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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Freitag mit etwas festeren Notierungen eröffnet. Damit kann sich der Leitindex SMI am Tag des "kleinen" Eurex-Verfalls von den Kursverlusten der beiden vergangenen Sitzungen leicht erholen. Der Handel verlaufe aber ziemlich impulslos in ruhigen Bahnen, meinen Marktteilnehmer.
Impulse könnten am Morgen von den Daten zum ifo-Geschäftsklima in Deutschland ausgehen. Zudem warten die Anleger gespannt auf die Zahlen der Bank of America und von General Electric, die einen Einfluss auf die Bankaktien respektive die Papiere von ABB ausüben könnten. Im Bankensektor dürfte auch die Diskussion um eine mögliche Verstaatlichung spanischer Banken mit Interesse verfolgt werden. Derweil geht die Sorge um, die chinesische Zentralbank könnte über das Wochenende die Zinsen erhöhen.
Der SMI steigt bis um 09.30 Uhr um 0,37% auf 6'537,75 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewinnt um 0,38% auf 1'037,63 Zähler, der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,36% zu auf 5'854,21 Punkte.
Im Blue-Chips-Segment können sich am Freitag etwa Swatch Group (+1,0%) und Richemont (+0,6%) von den zuletzt erlittenen Kursverlusten etwas erholen. Beide Luxusgüterhersteller haben in dieser Woche überzeugende Umsatzzahlen vorgelegt. Dennoch wurden im Anschluss daran Gewinne mitgenommen. Heute haben sich die Analysten von Goldman Sachs oder Citigroup positiv zum Luxusgütersektor geäussert und die Kursziele für Swatch und Richemont zum Teil erhöht. Bei Merrill Lynch gehören Richemont zu den Top Picks und auch Swatch werden zum "Kauf" empfohlen.
ABB legen mit 1,3% ebenfalls überdurchschnittlich zu. Die Antitrust-Behörde des United States Department of Justice hat am Donnerstagabend für die Übernahme der amerikanischen Baldor Electric Grünes Licht gegeben. Damit sei die letzte Bedingung zu dieser Transaktion erfüllt worden, teilte ABB mit. Am Nachmittag dürften die Zahlen von General Electric für ABB von Interesse sein.
Weitere Gewinner sind etwa Julius Bär (+1,6%) oder die Aktien der in der Ölindustrie tätigen Petroplus (+1,3%) und Transocean (+1,1%).
Die Pharma-Schwergewichte Roche (-0,1%) und Novartis (-0,1%) drücken dagegen etwas auf den Gesamtmarkt. Dabei hat die Roche-Tochter Chugai in Japan die Zulassung für das aktive Vitamin-D3-Derivat Edirol erhalten. Novartis könnten von einer Meldung zur MS-Therapie mit Cladribin-Tabletten des Konkurrenten Merck ebenfalls nicht profitieren. Das wissenschaftliche Komitee der europäischen Zulassungsbehörde EMA hat seine bisherige Entscheidung bestätigt und den Antrag auf Marktzulassung endgültig zurückgewiesen. Cladribin steht zum Novartis-Blockbusterkandidaten Gilenia in Konkurrenz.
Kühne + Nagel geben gar um 1,1% nach. Die Bank Vontobel hat das Rating auf "Hold" von bisher "Buy" gesenkt. Die aktuell ungünstige Währungssituation dürfte die Margen belasten, lautete die Begründung. Ausserdem dürfte sich das Volumenwachstum im Jahr 2011 wieder normalisieren, nachdem der Logistikkonzern im Jahr 2010 ein starkes Wachstum verzeichnete. Dagegen hat Cheuvreux die Einschätzung auf "Outperform" behalten und das Kurzsziel für Kühne + Nagel leicht erhöht.
Die Finanzaktien kommen - bis auf Julius Bär - kaum vom Fleck. So steigen UBS um 0,5%, ZFS um 0,4% oder CS um 0,3%, während Swiss Life um 0,4% nachgeben.
Im breiten Markt haben die Zehnder Group (Aktie: +2,8%) und die Zuger Kantonalbank (-0,8%) die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr publiziert. Zehnder ist nach einem rückläufigen Vorjahr im Jahr 2010 wieder zu Umsatzwachstum zurückgekehrt und hat die Vorgaben der Analysten übertroffen. Die Zuger KB hat im Geschäftsjahr 2010 einen leichten Gewinnrückgang hinnehmen müssen.
Weiter schloss Gategroup (Aktie: +0,9%) mit der spanischen Fluggesellschaft einen lukrativen Catering-Vertrag ab. Die Vierjahres-Vereinbarung soll Gategroup einen geschätzten Umsatz von über 400 Mio CHF einbringen.
Derweil verlieren Tecan nach einer Abstufung durch die UBS 2,8%. Belimo geben gar um 3,4% nach, obwohl Vontobel das Kursziel erhöht hat. Hügli (-0,7%) werden von einer Rating-Abstufung durch die ZKB leicht belastet.
mk/rt

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