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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse ist am Dienstag wenig verändert in den Handel gestartet. Damit setzt der Standardwerte-Index seine Verschnaufpause vom Vortag fort, nachdem der Aktienindex in der vergangenen Woche noch deutlich zugelegt hatte. Die Vorgaben sind wenig richtungsweisend: Sowohl aus den USA als auch aus Asien kommen keine eindeutigen Impulse.
Auch fehlt es dem Markt an Eigenleben. Die Berichtssaison ist nahezu vorbei und die Irritationen wegen des Tsunamis und des havarierten Atomkraftwerkes in Japan schwinden langsam. Nun werden wieder vermehrt Konjunkturdaten bei den Anlegern für Interesse sorgen. Aus der EU kommen Einkaufsmanagerindizes und Zahlen zum Einzelhandel für März. In den USA wird der vielbeachtete ISM-Index für den Dienstleistungssektor veröffentlicht.
Der Swiss Market Index (SMI) steht um 09.30 Uhr 0,24% höher bei 6'429,89 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) steigt derweil 0,15% auf 1'028,91 Zähler ein. Der breite Swiss Performance Index (SPI) gewinnt 0,22% auf 5'875,02 Zähler.
Oben im Kurstableau sind Logitech (+0,5%) und Sonova (+1,0%) zu finden. Beide Titel waren zuletzt wegen Gewinnwarnungen und Sonova zudem wegen des Verdachts auf Insiderhandel unter die Räder gekommen. Gelegenheitskäufe werden nun als Ursache für die Aufwärtsbewegung ausgemacht.
Die Titel des Ölbohrkonzern Transocean legen um 0,1% zu. Das Unternehmen will die erste Tranche seiner Dividende am 18. Mai ausbezahlen, wie es am Vorabend hiess.
Die konjunktursensitiven Aktien von Holcim (+0,2%) und ABB (+0,4%) legen zu und geben dem Markt etwas Unterstützung. Bei ABB dürften die Anleger auf die am Nachmittag anstehenden Zahlen des Konkurrenten Siemens achten. Einem Medienbericht zufolge soll der deutsche Konzern mit einem Wachstum des Marktes für seine Industriesparte bis 2016 von jährlich mehr als 5% auf dann mehr als 200 Mrd EUR rechnen.
Das Indexschwergewicht Nestlé (+0,1%) tendiert etwas schlechter als der Markt. Das Unternehmen legt in der kommenden Woche Umsatzzahlen für das erste Quartal vor.
Uneinheitlich zeigen sich hingegen die Pharmatitel. Roche (-0,2%) setzten die Abwärtsbewegung des Vortages fort, während Novartis (+1,6%) ohne fundamentale News deutlich zulegen. Letztere sind damit für den ganzen SMI-Anstieg verantwortlich.
Die Titel der Grossbanken, die am Vortag uneinheitlich schlossen, tendieren im Minus. CS verlieren 0,1% und UBS um 0,4%. Julius Bär steigen dagegen um 0,1%.
Die Versicherungstitel von Swiss Re (-0,1%) und ZFS (-0,4%) geben ähnlich wie die Grossbanktitel nach. Abwärts geht es auch bei Swisscom (-0,3%). Die Analysten der Credit Suisse senken das Rating auf "Neutral" von "Outperform". Geberit (-0,7%) geben nach, nachdem Morgan Stanley das Rating "Underweight" bestätigte.
Bei Kühne+Nagel (-0,3%) nimmt Merrill Lynch die Abdeckung mit der Anlageeinstufung Neutral auf. Panalpina (-0,2%) der Konkurrent aus der zweiten Reihe, erhält derweil das Rating Underperform.
Bei den Nebenwerten gehören Newron (-4,8%) mit zu den grössten Verlierern, nachdem das Unternehmen das Jahresergebnis vorlegte. Marktbeobachter führen die Abgaben vor allem auf fehlende, unmittelbare Kurstreiber zurück.
Evolva (Aktien -4,3%) will das US-Unternehmen Abunda Nutrition kaufen. Die beiden Firmen arbeiteten seit 2009 an der Entwicklung von Lebensmittelzusatzstoffen zusammen.
Santhera (+0,6%) stehen dagegen auf der Gewinnerseite. Das Spezialitäten-Pharmaunternehmen erhält für das Medikament Catena Unterstützung durch eine wissenschaftliche Publikation. Noch deutlicher legen Repower (+14,9%) zu, jedoch bei geringem Volumen.
ps/uh

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