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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse ist mit klar tiefern Kursen in die neue Handelswoche gestartet, hat die Verluste in der Folge aber rasch wieder abgebaut und notiert derzeit kaum verändert. Die Vorgaben von der Wall Street sind wegen steigender Konjunktursorgen in den USA leicht negativ. Die asiatische Leitbörse in Tokio ging derweil im Sog der US-Börsen mit schwächeren Notierungen aus dem Handel.
Mangels positiver Kurstreiber steht zum Wochenstart einmal mehr die Zukunft der griechischen Staatsschulden im Blickfeld. Etwas negativ stimmt laut Händlern der am Markt diskutierte Beitrag privater Gläubiger zur Rettung Griechenlands.
Bis um 9.30 Uhr sinkt der Schweizer Leitindex SMI um 0,04% auf 6'405,03 Punkte. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,12% auf 998,44 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,18% auf 5'892,06 Punkte.
Nach unten geht es bei ABB (-0,7%). Der Konzern bietet Kreisen zufolge für die chinesische Beijing Leader & Harvest Technologies. Das Unternehmen könnte bis zu 700 Mio USD wert sein, heisst es. ABB selbst lehnte jeden Kommentar ab.
Mit am deutlichsten belastet das Indexschwergewicht Nestlé (-0,2%) den SMI. UBS ersetzt Nestle durch Danone in Most Preferred List. Die Analysten der UBS korrigieren zudem ihre Gewinnprognosen 2011 für den Nahrungsmittelkonzern um 4% nach unten korrigiert. Die Experten tragen damit einer weiteren Erstarkung des Schweizer Frankens Rechnung.
Uneinheitlich tendieren auch die Grossbanktitel. UBS (-0,1%) geben leicht nach, während CS (+0,1%) moderat zulegen. Die CS soll laut "Tagesanzeiger" den durch den Konkurs der US-Bank Lehman Brothers geschädigten eigenen Kunden ein neues Angebot unterbreiten wollen. Die Aktie habe zudem mittlerweile ein neues Jahrestief erreicht und die Unterstützung aus den Jahren 2008/09 unterschritten, schreiben die Experten von Rahn & Bodmer.
Die Titel der Luxusgüterbranche Swatch (-1,1%) und Richemont (-0,2%) setzen die Abwärtsbewegung vom Freitag fort. Bei Syngenta (-0,04%) wurde das Kursziel von den Analysten von Nomura auf 370 (375) CHF gesenkt. Die Analysten begründen dies damit, dass die Getreideproduktion im laufenden Jahr aufgrund verspäteter Anpflanzung in den USA und Trockenheit in Europa und Südchina enttäuschen könnte. Syngenta bleibe jedoch langfristig Favorit unter den Chemiewerten.
Im Plus notieren hingegen die Pharmawerte. Novartis (+0,4%) erhielt von der EU-Kommission für das Augenheilmittel Lucentis die Zulassung zur Behandlung des Sehkraftverlustes infolge eines Makulaödems nach einer Retina-Venenokklusion. Zudem war der Konzern mit dem Medikament Glivec bei Gastrointestinalen Stromatumoren und einem Produktkandidaten bei Myelofibrose in Phase-III-Studien erfolgreich. Roche (+0,1%) kommt unterdessen mit dem Krebsmittel Avastin bei der Behandlung von Eierstockkrebs und dem Produktkandidaten Vemurafenib zur Therapie des aggressiven schwarzen Hautkrebses voran.
Clariant (+0,8%) legen im Vorfeld eines Investorentags zu. Die Analysten der Unicredit verweisen auf die Kostensparpotenzial des Restrukturierungsprogramms GANO.
In der zweiten Reihe profitieren sowohl OC Oerlikon (+0,3%) als auch Uster Technologies (+3,0) vom wachsenden Textilgeschäft. Oerlikon erhielt von seinen kreditgebenden Banken die Zustimmung, die Kreditlinien des Unternehmens zur Bereitstellung von Bankgarantien für seine Kunden zu erhöhen und Uster geht davon aus, früher als erwartet zum Umsatz- und EBITA-Niveau von vor der Krise zurückzukehren.
Die politischen Unruhen in Ägypten haben dagegen das Quartalsergebnis des Bau- und Hotelkonzerns Orascom (+1,1%) massiv nach unten gedrückt. Das erste Quartal könne nicht als indikativ für die Entwicklung des gesamten Jahres angesehen werden, hiess es allerdings dazu. Im laufenden 2. Quartal habe sich die Auslastung der Hotels in Ägypten bereits wieder verbessert.
Walter Meier verlieren 2,7% bzw. 6,10 CHF, wobei eine Nennwertrückzahlung von 2,50 CHF zu berücksichtigen ist.
Leclanché klettern dagegen nach der Ankündigung einer Kooperation mit der deutschen Schüco um 4,1% nach oben.
ps/cf

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