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NEW YORK (awp international) - Die Börsen in New York haben am Donnerstag keinen klaren Trend gezeigt. Während schwache Einzelhandelswerte die Standardtitel an der Wall Street belasteten, waren unter den Technologiewerten an der Nasdaq freundliche Kurse zu verzeichnen. Anleger hielten sich vor den mit Spannung erwarteten offiziellen Zahlen des US-Arbeitsministeriums zum Arbeitsmarkt zurück, nachdem von jüngsten Konjunkturdaten keine klaren Impulse mehr ausgingen. Überraschend gute Daten des Arbeitsmarktdienstleisters ADP hatten schon am Vortag mehr Zuversicht auf eine nachhaltige Belebung der US-Wirtschaft unter die Anleger gebracht.
Die Standardwerte im Dow Jones gingen 0,22 Prozent tiefer bei 11.697,31 Punkten aus dem Handel, nachdem der US-Leitindex am Vortag seinen höchsten Stand seit September 2008 erreicht hatte. Auch der breiter gefasste S&P-500-Index gab um 0,21 Prozent auf 1.273,85 Punkte nach. Etwas freundlicher ging es an der Technologiebörse Nasdaq zu: Der Composite Index gewann 0,28 Prozent auf 2.709,89 Punkte und auch für den Nasdaq 100 ging es um 0,31 Prozent nach oben auf 2.277,51 Punkte.
EINZELHANDEL ENTTÄUSCHT MIT DEZEMBER-UMSÄTZEN
Anleger trennten sich vor allem von Aktien aus dem Einzelhandelssektor, nachdem grosse Ketten mit ihren veröffentlichten Dezember-Umsätzen die Erwartungen verfehlten. Negativ wirkte sich dabei eine Flaute nach Weihnachten aus, als ein Schneesturm an der Ostküste das öffentliche Leben lahmgelegt hatte. Die Umsatzzahlen des Kaufhausbetreiber Macy's gehörten zu den grössten Enttäuschungen, worauf die Papiere 4,00 Prozent auf 23,97 US-Dollar einbüssten. Papiere des Discounters Target sackten gar um 6,80 Prozent auf 54,93 Dollar ab. Wal-Mart verloren im Dow Jones 0,83 Prozent auf 53,96 Dollar.
Zu den grössten Verlierern im US-Leitindex gehörten indes aber Werte aus dem Telekomsektor, ohne dass es relevante Nachrichten gab. Verizon büssten am Indexende 2,56 Prozent auf 36,23 Dollar ein und auch Anteilsscheine von AT&T gaben um 1,35 Prozent auf 29,15 Dollar nach. Fallende Ölpreise setzten zudem Aktien aus der Energiebranche unter Druck. Chevron etwa verloren 0,82 Prozent auf 90,69 Dollar.
MICROSOFT AN DER SPITZE DES DOW JONES
Gefragt waren dagegen die Papiere von Microsoft , die an der Spitze des Dow Jones um 2,86 Prozent auf 28,80 Dollar kletterten. Im Zuge der Elektronik-Messe CES kündigte der Softwareriese in Las Vegas an, dass sich das Windows-Betriebssystem künftig nicht mehr nur auf Intel-Prozessoren fokussieren soll. Das Flaggschiff soll fortan auch auf die im Geschäft mit Smartphones und Tablet-PC's dominierende Plattform des britischen Chipherstellers ARM Holdings ausgerichtet werden. Intel gaben im Zuge dessen um 0,81 Prozent auf 20,77 Dollar nach. Den Chipkonzern erwartet zudem neue Konkurrenz: Der Grafikkarten-Spezialist Nvidia will Intel künftig mit einem eigenen Hauptprozessor herausfordern. Nvidia-Titel schossen daraufhin um 13,84 Prozent auf 19,33 Dollar in die Höhe.
Unter den Nebenwerten richteten sich die Blicke auf die Zahlen von Monsanto . Der Agrarkonzern und Hersteller von Pflanzenschutzmitteln übertraf Händlern zufolge im ersten Quartal die Gewinnprognosen, worauf die Aktien um 2,40 Prozent auf 70,79 Dollar anzogen./tih/stb

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