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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Freitag mit einer etwas schwächeren Tendenz aufgenommen und sich kurz nach der Eröffnung um den Vortagesschlussstand eingependelt. Einmal mehr belasteten die Vorgaben aus Amerika, begründen Beobachter die Tendenz nach unten. An der Wall Street hatten die wichtigsten Indizes am Donnerstag im späten Handel ihre Verluste ausgebaut und auch der Future auf den US-Leitindex gab seit europäischem Börsenschluss nach. In Asien hat der Nikkei am Freitag dagegen dank Gewinnen im späten Handel zugelegt.
Bis auf Nachrichten zum Pharmasektor konzentrieren sich die Neuigkeiten hierzulande auf den breiten Markt, wo diverse SPI-Werte Zahlen vorgelegt haben. Die Nachrichtenlage dürfte Beobachtern zufolge wie bereits in den letzten Tagen von Makro-Daten dominiert werden. Vor allem bei den Zweitveröffentlichungen von US- und britischem BIP sei mit negativen Überraschungseffekten zu rechnen, falls es zu Revisionen nach unten komme, heisst es. Auch das Verbrauchervertrauen an der Universität Michigan enthalte diese Gefahr. Konjunkturseitig wird in der Schweiz gegen Mittag das Konjunkturbarometer August publiziert.
Um 09.30 steht das Blue-Chips-Barometer SMI kaum verändert bei -0,01% auf 6'131,26 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) sinkt minim um 0,01% auf 930,13 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,02% auf 5'420,62 Punkte.
Die rote Laterne halten im SMI/SLI die stets volatilen Transocean (-1,4%). Mit am Tabellenende finden sich Roche (-1,0%). Der Pharmakonzern hat von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA einen ablehnenden Bescheid für ein beschleunigtes Zulassungsgesuch des Medikaments T-DM1 zur Behandlung von metastatischem Brustkrebs erhalten.
Die Papiere der Branchenkollegen Novartis (+0,5%) stützen den Markt dagegen mit Aufschlägen, nachdem die FDA das Blutdruckmittel Tekamlo zugelassen hat. In der Schweiz hat der Pharmakonzern von Swissmedic ausserdem die Zulassung für Tasigna zur Behandlung von Erwachsenen mit einer bestimmten Art von Leukämie erhalten. Beide Nachrichten kämen nicht besonders überraschend, kommentieren Marktbeobachter.
Die ebenfalls schwergewichtigen Nestlé (+0,1%) zeigen sich am Tag nach dem Verkauf des verbliebenen Alcon-Anteils an Novartis leicht fester.
Überdurchschnittlich unter Druck stehen ausserdem Lonza (-0,5%) oder Clariant (-0,3%).
Sehr schwach zeigen sich auch die Finanzwerte. Überdurchschnittlich verkauft werden dabei etwa Julius Bär (-0,5%), Swiss Re (-0,4%), oder CS (-0,3%). Nur wenig besser ergeht es UBS, Swiss Life und ZFS mit einem Minus von je 0,2%.
Für Baloise (Aktie -0,3%) haben die Analysten von JPMorgan und UBS im Nachgang an die Zahlenpublikation des Vortages Kurszielanpassungen vorgenommen. Der wichtigste Punkt bei der Zahlenvorlage sei gewesen, dass Bâloise mit Blick auf 2012 nicht lediglich Kosten einsparen sondern auch im Nichtleben-Geschäft ein überdurchschnittliches Wachstum erreichen wolle, heisst es bei JPMorgan.
Auf der Gegenseite halten sich Geberit (+1,1%), Kühne + Nagel (+0,8%), ABB (+0,7%), SGS (+0,7%) oder Logitech (+0,7%) an der Spitze des SMI/SLI.
Am breiten Markt verlieren SPG (-5,4%), Adval Tech (-5,1%), Nebag (-2,1%), Vetropack (-3,6%) oder Cicor (-1,6%) nach Zahlen. Intershop, Elma und Alpine Select sind - ebenfalls nach der Ergebnispublikation - noch nicht gehandelt.
Basilea (+2,9%) avancieren nach der Bekanntgabe einer Vertriebsvereinbarung mit Actelion für Toctino in Kanada. Im Rahmen der Vereinbarung hat Basilea Anspruch auf Vorab- und Meilensteinzahlungen von gesamthaft bis zu etwa 3,7 Mio CAD. Analysten sprechen von einem "unbedeutendem" Umfang der Transaktion.
ch/ra

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