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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag zunächst mit Gewinnen in den Handel gestartet, hat in den ersten Handelsminuten aber bereits an Schwung verloren und leicht ins Minus gewechselt. Am Markt war nach den herben Kursverlusten und den positiven US-Vorgaben eigentlich eine Gegenbewegung erwartet worden. Das moderate Erholungsniveau in Asien habe aber bereits deutlich gemacht, dass die Anleger weiterhin nur sehr vorsichtig agierten, sagen Beobachter. Hierzulande stehen einer Erholung vor allem auch die deutlichen Abschläge in den schwergewichtigen Nestlé im Wege.
Zurückhaltung herrsche insbesondere auch vor der Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag, heisst es. Nachdem der ADP-Bericht, die Beschäftigungskomponente im ISM sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe enttäuscht hätten, dürfte allerdings schon sehr viel Negatives in den Kursen eingepreist sein.
Bis um 09.30 sinkt das Blue-Chips-Barometer SMI um 0,20% auf 5'969,80 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,04% auf 909,70 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,21% auf 5'276,01 Zähler.
Mit kräftigen Abschlägen (-1,2%) lasten die schwergewichtigen Nestlé auf dem Gesamtmarkt. Der US-Broker Morgan Stanley das Rating für die Titel auf "Equalweight" von bisher "Overweight" zurückgenommen und das Kursziel reduziert. Der Nahrungsmittelkonzern sei während der letzten vier Jahre mit Overweight eingestuft gewesen, eine weitere Outperformance sei in der nächsten Zeit aber unwahrscheinlich, heisst es.
Die beiden anderen Indexschwergewichte Roche (+0,1%) und Novartis (+0,2%) zeigen sich dagegen gut behauptet. Roche hat in einer zweiten Phase-III-Studie zu Avastin bei Eierstockkrebs positive Studiendaten erzielt. Die heute veröffentlichten positiven Studien-Ergebnisse bestätigen die Ergebnisse einer bereits an der Asco präsentierten Studie, heisst es bei Vontobel. Analysten rechnen für diese Indikation mit einem Spitzenumsatz von 1 Mrd CHF.
Nestlé erhalten am Tabellenende Gesellschaft von Swiss Life (-1,2%), Syngenta (-1,2%) oder Synthes (-1,1%). Die UBS hat ihr Rating für Syngenta auf "Neutral" von "Buy" heruntergestuft und gleichzeitig das Kursziel gesenkt. Der Turnaround im Saatgutgeschäft werde von einem schwieriger als erwarteten Marktumfeld im Bereich Chemie überschattet, heisst es.
An der Spitze des SMI/SLI stehen dagegen SGS (+2,4%), beflügelt durch eine Kurszielerhöhung durch Chevreux. Die Halbjahreszahlen sollten gefallen und das sich bessernde Momentum im Kerngeschäft bestätigen, schreiben die Analysten.
Weit vorne im Kurstableau notieren auch einige zyklische Werte, die am Vortag verstärkt unter die Räder kamen. So zeigen sich Richemont (+1,0%), Petroplus (+0,8%) oder Logitech (+0,6%) besonders fest.
Sehr fest zeigen sich auch die volatilen Papiere von Transocean (+0,8%). Beim Ölbohrkonzern ist es zu Veränderungen im Verwaltungsrat gekommen. John L. Whitmire sei aus gesundheitlichen Gründen per sofort aus dem Gremium zurückgetreten, hiess es.
Die Bankenwerte Julius Bär (+0,3%), UBS (unv.) und CS (-0,1%) notieren nur wenig verändert. Damit zeigen sich die Papiere der Grossbanken wenig beeindruckt durch eine Kurszielsenkung seitens der Citigroup. Mit der Rückstufung sollen die grösseren Herausforderungen im Investment Banking berücksichtigt werden, schreiben die Analysten. Beide Titel werden aber weiterhin mit "Buy" zum Kauf empfohlen.
Am breiten Markt haussieren Evolva (+11,5%). Die Gesellschaft hat sich neues Kapital in Höhe von 3,5 Mio CHF gesichert. Dagegen machen Kardex (-8,7%) eine Gewinnwarnung zu schaffen machen. Sika (Aktie -0,2%), Sulzer (-0,3%), Bucher (-0,1) und Burkhalter (+0,3) haben je eine Akquisition gemeldet.
ch/rt

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