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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse zeigt sich am Dienstag in der Eröffnungsphase knapp gehalten. Der Leitindex SMI gibt die kleinen Avancen aus den ersten Handelsminuten bald wieder preis. Nach den markanten Kursgewinnen des Vortages würden sich die Anleger vorerst zurückhalten und einige Gewinne mitnehmen, so Marktbeobachter.
Von der Wall Street kommen nur geringfügig positive Impulse, legte doch der Dow-Jones-Index nach Handelsschluss in Europa nur gerade noch um knapp 30 Punkte zu. In Asien zogen der Hang-Seng-Index und vor allem der Nikkei-Index zwar deutlicher an, doch hätten diese Märkte grösstenteils die Avancen des Vortages in Europa und den USA nachvollzogen, hiess es. Andererseits fehlen heute weitgehend neue Impulse. Unternehmensnews aus dem SMI-/SLI-Tableau stehen erst morgen Mittwoch mit Petroplus, Swisscom und nachbörslich Transocean und am Donnerstag mit ZFS, Swiss Re und Givaudan wieder an.
Das Blue-Chips-Barometer SMI sinkt bis um 09.30 Uhr um 0,13% auf 6'313,71 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert um 0,08% auf 976,73 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,10% auf 5'588,47 Stellen.
Vor diesem Hintergrund könnten die am Nachmittag anstehenden US-Konjunkturdaten noch neue Impulse bringen. Veröffentlicht werden die Juni-Daten für die persönlichen Ausgaben und Einkommen, den Auftragseingang der Industrie und die ausstehenden Hausverkäufe.
Nach den deutlichen Avancen des SMI am Vortag seien keine weiterreichenden Chart-Strukturen zu erkennen. Die Indikatoren würden zudem im neutralen Bereich verharren, schreiben die Chart-Techniker der Deutschen Bank in einem Kommentar. Das sei keine Konstellation, wie sie üblicherweise im unmittelbaren Vorfeld eines Marktausbruchs festzustellen sei. Die qualitative Verfassung des Mehrwochentrends sei zwar seit Anfang Juli konstruktiv, allerdings verliere dieser Trend an Schwung und lasse sukzessive nach.
Die SMI-/SLI-Titel tendieren uneinheitlich; unter den meisten Branchen hat sich kein Trend herausgebildet, einzig Banktitel liegen im Angebot. So werden vor allem in CS (-0,9%) und UBS (-0,8%) Gewinne mitgenommen. Julius Bär (-0,3%) geben etwas weniger nach. Logitech (-0,9%) oder Synthes (-0,7%) sind weitere grössere Verlierer.
Eine ganze Reihe von Titeln notiert um rund 0,5% tiefer, darunter ZFS, Syngenta, Swisscom, Givaudan, oder Adecco.
Auf der Gegenseite fallen Transocean (+3,1%) auf. Diese Titel seien weiterhin gesucht und könnten davon profitieren, dass im Golf von Mexiko das Bohrloch heute noch endgültig versiegelt werden soll.
Weitere vergleichsweise grössere Gewinne gibt es für Swiss Life (+0,6%) oder Clariant (+0,5%). Alle weiteren Avancen liegen unter der 0,5%-Marke.
Unter den Indexschwergewichten notieren Novartis (+0,2%) etwas höher, während Roche (-0,2%) leicht zurückgenommen werden. In Nestlé (-0,1%) könnte der Halbjahresabschluss des Mitbewerbers Procter & Gamble am Nachmittag noch etwas Bewegung bringen.
Aus dem breiten Markt hat heute einzig AFG (-2,7%) über die Rückkehr in die Gewinnzone im ersten Halbjahr berichtet. Das Unternehmen hat zwar die Erwartungen der Analysten bei Umsatz und EBIT erfüllt, beim Reingewinn hingegen enttäuscht. Weitere grössere Verlierer sind Jungfraubahn (-3,0%).
Auch von Seiten der Finanzanalysten ist es ruhig geblieben. Kurszieländerungen gab es bisher für Tecan (unverändert auf 65,50 CHF) durch Jefferies; der Broker sieht die Titel neu bei 68 (zuvor: 75) CHF. Für Pargesa (-0,1% auf 73,50 CHF) hat Vontobel das Kursziel auf 80 (90) CHF gesenkt. In beiden Fällen lautet die Empfehlung auf "Hold".
Grössere Kursgewinne erzielen Myriad (+4,3%) oder Basilea (+3,8%).
rt/cf

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