder die Gefahr, dass diese Schwäche auf den Rest des Marktes überschwappt", sagte ein Analyst.
Der Dow Jones sackte um 2,51 Prozent auf 9.712,73 Punkte ab, im Wochenvergleich standen sogar rund minus 2,6 Prozent zu Buche. Der marktbreite S&P-500-Index brach mit seiner Serie von sieben Monaten im grünen Bereich und rutschte um 2,81 Prozent auf 1.036,18 Zähler ab (Woche -4,0 Prozent). An der Technologiebörse Nasdaq verlor der Composite-Index 2,50 Prozent auf 2.045,11 Punkte (Woche -5,1 Prozent). Der Auswahlindex Nasdaq 100 fiel um 2,58 Prozent auf 1.667,13 Zähler.
Im US-Leitindex bildeten entsprechend die Titel von Bank of America mit minus 7,31 Prozent auf 14,58 US-Dollar das Schlusslicht. Auch JPMorgan verloren deutliche 5,82 Prozent auf 41,77 Dollar. Abseits des Index ging es für Papiere der Citigroup um 5,10 Prozent auf 4,09 Dollar nach unten. Ein Analyst sieht einen möglichen weiteren Abschreibungsbedarf bei der Bank von zehn Milliarden Dollar.
Besonders deutlich ging es allerdings für Aktien der CIT nach unten. Der für die US-Wirtschaft enorm wichtige Mittelstandsfinanzierer hat sich mit dem aggressiven US-Investor Carl Icahn auf eine Milliardengarantie samt Rettungsplan geeinigt. Allerdings gehen Beobachter dennoch weiter von einer geordneten Insolvenz aus. Die Aktie brach um 24,21 Prozent auf 0,72 Dollar ein.
Auch Ölwerte konnten die Anleger nicht überzeugen. Nach den Rekorden im Vorjahr verzeichnet der zweitgrösste US-Ölkonzern Chevron Corp. nun wie die Konkurrenten massive Gewinneinbrüche. Zwar war der Gewinn noch höher ausgefallen als von Analysten erwartet, die Aktie gab allerdings um 1,81 Prozent auf 76,54 Dollar nach. Titel des Konkurrenten ExxonMobil , der am Vortag Zahlen vorgelegt hatte, fielen um 3,10 Prozent auf 71,67 Dollar.
Aktien des Börsenbetreibers NYSE Euronext rutschten nach Zahlen um 6,27 Prozent auf 25,85 Dollar ab. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hatte auch im dritten Quartal auf der transatlantischen Börse gelastet. Das Management blickt aber zuversichtlich nach vorne und sieht eine Stabilisierung im Kerngeschäft. Am Sparkurs werde festgehalten./dr/he

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