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NEW YORK (awp international) - Angesichts der angespannten Lage in Libyen sind die US-Börsen am Dienstag deutlich ins Minus gerutscht. Am ersten Handelstag der Woche nach einem Feiertag zum Auftakt sank der Dow Jones Industrial um 1,44 Prozent auf 12.212,79 Punkte. Für den breiter aufgestellten S&P-500-Index ging es um 2,05 Prozent auf 1.315,44 Punkte nach unten. Ein ähnliches Bild zeigte sich an der Technologiebörse Nasdaq. Hier sank der Composite Index um 2,74 Prozent auf 2.756,42 Punkte, der Nasdaq 100 verlor 2,91 Prozent auf 2.322,86 Punkte.
Die Unruhen in dem wichtigen Ölförderland Libyen und der damit einhergehende starke Anstieg der Ölpreise drückten auf die Stimmung, sagten Börsianer. Viele Anleger scheuten in dieser Situation vermeintlich riskantere Investments wie eben Aktien. Vor diesem Hintergrund konnten selbst positive Konjunkturdaten kaum stützend wirken. So war in den USA das Verbrauchervertrauen im Februar stärker als erwartet gestiegen.
Die Aktien von Wal-Mart gehörten nach Zahlen mit minus 3,09 Prozent auf 53,67 US-Dollar zu den schwächsten Dow-Werten. Der weltgrösste Einzelhändler hatte das siebte Quartal in Folge einen Umsatzrückgang in seinen US-Kaufhäusern erlitten und seine eigenen Ziele verfehlt.
Die Baumarktkette Home Depot hatte derweil im vierten Quartal mehr verdient als von Analysten erwartet worden war. Zudem hatte sich die Konzernführung für das laufende Geschäftsjahr optimistischer als bislang gezeigt und erwartet im zweiten Halbjahr 2011 einen weiteren Anstieg beim Umsatzwachstum. Darüber hinaus sollen eigene Aktien zurückgekauft werden. Die Papiere schlossen dennoch mit einem Minus von 1,04 Prozent bei 38,09 Dollar, schlugen sich damit aber noch etwas besser als der Gesamtmarkt.
Hewlett-Packard veröffentlichte seine Resultate erst nach der Schlussglocke. Die Papiere des Technologiekonzerns gingen zunächst mit einem Abschlag von 0,90 Prozent bei 48,23 Dollar aus dem Handel. Nachbörslich rutschten sie dann jedoch aufgrund einer enttäuschenden Umsatzentwicklung und eines negativ aufgenommenen Ausblicks um mehr als sechs Prozent ab.
Zu den Verlierern zählten zudem die Anteilsscheine von Apple , sie sackten um 3,41 Prozent auf 338,61 Dollar ab. Börsianer begründeten das damit, dass am Markt Gerüchte kursierten, wonach sich der Verkaufsstart des iPad 2 verzögern könnte. Berichten zufolge dementierte der Konzern dies anschliessend, der Kurs verharrte trotzdem im Minus.
Die Titel der Online-Videothek Netflix rutschten um 5,96 Prozent auf 221,60 Dollar ab. Zuvor war bekanntgeworden, dass der Online-Händler Amazon.com seinen Premiumkunden einen kostenlosen Video-Streaming-Dienst für Filme und Fernsehserien anbieten will.
Um 5,19 Prozent auf 32,01 Dollar nach oben sprangen die Aktien von Chesapeake Energy . Das Unternehmen hatte sich mit dem Minenbetreiber BHP Billiton auf den Verkauf eines Erdgasfeldes im US-Bundesstaat Arkansas für 4,75 Milliarden Dollar geeinigt. Die Titel von ExxonMobil und Chevron profitierten von den hohen Ölpreisen und legten um 1,11 auf 85,44 Dollar beziehungsweise 1,62 Prozent auf 100,32 Dollar zu.
McDonald's schliesslich gingen mit einem Abschlag von 0,56 Prozent bei 75,70 Dollar aus dem Handel. Die Fast-Food-Kette hatte berichtet, im vergangenen Jahr in Deutschland die Erlöse um 3,7 Prozent auf einen Rekordumsatz von mehr als drei Milliarden Euro gesteigert zu haben. Deutschland ist für den Konzern der weltweit viertgrösste Markt hinter den USA, Japan und Frankreich./chs/stb

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