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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt tendiert am Mittwoch im frühen Handel leicht schwächer. Die Vorgaben aus dem Ausland sind uneinheitlich. Nach Verlusten im späten Handel schloss der US-Leitindex Dow Jones am Vortag erstmals seit fünf Handelstagen wieder mit einem leichten Minus, in Japan beflügelte dagegen eine Intervention der Währungshüter gegen den Höhenflug des Yen die Börse.
Hierzulande wirft der Eurex-Verfall vom Freitag weiter Schatten. Bereits am Vortag vermuteten Marktbeobachter in einigen Kursbewegungen Verkaufstransaktionen, um den Leitindex SMI an einem Ausbruch aus dem mehrmonatigen Seitwärtsband zu hindern oder auch um Einzeltitel in die gewünschte Richtung zu bringen. Zahlen und News liegen vor allem aus dem breiten Markt vor, zudem stehen Small- und MidCap-Unternehmen nochmals im Rahmen der Swiss Equity Conference im Blick.
Bis um 09.30 Uhr sinkt der Leitindex SMI um 0,23% auf 6'451,39 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert um 0,19% auf 984,58 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,19% auf 5'689,82 Zähler.
Deutliche Einbussen im SMI/SLI müssen Richemont (-0,8%) hinnehmen. Die Valoren wurden nach den jüngsten Kursavancen von der Deutschen Bank auf "Hold" von bisher "Buy" zurückgestuft. Das Kursziel wurde hingegen leicht angehoben, was gemäss dem Institut die guten mittelfristigen Aussichten reflektiert. Richemont bleibt trotz Rückstufung für die Deutsche Bank ein Kernengagement im Luxussektor. Weniger stark fallen die Titel des Branchennachbarn Swatch (-0,1%) zurück. Schlusslicht unter den Bluechips sind Adecco (-0,9%).
Transocean verlieren 0,7%. Analysten werten Details aus dem am Vorabend veröffentlichten Flottenbericht als leicht negativ. So erhöhte sich die Anzahl der "Ausser-Betriebs-Tage" für das dritte und vierte Quartal.
Auch für Roche (-0,7%; Vortag -1,1%) geht es nochmals zurück. Zuletzt hatten Umschichtungen sowie Verkäufe vor dem Hintergrund des Eurex-Verfalls belastet. Novartis (-0,2%) erhalten neu von der Deutschen Bank ein höheres Kursziel bei einer bestätigten Kaufempfehlung. Dies angesichts des Abschlusses der Alcon-Übernahme sowie den Erfolgsaussichten für neue Schlüsselprodukte wie Afinitor, Gilenia, Ilaris und Tasigna. Nestlé (-0,2%) als drittes defensives Schwergewicht verlieren ebenfalls.
Actelion geben um 0,2% nach, der Pharmakonzern hat von der schweizerischen Heilmittelbehörde Swissmedic eine weitere Zulassung für Zavesca (miglustat) erhalten, was keine grossen Wellen schlägt.
Die Grossbanken tendieren verhalten. UBS notieren 0,1% fester und Credit Suisse sinken um 0,3%. Letzteres Institut steigt tiefer ins Hedgefonds-Geschäft ein, wie am Vorabend bekannt wurde. Die Division Asset Management erwirbt eine Minderheitsbeteiligung an York Capital Management, einem globalen Hedgefonds-Manager mit Sitz in New York.
Dabei wird die Credit Suisse eine Anfangszahlung für den Minderheitsanteil von 425 Mio USD leisten, zuzüglich erfolgsabhängiger Zahlungen auf der Basis der finanziellen Performance in den nächsten fünf Jahren. Auch wenn Hedgefonds im allgemeinen hohe Bruttomargen erwirtschaften, sei ein Preis mehr als 3% des verwalteten Vermögens relativ hoch, urteilt die Bank Vontobel.
Julius Bär legen dagegen um 0,7% zu und sind grösster Gewinner im SMI/SLI. Unter den Assekuranzen zeigen Swiss Re (+0,4%) und Swiss Life (-0,3%) die stärksten Ausschläge.
Holcim (+0,5%) avancieren nach Analysten-Feedback zu den Capital Market Days. Die Experten werten die Basis des Zementherstellers als solide und die mittelfristigen Chancen als gut.
Im breiten Markt haben Kaba (-1,1%) und Meyer Burger (+1,5%) über den jüngsten Geschäftsverlauf informiert. Addex (+5,0%) hat sich neues Kapital im Umfang von 20 Mio CHF beschafft und die zu Orell Füssli (Aktie ungehandelt) gehörende Atlantic Zeiser einen Zukauf in Deutschland getätigt.
cc/rt

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