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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Donnerstag mit etwas festeren Notierungen in den Tag gestartet. Marktteilnehmer sprechen am Vortag des grossen Verfalls von einem Tag ohne Impulse, denn die Vorgaben der Weltbörsen gäben keinen klaren Trend vor. Die Richtung dürfte am Nachmittag vor allem von zahlreichen US-Konjunkturdaten wie insbesondere den Erzeugerpreisen am Nachmittag abhängen. Später folgt noch der Philly-Fed-Index, der das Geschäftsklima in der Region Philadelphia abbildet.
Davor steht aber die Zinsentscheidung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) auf dem Programm. Beobachter gehen davon aus, dass die Währungshüter den als Leitzins angesichts weiterer kurzfristiger Unsicherheiten für die heimische Wirtschaft bei 0,25% belassen werden. Nach dem Höhenflug des Schweizer Franken dürften daher die Aussagen der SNB zu Interventionen am Devisenmarkt auf grösseres Interesse stossen.
Bis um 09.30 Uhr steigt der Leitindex SMI um 0,15% auf 6'443,93 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) rückt um 0,19% auf 983,70 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,14% auf 5'683,81 Zähler vor.
Deutliche Gewinne verzeichnen im frühen Handel ABB (+1,3%). Das Aktienresearch von Goldman Sachs hat die Titel auf die vielbeachtete "GS SUSTAIN Focus List" aufgenommen und die Kaufempfehlung bestätigt. Das Kursziel wurde leicht auf 33 (32) CHF angehoben.
Auch andere zyklische Titel wie Adecco (+0,6%), Petroplus (+0,6%), Syngenta (+0,5%) und SGS (+0,8%) erholen sich von den Abgaben des Vortages.
Transocean (+1,4%) lassen sich vorerst noch wenig von einer Klage des US-Bundesstaates Louisiana beeindrucken. Der Ölbohrkonzern hatte am Vorabend frühere Aussage bekräftigt, wonach das Moratorium für die Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko begrenzt ist.
Zudem hat CEO Steven Newman an einer Bankenkonferenz dem BP-Bericht Explosion zur der Ölplattform "Deepwater Horizon" zugestimmt. Dies lasse darauf schliessen, dass Transocean mittlerweile eine Mitschuld an dem Unfall einräumt, hiess es bei den Experten der Bank Vontobel.
Auf weniger Interesse stossen die defensiven Pharmawerte. Hier verbilligen sich Novartis um 0,2%. Die Basler haben positive Studienergebnisse mit einem Produktekandidaten zur Behandlung von Myelofibrose vorgelegt, einer seltenen Blutkrebserkrankung, die zum Versagen des blutbildenden Knochenmarks führt. Analysten zufolge könnte sich mit Blick auf die vorliegenden Daten ein neuer Blockbuster für Novartis ergeben.
Nach der jüngsten Outperformance der Novartis-Papiere gegen über jenen von Roche (-0,1%), können Letztere heute wieder etwas besser mithalten. Actelion steigen um 0,3%, um die Branche abzurunden. Nestlé (+0,1%) als drittes defensives Schwergewicht erholen sich ein wenig von den gestrigen Abgaben.
Wenig Bewegung herrscht bei den Finanzwerten. Die Papiere der beiden Grossbanken Credit Suisse (+0,4%) und UBS (+0,2%) erweisen sich aber trotzdem als die kräftigsten Zugpferde des SMI. Die grossen Versicherer Swiss Re (+0,3%) und ZFS (-0,2%) sehen ebenfalls nicht spektakulär aus.
Die Gewinnmitnahmen in den Luxusgüterwerten Richemont (-0,4%) und Swatch (-0,3%) halten an. Letztere wurden von Kepler zurückgestuft. Auch die Medizinaltechniker Synthes (-0,2%), Nobel Biocare (-0,3%) und Sonova (-0,3%) fallen hinter den Gesamtmarkt zurück.
Im breiten Markt erhalten die Papiere des Schliesstechnikkonzerns Kaba (+2,0%) Aufmerksamkeit. Im Nachgang zu den am Vortag präsentierten Jahreszahlen haben die Deutsche Bank und die UBS ihre Kursziele erhöht.
Nach Halbjahreszahlen deutlich fester stehen BFW Liegenschaften (+4,0%), während BKW FMB Energie um 0,5% zurückgenommen werden.
Gategroup (Aktie +2,2%) kündigten am Vorabend die Akquisition von Cara Airline Solutions an, Kanadas führendem Cateringunternehmen für Fluggesellschaften. Mit 200 Mio CHF wird die neue Tochtergesellschaft 7% zum Konzernumsatz beitragen. Analysten werten die Übernahme als "sehr positiven" Schritt für Gategroup.
ra/rt

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