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Zürich (awp) Der Schweizer Aktienmarkt tendiert am Dienstag nach negativen Vorgaben aus Übersee deutlich tiefer. Von Unternehmensseite gibt es kaum Impulse, weswegen Konjunkturdaten ins Blickfeld rücken. Die Anleger dürften sich vor den am Nachmittag angekündigten neuen US-Daten zum Verbrauchervertrauen sowie zum Immobilienmarkt zurückhalten, hiess es im Markt.
In der Schweiz hat sich das Konsumklima gemäss dem UBS-Konsumindikator im August weiter verbessert, was sich allerdings kaum auf den Aktienmarkt auswirkt. Auch Deutschland vermeldet eine gute Verbraucherstimmung: Das GfK-Konsumklima ist auf den höchsten Stand seit drei Jahren geklettert. Unternehmensnews liegen in der Schweiz vor allem aus dem breiten Markt vor.
Der Leitindex SMI steht um 09.30 Uhr 1,26% tiefer auf dem Stand von 6'259,25 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) sinkt derweil um 1,36% auf 959,9 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 1,14% auf 5'554,27 Zähler.
Die grössten Abgaben im SMI nehmen im frühen Handel Adecco (-2,6%) hin. Auch CS sinken um 2,3% klar und UBS stehen 2,2% im Minus. Transocean (-1,8%), die am Vortag noch zu den klaren Gewinnern gehört hatten, notieren ebenfalls tiefer. In den USA hat eine Expertenkommission zur Untersuchung des Krisenmanagements bei der Ölpest ihre Arbeit aufgenommen.
SGS liegen um 1,5% im Minus. Die Grossbank Morgan Stanley senkt in der Folge des Investorentages von letzter Woche ihr Kursziel für die SGS-Valoren leicht, während JP Morgan dieses etwas erhöht. Morgan Stanley bleibt beim Rating "Underweight", während JP Morgan die Valoren nach dem Aktienkursanstieg von 10% in den letzen Monaten mit "Neutral" einstuft.
Swiss Re verlieren 1,4%. Der Rückversicherer will in Brasilien für rund 40 Mio USD einen Versicherer übernehmen.
Actelion (-0,8%) weisen dagegen verhältnismässig geringe Verluste auf. Die Aktien waren am Montag mit einem Verlust von 8,0% deutlich schwächster Bluechip gewesen. Der Pharmakonzern hatte einen Rückschlag mit dem Produktkandidaten Clazosentan in einer Phase-III-Studie vermelden müssen. Die UBS hat am Dienstag das Kursziel für die Actelion-Aktien zwar leicht gesenkt, bestätigen aber dennoch ihr Buy-Rating.
Während Novartis (-0,9%) vergleichsweise leicht im Minus stehen, geben auch Roche (-1,5%) deutlicher nach. Die geringsten Verluste im SMI weisen die defensiven Swisscom (-0,2%) auf.
Deutlich im Plus stehen dagegen die im SLI notierten Petroplus (+2,8%), die bereits am Montag nach Neuigkeiten zum Verkauf der Investmentgesellschaft PBF knapp 4% zugelegt hatten. CEO Jean-Paul Vettier erklärte nach Börsenschluss, dass das Unternehmen weiterhin nach Übernahmen vor allem in Europa Ausschau halte. Credit Suisse hat das Rating des Raffineriebetreibers auf "Outperform" von bisher "Neutral" hochgestuft.
Auch Nobel Biocare (+0,8%), die am Vortag ebenfalls zu den Gewinnern gehört hatten, stehen im Plus.
Am breiten Markt notieren Edipresse (+6,4%) deutlich höher. Der Westschweizer Medienkonzern weist nach dem Verkauf eines Grossteils des Schweizer Geschäfts im ersten Halbjahr 2010 wieder einen Gewinn aus.
Temenos notieren unverändert. Der Softwarehersteller hat eine Vereinbarung zur Übernahme des luxemburgischen Softwarespezialisten Odyssey Group unterzeichnet.
Uster notieren nach einer Produktlancierung und zuversichtlichen Aussagen zum Geschäftsjahr ebenfalls auf dem Vortages-Schlusskurs.
tp/cf

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