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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Donnerstag mit Verlusten in den Handel gestartet. Neben Kursabgaben bei Novartis lastet Händlern zufolge auch die Abstufung Japans durch die Ratingagentur Standard & Poor's auf der Stimmung am Markt. Die Experten erwarten ein anhaltend hohes Defizit über die nächsten Jahre und senkten daher das Rating auf "AA-" von zuvor "AA".
Gegen diesen Stimmungsdämpfer konnten auch die an sich guten Vorgaben aus Übersee nichst ausrichten. Sowohl die US- als auch die asiatischen Börsen hatten freundlich geschlossen. Im Tagesverlauf stehen nun noch einige Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA an.
Gegen 9.30 Uhr steht der SMI um 0,42% tiefer bei 6'565,02 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,17% auf 1'045,63 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,30% auf 5'881,69 Punkte.
Schlusslicht sind klar Novartis mit minus 1,9%. Mit seinen Jahreszahlen traf der Pharmakonzern beim Umsatz nur in etwa die Erwartungen, beim EBIT wurden die Schätzungen verfehlt. Unterm Strich schnitt Novartis hingegen etwas besser ab als gedacht. Händlern zufolge hat sich der Markt allerdings mehr vom Jahresergebnis erhofft. Dass der Wachstumskurs fortgesetzt und 2011 ein Umsatzwachstum etwa um den zweistelligen Prozentbereich erzielt werden soll, wurde laut Vontobel erwartet.
Konkurrent Roche stehen indes mit 0,1% nur leicht im Minus. Die Tochter Chugai beantragt bei der japanischen Gesundheitsbehörde eine Zusatzindikation für Pegasys bei Hepatitis B. Lonza zeigen sich nach der Ankündigung eines Aktienrückkaufs unverändert.
Logitech profitieren von Zahlen zum dritten Geschäftsquartal. Die Aktie steigt zuletzt noch um 0,6%, nachdem zum Handelsstart deutlichere Gewinne auf dem Kurszettel standen. Analysten zeigen sich mit dem Ergebnis zufrieden. Der Umsatz lag über, der EBIT unter den Erwartungen. Beim Reingewinn sei dem Computerzubehör-Hersteller nahezu eine Punktlandung geglückt. Zudem wurde der Ausblick für 2011 leicht angehoben.
Gefragt sind auch Transocean (+1,5%), Richemont (+0,8%) und Kühne+Nagel (+0,9%). Unter den Verlierern sind neben Novartis noch Adecco (-1,2%), die am Vortag Tagesgewinner waren, zu finden. Auch die Finanzwerte wie UBS (-0,5%) und Versicherer ZFS (-0,8%) und Baloise (-0,5%) geben nach.
In der zweiten Reihe legen Mikron nach einer Umsatzsteigerung und einer positiven Entwicklung des Bestelleingangs um 1,5% zu. Zudem blickt das Unternehmen optimistisch in die Zukunft, Vontobel erhöhte in einer ersten Reaktion das Kursziel. Die übrigen Unternehmen Hügli, Schlatter und die Banque Cantonale du Jura, die Zahlen vorlegten, sind noch ungehandelt oder zeigen sich kaum verändert. CFT fallen um 1,9%.
Auf der Verliererseite sind nach kräftigen Vortagsverlusten erneut Newron nun mit minus 1,1% zu finden. Zuletzt hatten die Titel mit Übernahmefantasie deutlich zugelegt. Am Dienstagabend bestätigten Newron und Santhera, dass Gespräche geführt würden. Analysten warnen allerdings vor Überinterpretationen.
dm/uh

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