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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Dienstag freundlicher in den Handel gestartet. Die Vorgaben aus den USA sind tendenziell positiv. Zwar ging der Leitindex Dow Jones leicht im Minus aus dem Geschäft, die wichtigsten Indizes in den USA schlossen jedoch höher im Vergleich zum Stand beim Schluss des europäischen Handels. Die grössten Impulse für den hiesigen Leitindex kommen im frühen Handel von den Grossbankentiteln und ABB, welche deutlich höher als der Gesamtmarkt stehen.
Die Vorgaben aus Asien sind uneinheitlich. Die Leitbörse Asiens in Tokio schloss negativ, während in China die Börsen ein gemischtes Bild liefern. Während in Hongkong Standartwerte auf breiter Front zulegen konnten, gaben in Schanghai vor allem Rohstoffwerte nach. Bezüglich der Ankündigung Japans, mehr in die Eurozone zu investieren und dabei auch den Kauf von Staatsanleihen zu erwägen, wird wenig Entlastung für die Eurokrise gesehen. Japan folge damit nur der Politik Chinas, heisst es aus Handelskreisen.
Das Blue-Chips-Barometer SMI steht um 09.30 Uhr 0,31% höher bei 6'466,04 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) erhöht sich um 0,44% ab auf 1'026,85 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,32% auf 5'801,51 Punkte.
Bei den Finanzwerten stehen CS (+0,9%) und UBS (+0,5%) deutlich höher, dies nachdem die Finanztitel am Vorabend noch zu den Verlierern gehört hatten. Zudem hat die Bank Société Générale den europäischen Bankensektor auf Overweight erhöht. Auch die Assekuranzwerte Swiss Re (+0,6%) und ZFS (+0,1%) stehen höher. Dem gegenüber verlieren Swiss Life (-0,9%) an Boden, nachdem die Bank Société Générale das Rating auf "Hold" von bisher "Buy" zurück genommen hat.
Branchenletzte sind Julius Bär (-1,7% auf 43,02 CHF), die gleichzeitig im Kurstableau der Bluechips das Tabellenende besetzen. Das Aktienresearch der UBS senkt die Einstufung für die Titel der Bank Auf "Sell" von bisher "Neutral", das Kursziel von 40 CHF wird indes bestätigt. Die Herabstufung geschehe aus Bewertungsgründen, nachdem sich Julius Bär klar stärker entwickelt hätten als die Banken in Europa, heisst es in einem Kommentar.
Ebenfalls ganz hinten im Börsenbus sitzen Actelion (-1,6%). Das Unternehmen bestätigte am Vorabend den Ausblick für 2010, jedoch werde das Non-GAAP EBIT voraussichtlich leicht unter den ursprünglich angestrebten 21% bis 24% liegen. Ursache: Im Rahmen der laufenden Zivilklage wird mit höheren Prozesskosten als ursprünglich veranschlagt gerechnet.
ABB (+1,2%) hat die Frist für das Übernahmeangebot an die Baldor Electric Company verlängert. Der Tender Offer für alle ausstehenden Aktien ende nun erst am 19. Januar 2011, teilte der Industriekonzern am Dienstag mit. Ursprünglich hätte das Angebot am 10. Januar um Mitternacht New Yorker Zeit auslaufen sollen. Gegenwärtig hält ABB 86,4%, der gebotene Preis sei weiterhin 63,50 USD pro Aktie.
Bei den Pharmawerten Roche (+0,2%) und Novartis (-0,2%), deren Schwäche am Vortag grossen Druck auf den SMI ausgeübt hatte, senkt die Bank das Kursziel für die Aktien auf 167 (190) CHF respektive 64 (67) CHF. Beide Titel werden aber nach wie vor mit dem Rating "Buy" zum Kauf empfohlen. Roche teilte am Vortag zudem mit, an dem zuletzt Mitte November bestätigten Ausblick für 2010 festzuhalten.
Momentaner Tabellenführer bei den Bluechips sind die Titel der Petroplus (+1,7%), dies nachdem die Aktien des Raffineriebetreibers gestern den Handel als Tagesverlierer verliessen. Branchenkollege Transocean (+0,3%) notiert ebenfalls höher. Auf Platz Zwei folgen die Titel von Holcim (+1,5%).
Bei Adecco (+0,5%) erhöht die UBS das Kursziel auf 65 (60) CHF, nachdem das Institut im Rahmen einer Branchenstudie die EPS-Schätzungen für den Personalvermittler angehoben hat.
Auch bei SGS (+0,4%) erhöht die UBS das Kursziel auf neu 1'600 CHF von bisher 1'500 CHF. Dies nachdem das Research der Bank die Prognosen für den Warenprüfkonzern nach oben revidiert hatte.
Im breiten Markt haben Bell (ungehandelt) die Umsatzzahlen für 2010 bekannt gegeben. Demnach konnte der Fleischverarbeiter den Umsatz um 1,1% auf 2,58 Mrd CHF steigern. Den Ausblick für den Gewinn 2010 wird bestätigt.
Auch der Bauchemiehersteller Sika (+2,1%) gab den Umsatz 2010 bekannt, demnach hat das Unternehmen einen Nettoerlös von 4,4 Mrd CHF erzielt. Dies entspricht laut Eigenangaben einem Umsatzwachstum von 10% in Lokalwährungen. Währungseffekte hätten jedoch einen negativen Einfluss von 3,9% gehabt.
dl/ps

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