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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat die neue Woche in etwa auf dem Niveau vom Freitagabend eröffnet. Nach einem knapp Plus zu Handelsbeginn liegen die Kurse nach einer halben Handelsstunde allerdings bereits wieder leicht im Minus. Händler sprachen von einer leichten technischen Gegenbewegung nach den starken Verlusten der Vorwoche (SMI -4,8%), die aber nicht sehr nachhaltig sei. Die Volumen dürften den ganzen Tag gering bleiben, da die US-Märkte am Montag wegen des Unabhängigkeitstages geschlossen bleiben.
Während einige Markteilnehmer aufgrund der stark überverkauften Situation mit einer grösseren Erholung in den nächsten Tagen rechen, gehen andere davon aus, dass die Märkte eher an die schwache Vorwoche anknüpfen werden. In jedem Fall dürfte das Geschehen an den Aktienmärkten auch diese Woche von grosser Unsicherheit geprägt sein, sind sich die meisten Händler einig. Vor allem Rezessionsängste, aber auch die europäische Schuldenkrise dürften weiter im Vordergrund stehen, heisst es.
Das Blue-Chips-Barometer SMI notiert um 09.30 Uhr 0,12% tiefer auf 5'966,98 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert derweil 0,27% auf 909,79 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,08% auf 5'277,72 Zähler.
Impulse von Unternehmensseite fehlen zu Wochenbeginn praktisch vollkommen. Dies dürfte vermutlich die ganze Woche so bleiben, da Halbjahres-Berichtssaison erst nächste Woche so richtig beginnen wird. Unter den grösseren Titeln wird einzig die Ems Chemie bereits diese Woche (Freitag) ihr Semesterresultat bekannt geben.
Grösster Gewinner unter den Blue Chips sind nach einer halben Handelsstunde Swisscom (+1,3%). Die Aktie profitiert von einer Höherstufung durch die Credit Suisse auf "Outperform" von "Neutral" sowie einer gleichzeitigen Kurszielerhöhung auf 430 (410) CHF. Die Titel wurden insbesondere aufgrund des Aufwärtspotenzials bei den Konsensschätzungen hochgestuft. Höheres Wachstum des mobilen Datenstroms in der Schweiz untermauere diese Einschätzung, heisst es.
Von einer Hochstufung profitiert auch die Aktie des Luxusgüter-Konzerns Richemont (+0,6%). Das Aktienresearch von Merrill Lynch hat im Zuge einer Studie zur Luxusgüterindustrie nämlich das Anlagerating auf "Buy" von bisher "Neutral" erhöht. Die Titel hätten jüngst einen Kursrückschlag erlitten und seien nun die "billigsten" Aktien unter den reinen Luxusgüterwerten, meinen die Analysten. Die Papiere haben allerdings letzte Woche auch 7,0% eingebüsst. Swatch (+0,6%), die letzte Woche gegen 7% verloren, können ebenfalls profitieren.
Die grosskapitalisierten Werte Nestlé (+0,1%), Roche (unv.) und Novartis (-0,1%), die letzte Woche in etwa in der Grössenordnung des Gesamtmarktes verloren, bewegen sich auch heute in diesem Rahmen.
Etwas tiefer gestellt werden die Grossbanken UBS (-0,3%) und CS (-0,7%). News gibt es von der UBS. Sie plant offenbar den Umbau ihrer 300 Geschäftsstellen in der Schweiz. "Wir werden über die nächsten drei Jahre sämtliche unserer Geschäftsstellen umbauen und dafür einen grösseren dreistelligen Millionenbetrag aufwenden", sagte der neue UBS-Schweiz-Chef Lukas Gähwiler der "NZZ am Sonntag".
Am Schluss der Blue-Tabelle stehen Titel, die seit Tagen oder zum Teil seit Wochen zu den grossen Verlierern gehören, wie etwa Transocean (-2,3%), Swiss Life (-1,6%) oder Syngenta (-1,3%), ohne dass dazu fundamentale neue News vorhanden wären.
Aus dem Bereich der Small- und Midcaps gibt es ebenfalls fast keine Unternehmens-News. Unter den grössten Kursgewinnern sind Mondobiotech (+14,2%), Santhera (+3,0%) oder AFG (+2,4%) zu finden, zur Schwäche neigen u.a. Schweiter (-3,2%), Oerlikon (-2,7%) oder Schulthess (-2,6%).
uh/ps

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