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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Donnerstag mit Verlusten in den Handel gestartet und hat diese anschliessend kontinuierlich abgebaut. Die Vorgaben aus dem Ausland sind allerdings negativ. Aussagen des US-Notenbankchefs Ben Bernanke zur dortigen Wirtschaft zogen die wichtigsten US-Aktienindizes am Mittwoch ins Minus. Der Fed-Chef erklärte, dass der Wachstumsausblick für die USA von ungewöhnlich hoher Unsicherheit geprägt sei. Auch der Nikkei in Japan schloss im Minus.
Hierzulande zeigen sich CS und vor allem Syngenta nach Zahlen schwach, während ABB und Lonza zulegen und Roche kaum verändert tendieren. Im breiten Markt haben ausserdem Sulzer, Cytos, Mikron und Phoenix Mecano über den jüngsten Geschäftsverlauf berichtet.
Bis um 9.30 Uhr verliert der SMI 0,10% auf 6'126,29 Punkte (bisheriges Tagestief 6'102) und der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) 0,28% auf 935,23 Zähler. Der breite Swiss Performance Index (SPI) gibt 0,19% auf 5'416,37 Stellen nach.
Syngenta (-5,2%) stehen massiv unter Verkaufsdruck. Der Saatgutkonzern legte vorbörslich Zahlen vor und erfüllte dabei zwar die Prognosen beim Umsatz, verfehlte jedoch auf Gewinnebene die Marktschätzungen. Zudem erwartet das Unternehmen den Betriebsgewinn nur noch auf Vorjahresniveau. Bisher wurde ein im Vergleich zum Vorjahr höherer EBIT versprochen.
CS (-2,1%) werden ebenfalls tiefer gestellt. Die Grossbank hat zwar einen über den Erwartungen liegenden Gewinn erzielt, doch war dieser durch Sonderfaktoren beeinflusst. Analysten bewerten das Ergebnis entsprechend zwar nicht als schlecht, allerdings sei es nicht so gut, wie die ausgewiesene Gewinnzahl suggeriere. Ausserdem wird im Markt der starke Gewinnrückgang in der Investment Bank sowie der geringer als erwartet ausgefallene Neugeldzufluss negativ aufgenommen.
UBS gewinnen dagegen 0,8%. Die ZKB hat in ihrem Aktienportfolio CH-Standardwerte CS Group durch UBS ersetzt. Julius Bär rücken um 0,6 vor%. Die Privatbank sieht sich in Deutschland nach Übernahmeobjekten um und ist konkret an der BHF Bank interessiert, wie CEO Boris Collardi in der deutschen Presse sagte.
Roche (+0,1%) verbuchen nach Zahlen leichte Aufschläge. Der Pharmakonzern hat die Erwartungen der Analysten für das erste Halbjahr beim Konzern- und Pharma-Umsatz leicht unterschritten, ebenfalls beim Konzerngewinn. Im Weiteren bestätigte Roche die zuletzt bei der Vorlage des Quartalsberichtes Mitte April abgegebene Guidance. Novartis notieren unverändert und Nestlé leicht tiefer (-0,1%).
Lonza (+0,4%) gewinnen etwas dazu. Das vom Lifescienceunternehmen für das erste Semester vorgelegte Ergebnis hat die Erwartungen der Analysten erfüllt bis übertroffen, sagten Beobachter. Die bekräftigte Guidance für das Gesamtjahr habe das Sentiment gestützt, heisst es.
ABB (+1,8%) können deutlich zulegen. Der Industriekonzern hat Zahlen über den Erwartungen vorgelegt und wähnt in seinen frühzyklischen Geschäftsfeldern die Talsohle durchschritten. Darauf deute das anhaltende Wachstum der Basisaufträge seit Mitte 2009 hin, so ABB. In Analystenkreisen wird das vorliegende Ergebnis als gut beurteilt. Das Unternehmen habe auf der Kostenseite grosse Fortschritte gemacht, heisst es etwa.
Im breiten Markt notieren Sulzer nach Halbjahreszahlen unverändert. Das Unternehmen hat im ersten Semester 2010 wieder mehr Bestellungen erhalten, was von Analysten honoriert wird. Dabei hat sich nach einem noch negativen Trend im ersten Quartal im zweiten eine Trendwende ergeben, getragen vor allem von den frühzyklischen Bereichen.
Ebenfalls nach Zahlen verlieren Mikron 1,9%. Bei Cham Paper (-3,8% oder -8,50 CHF) gibt es eine Nennwertreduktion um 12,50 CHF.
Cytos rücken dagegen um 1,5% vor. Das Biotech-Unternehmen weist dank eines Einmaleffekts für das zweite Quartal einen Reingewinn aus. Hintergrund ist der Verkauf der Technologie-Plattform an die österreichische Intercell Anfang Mai. Phoenix Mecano gewinnen gar 2,5%, was am Markt vor allem mit dem angehobenen Ausblick für 2010 erklärt wird.
cc/uh

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