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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Mittwoch fester in den Handel gestartet und setzt damit die seit Anfang Juli anhaltende Erholung fort. Dabei ist der Leitindex SMI wieder über die Marke von 6'300 Punkten gestiegen; zu Monatsbeginn notierte der SMI noch unter 6'000 Stellen. Händler sehen am Mittwoch die positiven Vorgaben aus den USA und Asien und damit verbunden den überraschend guten Start in die US-Berichtssaison als Gründe für die gute Stimmung an der Schweizer Börse. Allerdings würden sich die Volumen nach wie vor auf sehr tiefem Niveau bewegen, hiess es.
Nach Alcoa am Montagabend, hat auch der US-Chiphersteller Intel gestern Abend mit Quartalszahlen positiv überrascht. Dies stimme die Anleger für die US-Wirtschaftsentwicklung zuversichtlich und das Double-Dip-Szenario rücke damit etwas in den Hintergrund, hiess es. In der Schweiz gehören konjunkturabhängige Titel zu den grössten Gewinnern. Aber auch Finanzwerte legen zu. Die Anleger erwarten in den kommenden Tagen gute Ergebnisse der US-Banken.
Bis um 09.30 Uhr steigt der SMI um 0,30% auf 6'317,64 Punkte an. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) avanciert um 0,37% auf 970,89 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,27% auf 5'582,18 Punkte. Weitere europäische Börsen wie Frankfurt, London oder Paris legen deutlicher zu.
An der Spitze des SMI/SLI stehen in erster Linie die Zykliker: Geberit steigen um 1,4%, Adecco (+1,3%) oder Logitech um 1,1%. Dabei dürften Logitech speziell von den guten Intel-Zahlen profitieren. Im breiten Markt tun dies Micronas mit plus 2,7% ebenfalls.
Kühne + Nagel gewinnen 1,0% auf 116,20 CHF. Die Deutsche Bank hat das Kursziel auf 130 (zuvor 125) CHF angehoben und die "Kauf"-Empfehlug bekräftigt. Die Analysten rechnen im zweiten Quartal mit einem anhaltend starken Volumenwachstum in der See- und Luftfracht. Bei Sonova (+0,4%) wirkt sich die Kurszielerhöhung durch die Citigroup weniger stark aus.
Bei den Finanzwerten steigen UBS (+0,8%) oder Swiss Life (+1,0%) überdurchschnittlich. CS (-0,2%) und Julius Bär (-0,2%) können da mithalten. Die Grossbanken rücken morgen und übermorgen in den Fokus wenn die US-Banken Citigroup, J.P. Morgan und Bank of America Merrill Lynch Geschäftszahlen veröffentlichen.
Die defensiven Index-Schwergewichte Novartis (+0,5%), Nestlé (unv.) und Roche (-0,3%) tendieren uneinheitlich. Die Meldung von Roche zu einer Co-Lizenz bei Tests für die Entwicklung von Medikamenten bewegt den Kurs kaum.
Ansonsten waren Unternehmensmeldungen dünn gesät. Syngenta (Aktie: +0,7%) meldete, dass mit Bayer Cropscience ein langfristiges Abkommen in der Baumwolltechnologie abgeschlossen wurde. Die Nachricht sei leicht positiv, schreibt die ZKB.
Weiter wird Richemont (Aktie: +0,5%) im September nebst Frederick Mostert, Gary Saage und Josua Malherbe mit Guillaume Pictet und Dominique Rochat zwei weitere Kandidaten zur Wahl in den Verwaltungsrat vorschlagen. Dagegen tritt Jean-Paul Aeschimann als Verwaltungsrat zurück.
Zu den Verlierern gehören am Mittwoch Transocean (-0,8%). BP gab bekannt, dass es beim Absaugen des ausfliessenden Öls am defekten Bohrloch im Golf von Mexiko zu Verzögerungen kommen wird. Die Ölkatastrophe bleibt also für den Ölbohrkonzern Transocean weiter bestimmendes Thema.
Im breiten Markt steigen Kuoni um deutliche 5,6%. Die UBS hat das Rating für die Papiere aufgrund der tiefen Bewertung auf "Buy" angehoben. Ausserdem sieht CEO Peter Rothwell im herausfordernden Geschäftsjahr 2010 Anzeichen, die zu Zuversicht Anlass geben. Die Buchungen hätten sich im Sommer zwar nicht so gut entwickelt, wie erhofft. Es gebe aber positive Signale, sagte Rothwell in einem Zeitungsinterview.
OC Oerlikon steigen um 1,7%. Die Solarsparte hat vom Kunden Baoding Tianwei Solar Films einen weiteren Auftrag erhalten. Georg Fischer gewinnen 1,8% auf 404,75 CHF, nachdem die UBS das Kursziel auf 540 (zuvor 500) CHF angehoben hat.
mk/ra

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