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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Mittwoch etwas leichter in den Handel gestartet. Unter Druck stehen vor allem einige zyklische sowie die Luxusgüterwerte. Der Handel verläuft jedoch eher in ruhigen Bahnen, da Unternehmensnachrichten noch immer dünn gesät sind. An Wirtschaftsdaten könnten der europäische Einkaufsmanagerindex am Vormittag sowie der ADP-Arbeitsmarktbericht oder der ISM-Index aus den USA am Nachmittag für Impulse sorgen.
Die internationalen Vorgaben sind uneinheitlich. Während der Leitindex Dow Jones dank Alcoa leicht im Plus schloss, verliessen die übrigen Indices den Handel in der Verlustzone. Die Leitbörse Asiens in Tokio schloss ebenfalls im negativen Bereich, belastet von Gewinnmitnahmen bei Rohstofftiteln.
Das Blue-Chips-Barometer Swiss Market Index (SMI) notiert um 09.33 Uhr um 0,34% tiefer bei 6'472,49 Punkten. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,45% auf 1'025,13 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,41% auf 5'820,59 Punkte.
Gleich zu Handelseröffnung an die Spitze der Bluechips gesprungen sind Syngenta (+1,6%). Syngenta profitieren am Mittwoch insbesondere von einer positiven Studie. Merrill Lynch hat die Titel des Agrochemiekonzerns auf die Empfehlungsliste "Europa 1 List" aufgenommen. Das sorgt für Nachfrage und hilft den Papieren, sich gegen den schwächelnden Gesamtmarkt zu stemmen. Bereits am Vorabend kletterten Syngenta im Vorfeld der Ergebnisveröffentlichung des US-Branchenkollegen Mosaic deutlich nach oben und beendeten den Handel als Tagessieger.
Neben Syngenta legen einzig noch Actelion (+0,4%) leicht zu.
Ganz am Ende der SLI-Tabelle notieren dagegen Logitech (-3,6% auf 17,22 CHF). Morgan Stanley hat die Titel auf "Underweight" von bisher "Neutral" heruntergestuft und das Kursziel auf 16 CHF von bisher 18,50 CHF zurückgenommen. Risiken berge nicht nur die Ausrichtung auf neue Wachstumsfelder, sondern angesichts des strukturellen Gegenwinds auch die langfristige Wachstumsguidance, heisst es zur Begründung.
Ebenso geben Richemont (-2,3%) und Swatch (-1,4%) deutlicher nach. Swatch hatte dabei bereits am Vortag 3,1% verloren und damit den wenig begehrten Platz des Tagesverlierers bei den Bluechips inne. Auch eine Kurszielerhöhung von Kepler für beide Titel hilft wenig. Kepler bestätigt für Swatch die Einstufung "Hold" und für Richemont "Buy".
Bei den Zyklikern verlieren vor allem ABB (-0,4%) und Holcim (-0,5%) Terrain. Holcim hatte bereits am Vortag Federn lassen müssen. Ebenfalls im roten Bereich notieren SGS (-0,7%).
Bei den Finanztiteln verlieren UBS (-1,0%) vor CS (-0,2%). Julius Bär geben 0,3% nach. Die UBS plant gemäss Aussagen des Wealth-Management-CEOs Jürg Zeltner die Reorganisation des Vermögensverwaltungsgeschäfts, wie es in einem Artikel der "NZZ" heisst. Dazu soll eine neue Einheit Investment Products & Services (IPS) mit einem Chief Investment Officer (CIO) und 2'500 Mitarbeitern in Opfikon geschaffen werden. Mit dem Zufluss an Neugeldern ist der Turnaround gemäss Zeltner noch nicht geschafft. Bis die UBS mit dem Netto-Neugeld auf alte Höhen zurückkehre, brauche es wohl noch Jahre.
Bei den Assekurranztiteln verlieren Swiss Re (-0,7%) deutlicher als ZFS (-0,2%). Bei ZFS berichtete die offizielle "Shanghai Securities News" unter Berufung auf ungenannte Quellen, dass das chinesische Joint Venture New China Life eine Doppelnotiz an den Börsen von Shanghai und Hongkong anstrebe.
Wenig verändert zeigen sich die defensiven Schwergewichte. So notieren die Pharmawerte Novartis (unverändert) und Roche (-0,1%) beinahe auf dem Wert des Vortagesschlusses. Einzig Nestlé (-0,5%) rutschen etwas ab.
Der CEO von Kühne + Nagel (Aktie -0,4%) erklärte gegenüber der FuW, dass der Logistikkonzern über 1 Mrd freie Mittel verfüge. Dabei sollen in den nächsten fünf Jahren 400 Mio CHF in den Ausbau des Landverkehrs in Europa, die Expansion in Indien und China sowie in einer späteren Phase in die USA investiert werden.
Lonza (Aktie -0,7%) kündigte an, mit einem neuen Datenmanagement die Abwicklung seiner Bioprozesse optimieren zu wollen. Hierfür sei als Partner IDBS, ein Anbieter von Datenmanagement und Analytiklösungen, ausgewählt worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
Im breiten Markt verhandelt BKW (Aktie -0,1%) mit Ascometal über den Kauf der französischen Allevard-Gruppe, wie gestern bekannt wurde.
Bei Burkhalter (-0,7%) hat der CEO Marco Syfrig gegenüber der FuW die Umsatzziele für 2011 bestätigt und zudem angekündigt, dass Elektroinstallations-Firma auch grössere Akquisitionen ins Auge fasse.
dl/cf

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