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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Donnerstag mit leichteren Kursen auf breiter Front in die Sitzung gestartet. Ale einziges Gegengewicht stützen Novartis nach starken Halbjahreszahlen den Gesamtmarkt, ansonsten wäre das Minus des Leitindex SMI etwas ausgeprägter. Nach sieben Börsentagen mit steigenden Kursen kommt es damit zum ersten Mal wieder zu Gewinnmitnahmen.
Die Stimmung an den weltweiten Börsen sei allerdings überhaupt etwas gedämpft, hiess es in Marktkreisen. Entsprechend geben die meisten wichtigen europäischen Börsen in der Startphase etwas nach. Dafür wird vor allem die amerikanische Notenbank Fed verantwortlich gemacht, welche sich am Vorabend weniger optimistisch zum Wachstum der heimischen Wirtschaft im laufenden und kommenden Jahr geäussert hatte. Dies führte an der Wall Street zu Handelsbeginn ebenfalls zu Abgaben, welche allerdings bis zum Handelsschluss wieder wettgemacht wurden.
Bis um 09.30 Uhr geht der SMI um 0,20% auf 6'319,39 Punkte zurück. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,52% auf 965,12 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,23% auf 5'578,42 Punkte.
Mit Abstand bester Wert und einziger Gewinner sind Novartis (+1,1%). Das Unternehmen hat im zweiten Quartal die Konsens-Erwartungen der Analysten auf allen Ebenen übertroffen. Zusätzlich wurde die Umsatzprognose für den Gesamtkonzern angehoben. In Marktkreisen stösst das Quartalsergebnis deshalb allgemein auf gute Resonanz. "Wieder ein sehr starker Auftritt von Novartis, ein sehr gutes Ergebnis", heisst es beispielsweise bei der ZKB. Dieses habe gar die ohnehin hohen Erwartungen übertroffen.
Weiter wurde seitens Novartis bekannt, dass im Streit um Diskriminierungsfragen in den USA ein Vergleich erzielt wurde. Novartis muss dabei in einen Fonds gut 150 Mio USD einzahlen und wird mit über 250 Mio USD gebüsst.
SGS (-2,3%) stehen als grösster Verlierer Novartis gegenüber. Die Halbjahreszahlen von SGS werden zwar als solide bezeichnet, begeistern aber nicht. Der Umsatz lag leicht über dem AWP-Konsens, die Gewinnziffern dagegen eher am unteren Ende der Erwartungen. Zumindest ist hier eine positive Überraschung ausgeblieben, worauf offenbar einige Marktteilnehmer spekuliert hatten. So werden nun nach der starken Performance der Vortage Gewinne mitgenommen.
Hinter SGS zeigen sich Transocean (-1,6%), Adecco (-1,5%) und Julius Bär (-1,4%) als grösste Verlierer. Rund 1% geben zudem Swatch, Syngenta, Petroplus, Holcim und Logitech nach.
ABB (-0,8%) rangieren im breiten Mittelfeld. Das Unternehmen hat soeben eine Investition von 20 Mio USD in eine kalifornische Kommunikationsfirma für Smart Grids namens Trilliant bekanntgegeben. ABB gehört zu einem Konsortium, welche zusammen insgesamt über 100 Mio USD in eine zweite Finanzierungsrunde für Trilliant investiert.
Im breiten Markt fallen Schulthess nach einer Umsatzwarnung um 6,5% zurück. Das Unternehmen hat für das Gesamtjahr einen Umsatz von rund 300 Mio CHF in Aussicht gestellt und damit gut 10% unter demjenigen des Vorjahres. Im März hiess es noch, es sei mit Ergebnissen auf Vorjahreshöhe zu rechnen. Ausserdem hat Schulthess für das erste Semester Sonderkosten von rund 7 Mio CHF wegen der laufenden Restrukturierungen angekündigt. Für die ZKB ist es keine Überraschung, dass die Umsetzung der Restrukturierungen mehr kostet als bisher erwartet.
Im Gegensatz dazu klettern Goldbach Media gegen den Trend und auffallend um 8,2% nach oben. Das Medienunternehmen hat am Morgen bekanntgegeben, dass es neu ab 2011 auch die Schweizer Werbefenster von Sat.1 und Kabel 1 vermarkten wird. Der Auftrag wurde Publigroupe abgejagt, der Titel noch ungehandelt sind.
Cytos (+3,0%) zeigen sich nach einer Vereinbarung mit Singapur zur Entwicklung eines Grippe-Impfstoffes ebenfalls stark.
cf/ra

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