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PRAG/WARSCHAU/BUDAPEST (awp international) - Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Montag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Während die Börsen in Warschau und Budapest Verluste verbuchten, legte der Prager Leitindex etwas zu.
Der Warschauer Leitindex Wig-20 fiel um 1,11 Prozent auf 2.835,49 Punkte. Der breiter gefasste Wig-Index ermässigte sich um 0,85 Prozent auf 48.904,49 Zähler.
Nachdem die Titel der Bank Handlowy am vergangenen Freitag noch Gewinne verbucht hatten, zeigten sich die Papiere zum Wochenauftakt mit deutlichen Abschlägen. Nach der Vorlage von Quartalszahlen rutschten die Aktien um 4,23 Prozent auf 97,40 Zloty ab. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres war das Nettozinseinkommen des Unternehmens um 6,8 Prozent auf 347,2 Millionen Zloty gesunken, hiess es.
Ohne einheitliche Richtung tendierten Rohstoffwerte. Die Titel von Grupa Lotos stiegen vor dem Hintergrund sich wieder befestigender US-Ölpreise um 1,37 Prozent auf 45,80 Zloty. Beflügelt wurde der Rohölpreis unter anderem durch den etwas schwächeren Dollar, meinten die Analysten der Commerzbank.
Die Papiere von KGHM Polska Miedz hingegen verloren 0,54 Prozent auf 182,90 Zloty. Der Kupferproduzent sorgt mit den Protesten der Arbeiter weiterhin für Aufmerksamkeit. Die Gewerkschaft fordere nun die Absetzung des derzeitigen Vorstandsvorsitzenden Herbert Wirth, schreiben die Analysten der KBC Bank in einem aktuellen Kommentar. Die Stimmung der Anleger gegenüber den Papieren der KGHM könnte sich etwas eintrüben, sollten die Proteste in den kommenden Tagen anhalten, fuhren die KBC-Experten fort.
In Budapest fiel der Leitindex Bux um 0,41 Prozent auf 23.614,21 Punkte. Im Einklang mit dem schwachen europäischen Umfeld zeigte sich auch der ungarische Leitindex zum Wochenauftakt mit leichterer Tendenz. Belastet hatten die Sorgen um die Schuldenkrise in Griechenland, besonders die Spekulationen um eine Umschuldung des Landes oder sogar einen Austritt aus der Währungsunion nannten Börsianer als Gründe für die Unsicherheit. Darüber hinaus hatte die Ratingagentur Standard & Poor's die Bonität Griechenlands erneut um zwei Stufen auf "B" herabgesetzt.
Unter den Einzelwerten zeigten sich die Titel der beiden Pharmaunternehmen Egis und Richter Richter Gedeon ohne klare Linie. Während Egis um 0,32 Prozent auf 19.800 Forint anzogen, sanken Richter Gedeon leicht um 0,14 Prozent auf 37,650 Forint. Beide Unternehmen werden im Laufe dieser Woche Ergebnisse für das erste Quartal vorlegen.
Zu den Verlierern zählten die Titel der OTP Bank . Diese büssten 1,40 Prozent auf 6.251 Forint ein. Im europäischen Branchenvergleich zählten Bankenwerte neben den Versicherern zu den schwächsten Sektoren. Die Papiere der FHB Land Credit & Mortgage Bank hingegen konnten ein Plus von 0,39 Prozent auf 1.019 Forint aus der Sitzung mitnehmen.
Der Prager Leitindex PX schloss mit einem Plus von 0,30 Prozent bei 1.266,10 Punkten. Die Arbeitslosigkeit in Tschechien sank im April auf 8,6 Prozent. Dies entspricht einem Rückgang um 0,6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat März. Zurückzuführen war der Rückgang Experten zufolge vor allem auf eine Zunahme der Saisonarbeit im Bauwesen und in der Landwirtschaft.
Schwach zeigten sich zum Wochenauftakt die Rohstoffwerte. So verloren die Titel des Minenkonzerns New World Resources 2,15 Prozent auf 277,90 Kronen und Unipetrol sanken um 0,63 Prozent auf 188,50 Kronen.
Mit einem Minus schlossen auch Komercni Banka . Die Analysten der Citi Group hatten ihr Anlagevotum für die Titel von "Buy" auf "Hold" gesenkt. Zur Schlussglocke tendierten die Papiere um 0,19 Prozent schwächer bei 4.292 Kronen. Die Titel der Erste Group Bank sanken ebenfalls leicht um 0,12 Prozent auf 822 Kronen./bel/APA/la

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