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Zürich (awp) - Die Schweizer Aktienbörse zeigt sich am Dienstag in der Eröffnungsphase leicht schwächer. Damit setzt sich die Konsolidierungsphase nach den Kursgewinnen der Vorwoche fort. Bisher vermochte das von US-Präsident Barack Obama in der Nacht auf heute angekündigte 50 Mrd USD schwere Infrastruktur- und Konjunkturprogramm die Anleger noch nicht zu Käufen zu animieren. Es scheine, als wolle man sich vor Handelsbeginn der am Vortag infolge des "Labor Day"-Feiertages geschlossenen US-Börsen nicht auf die Äste hinaus wagen und erst den Start der US-Börsen abwarten, hiess es unter Marktbeobachtern.
Auf den Bankaktien würden zudem Spekulationen lasten, wonach die "Basel III"-Vorschriften teuer zu stehen kommen könnten. So werde spekuliert, dass alleine die zehn grössten deutschen Banken dazu mehr als 100 Mrd EUR an neuem Kapital benötigen würden, hiess es im Handel. Teils würden auch sich in Länderanleihen ausweitende Credit-Spreads für etwas Druck sorgen.
Bis um 09.30 Uhr sinkt der Leitindex SMI um 0,65% auf 6'376,64 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert um 0,76% auf 969,08 Stellen und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,53% auf 5'631,44 Zähler.
Aus charttechnischer Sicht hat der SMI zum Wochenauftakt einen gemächlicheren Gang eingelegt. Eine Korrektur dürfte gemäss den Spezialisten der Deutschen Bank auf jeden Fall in den nächsten Tagen einsetzen und den Bereich bei 6'230/40 ansteuern.
Unter den SMI-/SLI-Titeln fallen vor allem Finanzwerte durch Abgaben auf. So verlieren Swiss Life (-1,6%), CS (-1,6% auf 45,71 CHF), Julius Bär (-1,4%), ZFS (-1,3%) und UBS (-1,3%) vergleichsweise deutlich. Swiss Re (-0,9%) halten sich etwas besser.
Unter den konjunktursensitiven Valoren verlieren Adecco (-1,3%), Swatch (-1,1% auf 337,60 CHF), SGS (-1,1%), ABB (-1,1%), Logitech (-1,1%) oder Richemont (-1,0%) deutlicher. In Swatch hat Barclays das Kursziel bei unveränderter "Overweight"-Empfehlung auf 365 CHF von 389 CHF gesenkt.
Syngenta (-0,6%) leiden nach den deutlichen Avancen des Vortages um 3,5% etwas unter Gewinnmitnahmen.
Defensive Valoren schneiden besser ab. So zeigen sich Roche (-0,2%), Actelion (-0,3%), Novartis (unverändert) und Nestlé (-0,3%) widerstandsfähig.
Gewinner im SMI/SLI sind Petroplus (+2,8% auf 12,51 CHF). Die Titel würden davon profitieren, dass die Deutsche Bank das Rating für die Erdölaktie auf neu "Buy" mit einem Kursziel von 21 CHF erhöht hat, hiess es im Handel.
Im breiten Markt profitieren MCH Group (+5,3%) von einer deutlichen Ertragssteigerung im ersten Halbjahr und den positiven Aussichten. Auch Airesis (+2,9%) sind nach H1-Zahlen gesucht, ebenso Jungfraubahn (+1,9%) und Loeb (+0,5%). Weniger auf Anklang gestossen ist der Zwischenabschluss von Burkhalter (-1,3%). Gategroup (-1,5% auf 39,05 CHF) können nicht von der Erstabdeckung durch die Deutsche Bank mit "Buy" und Kursziel von 48 CHF profitieren.
In Partners Group (-0,8% auf 154,60 CHF) hat die Credit Suisse das Kursziel im Nachgang zum Halbjahresergebnis auf 160 CHF von 147 CHF erhöht, bei unveränderter Einstufung mit "Neutral".
rt/ra

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