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Zürich (awp) - Der Handel mit Schweizer Aktien ist am Montag fester in den Monat März gestartet. Dabei hat der Leitindex SMI - gestützt auf gute Vorgaben aus Asien und dank beruhigenden Kommentaren zur Griechenland-Krise - bereits zu Börsenbeginn ein neues Jahreshoch erreicht. Am Nachmittag liessen US-Konjunkturdaten den Index weiter auf neue Höchststände steigen.
In den USA hat sich der Index der Einkaufsmanager im verarbeitenden Gewerbe im Monat Februar insgesamt zwar schlechter als erwartet entwickelt. Allerdings ist die Beschäftigungskomponente angestiegen, was als gutes Zeichen für den am kommenden Freitag anstehenden und wichtigen US-Arbeitsmarktbericht gewertet wurde. In der Schweiz wurden in erster Linie konjunkturabhängige Titel und Finanzaktien von der guten Börsenstimmung getragen. Auf der Verliererseite brachen Actelion nach enttäuschenden Nachrichten zum Hauptumsatzträger Tracleer dagegen regelrecht ein.
Das Blue-Chips-Barometer SMI gewann zu Börsenschluss 1,20% auf 6'791,48 Stellen. Dies ist gleichzeitig das neue 52-Wochen-Hoch. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) kletterte um 1,09% auf 1'019,93, der breite Swiss Performance Index (SPI) um 1,09% auf 5'826,09 Zähler.
Hauptthema an der Schweizer Börse waren Actelion, die trotz der sehr fest tendierenden Börse um 16,2% absackten. Die Titel lagen phasenweise gar mit 19% im Minus. Das Biotech-Unternehmen hat mit Tracleer in einem neuen, zweiten Anwendungsgebiet Schiffbruch erlitten und den primären Endpunkt der Phase-III-Studie zur Behandlung von Lungenfibrose verfehlt. Die News seien eine riesige Enttäuschung, denn Beobachter seien davon ausgegangen, dass dieses Behandlungsfeld eine Milliarde Zusatzumsatz generiere, wurde kommentiert.
Nebst Actelion standen bei den Blue Chips auch die Aktien von Kühne+Nagel (+1,9%) nach Jahreszahlen im Fokus der Anleger. Der Logistikkonzern hat das Krisenjahr 2009 solide abgeschlossen und dabei - eine unerwartete Rückstellung für kartellrechtliche Auseinandersetzungen ausgeklammert - die Vorgaben der Analysten in etwa erreicht. Positiv wurden von Experten die funktionierende Kostenkontrolle sowie die erzielten Marktanteilsgewinne gewertet. Der Ausblick sei ebenfalls "ermutigend", hiess es. Die Konkurrenzpapiere von Panalpina legten im breiten Markt um 1,4% zu.
Noch stärker wurden Richemont (+4,4% auf 37,81 CHF) nachgefragt. Das US-Anlegermagazin Barron's rechnen bei Richemont in den kommenden zwölf Monaten mit einem Anstieg auf gut 70 CHF. Die Papiere der Swatch Group kletterten um 2,6% in die Höhe. Positiv erwähnt in Barron's waren unter den Schweizer Aktien auch Nestlé (+0,9%) sowie ABB (+1,7%). Der Technologiekonzern konnte ausserdem einen neuen Auftrag aus Abu Dhabi über 144 Mio USD vermelden.
Gesucht waren auch die meisten Finanztitel: GAM legten am Tag vor der Ergebnispublikation um 2,7% zu, Credit Suisse gewannen gestützt von einer Ratingerhöhung um 2,9% dazu und Swiss Life lagen zu Börsenschluss mit 1,9% im Plus. Auf der Gegenseite gaben Swiss Re (-0,3%) etwas nach, wohl durch drohende Schadenleistungen aus dem Orkantief "Xynthia" belastet. Bâloise verloren ebenfalls 0,3%.
Die Pharmaschwergewichte Novartis und Roche stützten den Markt mit einem Plus von 0,8% respektive 1,5%. Adecco (Aktie: +1,3%) und Holcim (+1,7%) werden am kommenden Mittwoch über das vergangenen Geschäftsjahr berichten und tummelten sich im vorderen Mittelfeld des SMI.
Im breiten Markt konnten von Uster Technologie (-5,4%) die deutlichen Verluste des frühen Handels etwas eingrenzen. Das Unternehmen hat Zahlen 2009 veröffentlich und dabei nach Ansicht von Analysten im zweiten Halbjahr wenig überzeugend gewirtschaftet.
Oridion gaben nach Zahlen um 2,8% nach. Das israelische Medizinaltechnik-Unternehmen hat einen rückläufigen Umsatz ausgewiesen, dank eines verbesserten Finanzergebnisses aber den Gewinn gesteigert. IVF gewannen nach Zahlen 1,9%.
mk/cc

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