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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Freitag dank freundlicher Vorgaben mit einer festeren Tendenz aufgenommen. Gestützt auf gute US-Arbeitsmarktdaten und vor dem Hintergrund nachlassender Sorgen um die Schulden-Probleme Griechenlands hatten die wichtigsten US-Aktienindizes am Donnerstag nach Handelsschluss in Europa weiter zugelegt. In Tokio verzeichnete der Nikkei 225 ebenfalls Aufschläge.
Unternehmensnachrichten sind zum Wochenschluss eher rar und liegen hauptsächlich zum breiten Markt vor. Im Fokus der Anleger dürften aber weiterhin die Finanzwerte stehen. Trotz der mehrheitlich überzeugenden Zahlen der Credit Suisse vom Vortag bleibe die Unsicherheit bei den Finanztiteln hoch, heisst es dazu am Markt. Die Situation in Griechenland habe gezeigt, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise noch nicht ausgestanden sei.
Das Blue-Chips-Barometer SMI avanciert um 09.30 Uhr 0,73% auf 6'450,16 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) steigt derweil um 0,39% auf 977,97 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,67% auf 5'562,69 Stellen.
Zuoberst im SMI/SLI notieren Logitech (+1,8%), SGS (+1,2%), Swatch (+1,1%) oder Synthes (+1,0%).
Überdurchschnittlich gefragt sind auch die defensiven Schwergewichte Nestlé (+1,7%), Novartis (+1,0%) und Roche (+0,9%). Der US-Augenheilkonzern Alcon, der derzeit noch zu 52% Nestlé gehört und zu 25% Novartis, hat im vierten Quartal 2009 den Umsatz um 14,5% auf 1'715 (1'498) Mio USD gesteigert. Ergebnis und Ausblick hätten weitgehend den Erwartungen entsprochen, heisst es am Markt. Daher sei nicht mit besonderen Kursbewegungen nach Bekanntwerden der Zahlen zu rechnen. Das Aktienpaket von Nestlé soll noch in der zweiten Jahreshälfte 2010 an Novartis übergehen.
Petroplus (+0,9%) erhalten Rückenwind von Analystenseite. Laut Händlern haben die Experten von Bernstein den gesamten Raffineriesektor auf Neutral von Negativ hochgestuft und dabei auch das Rating für Petroplus auf Marketperform von Underperform hochgenommen.
Auf der Gegenseite werden die Finanzwerte deutlich zurückgenommen, am stärksten UBS (-0,7%), Swiss Re (-0,7%), Swiss Life (-0,8%) und ZFS (-0,5%). Die Unsicherheit im Sektor sei weiterhin gross, heisst es am Markt.
Credit Suisse (-0,3%) knüpfen an ihre Vortagesverluste an. Im Anschluss an die gestrige Präsentation der Jahreszahlen der Grossbank haben KBW, Morgan Stanley und die Deutsche Bank ihr Kursziel für den Titel gesenkt. Die jeweiligen Ratings wurden aber bestätigt. Die Credit Suisse habe mit den Zahlen die Erwartungen zwar verfehlt, doch das Zahlenset präsentiere sich immer noch auf einem hohen Niveau, heisst es beispielsweise bei der Deutschen Bank. Der Titel sei daher weiterhin ein "Top Pick" im europäischen Bankensektor.
Gegen den Trend leicht im Plus halten sich Julius Bär (+0,2%). Morgan Stanley das Kursziel für die Aktie zurückgenommen. Der Titel bleibe aber einer ihrer "Top Picks" im Sektor, weshalb das Rating mit Overweight bestätigt werde, schreiben die Analysten.
Neben den Finanzwerten zählen noch Nobel Biocare (-0,6%) oder Lonza (-0,3%) zu den grössten Kursverlierern im SMI/SLI.
Am breiten Markt steigen Ems-Chemie um 1,1% nach Jahreszahlen. Das Ergebnis wird von Analysten als solide taxiert, hervorgehoben wird insbesondere die Erholung im zweiten Halbjahr. Looser (Aktie: +3,9%) hat im Gesamtjahr 2009 zwar einen Umsatzrückgang erlitten, im vierten Quartal zog der Umsatz aber gegenüber dem Vorjahr an. Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat 2009 den Jahresgewinn auf einen Rekordstand von 106,3 Mio CHF gesteigert. Das Zertifikat der Bank sinkt dennoch um 0,9%.
u-blox avancieren um 3,4% nach einem neuen Auftragserfolg. Damit bleibe der Newsflow nach der am Mittwochabend vermeldeten Prognoseerhöhung auch zum Wochenschluss positiv, heisst es am Markt.
ch/cc

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