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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Freitag mit festeren Notierungen aufgenommen. Der Leitindex SMI setzt damit den Aufwärtstrend der vergangenen Tage fort und könnte die nach dem Osterwochenende verkürzte Handelswoche im Plus abschliessen. Rückenwind erhält die Börse von der Wall Street, wo der Future auf den Dow Jones seit dem gestrigen Handelsschluss in Europa dazugewonnen hat. Derweil blieb die Börse in Japan feiertagsbedingt geschlossen.
Händler rechnen zunächst mit einem ruhigen Geschäft. Zum einen fehle es an wichtigen Unternehmensnachrichten, zum andern wird in London am Tag der Prinzenhochzeit nicht gehandelt. Etwas Schwung könnten in der zweiten Handelshälfte Konjunkturdaten aus den USA bringen. Zur Publikation stehen unter anderem die Konsumausgaben für den Monat März sowie das Verbrauchervertrauen für den April an.
Bis um 09.30 Uhr gewinnt der Leitindex SMI 0,31% auf 6'536,14 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) legt um 0,25% auf 1'037,94 Punkte zu und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,22% auf 6'007,03 Punkte.
Zu den Gewinnern im Bluechip-Segment zählen die Finanztitel. So steigen Julius Bär steigen um 0,6%, ZFS um 0,4% oder Swiss Re um 0,3%. Derweil hinken UBS mit einem moderaten Anstieg von 0,1% der Entwicklung im Sektor etwas hinterher.
Credit Suisse und Bâloise steigen am Tag der Generalversammlung um 0,4% respektive 0,1%. Die Aktionäre der CS stimmen an der GV über Millionenboni und Coco-Bonds zur Aufbesserung der Kapitaldecke ab. Bei der Bâloise wird Verwaltungsratspräsident Rolf Schäuble, der den Weg des Versicherers in den vergangenen Jahren stark geprägt hat, verabschiedet. Schäuble zeigt sich in seiner Rede mit der Geschäftsentwicklung des Versicherers im laufenden Jahr zufrieden und bestätigt die Ziele.
Adecco legen unter den SMI-Aktien mit 1,6% am stärksten zu. Die UBS empfiehlt Adecco vor der Veröffentlichung der Q1-Zahlen am 10. Mai und mit Blick auf die jüngste Kursschwäche neu zum "Kauf" (bisher "Neutral"). Das Kursziel belassen die Experten auf 71 CHF.
Auch die Pharmaschwergewichte Roche (+0,4%) und Novartis (+0,7%) stehen weit vorne. Bereits am Vortag hat ein Artikel in der "New York Times" zu den am kommenden Sonntag erwarteten Ergebnissen der CAT-Vergleichsstudie zwischen den beiden Medikamenten Lucentis und Avastin zu Kursgewinnen geführt. Am Donnerstagabend meldete Roche, dass das hochmargige Medikament Lucentis weiterhin für "nasse" altersbedingte Makuladegeneration (AMD) entwickelt werden soll.
Weitere grössere Gewinner sind etwa Givaudan mit 0,9%, Richemont mit 0,7% oder Transocean mit 0,6%.
Logitech (-2,4%) stehen dagegen auf der Verliererseite. Im Nachgang an die gestern publizierten Quartalszahlen haben Morgan Stanley, UBS, CS und die Bank Vontobel das jeweilige Kursziel für die Titel des Computerzubehörherstellers gesenkt.
Synthes liegen unverändert auf 148,20 CHF und tendieren somit weiterhin deutlich unter dem von Johnson & Johnson gebotenen Preis von 159 CHF je Titel. Ein Grossteil des Angebots ist in Aktien von J&J. Daher orientiere sich der Aktienkurs von Synthes an der Entwicklung des US-Dollars und an jener der J&J-Papiere, sagen Händler. Die am Donnerstagabend veröffentlichten Quartalszahlen von Synthes rücken in den Hintergrund.
Am breiten Markt haben einige Firmen über die Geschäftsentwicklung berichtet. Bereits gestern nach Börsenschluss meldete der Chiphersteller Austriamicrosystems (Aktie: +2,6%) für das erste Quartal sowohl beim Umsatz und insbesondere beim Gewinn einen deutlichen Anstieg. Die Ergebnisse seien besser als erwartet ausgefallen, erfreulich sei insbesondere der starke Auftragseingang, so ein Analyst.
Derweil haben die Buntmetallverarbeiterin Swissmetal (Aktie: +0,3%), die Spital-Gruppe Genolier (noch nicht gehandelt) und insbesondere die in der nachhaltigen Waldbewirtschaftung tätige Precious Woods (-5,0%) im Geschäftsjahr 2010 rote Zahlen geschrieben.
Die SNB (kein Kurs) hat nach dem sehr hohen Verlust im Jahr 2010 nun im ersten Quartal 2011 wieder einen Gewinn erzielt.
StarragHeckert notieren am Tag des Aktiensplits von einer bisherigen Aktie in zehn neue Titel und der Platzierung neuer Aktien mit 1,9% im Plus.
mk/ra

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