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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag erneut mit festeren Kursen aus der Sitzung gegangen. Damit hat die seit Dienstag vor Ostern eingeleitete Aufwärtsbewegung auch zum Wochenschluss eine Fortsetzung gefunden. Nach einem leicht volatilen Start verflachte das Geschehen am Nachmittag zusehends und endete in einer Seitwärtsbewegung. Die Stimmung war insgesamt freundlich und blieb von der bisher ermutigend verlaufenen Berichtssaison geprägt.
Allerdings verlief das Handelsgeschehen angesichts wichtiger Nachrichten mehrheitlich in ruhigen Bahnen. Zudem galt vielenorts das Interesse der grossen Hochzeit in Grossbritannien, wo die Börsen zur Feier des Tages geschlossen blieben. Auch die am Nachmittag in den USA publizierten Konjunkturdaten brachten keine grosse Bewegungen mehr.
Der Leitindex SMI legte 0,36% auf 6'539,7 Punkte zu. Im Wochenvergleich ergab sich ein Plus von 1,3%. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewann 0,37% auf 1'039,26 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,32% auf 6'013,04 Punkte.
An der Tabellenspitze gingen Adecco (+2,2%) aus dem Handel. Grund dafür war vor allem eine Studie der UBS. Diese hatte das Papier vor den bevorstehenden Erstquartalszahlen von Mitte Mai und nach der jüngsten Kursschwäche auf "Buy" von zuvor "Neutral" hochgestuft. Auch die Experten von Wegelin sehen Potential bei Adecco. Das Aufwärtspotential sei intakt, meinten diese.
Geberit (+2,0%) legten im Vorfeld der Quartalszahlen vom kommenden Dienstag nicht viel weniger zu. Dahinter folgen Transocean (+1,4%), Syngenta (+1,3%), Richemont und Givaudan (je +1,2%) auf den weiteren Plätzen.
Verstärkt im Fokus standen CS (+0,6%). An der heutigen GV der Credit Suisse haben die Aktionäre dem Aufbau von Reserven mit so genannten Coco-Bonds zugestimmt, für welchen eine Zweidrittelsmehrheit nötig war. Gutgeheissen wurde auch der Vergütungsbericht, allerdings mit deutlich mehr Gegenstimmen. Zuvor hatte Konzernchef Brady Dougan in seiner Rede das Eigenkapitalrenditeziel von 15% bestätigt, welches auch in einem Umfeld, in dem die Banken künftig über ein deutlich höheres Kapitalpolster verfügen müssten, realistisch sei.
Eine Stütze für den Gesamtmarkt waren Roche (+1,1%), wogegen Novartis (-0,1%) zum Schluss noch knapp ins Minus zurückfielen. Die Gewinne zumindest von Roche stehen im Zusammenhang mit einer Vergleichsstudie (CATT) zu den Medikamenten Lucentis und Avastin im Bereich der Augenkrankheit AMD. Lucentis wird in den USA von Roche, in den restlichen Märkten von Novartis vertrieben. Sowohl Roche als auch Novartis hätten sich aufgrund der Befürchtungen, dass Lucentis einen Rückschlag erleiden könnte, zuletzt unterdurchschnittlich entwickelt, hiess es dazu.
Am stärksten unter Druck standen Logitech (-2,1%). Im Nachgang an die gestern publizierten Quartalszahlen haben Morgan Stanley, UBS, CS, Helvea und die Bank Vontobel das jeweilige Kursziel für die Titel des Computerzubehörherstellers gesenkt.
Holcim und Weatherford gaben dahinter je 0,9% nach.
Zu den wenigen Verlierern gehörten mit Swiss Life (-0,7%), Swiss Re (-0,4%) und Bâloise (-0,4%) auch einige Versicherungen. Bâloise hat ihre Aktionäre am Freitag ebenfalls zur GV geladen. Der abtretende Verwaltungsratspräsident Rolf Schäuble zeigte sich in seiner Rede mit der Geschäftsentwicklung des Versicherers im laufenden Jahr zufrieden und bestätigte die Ziele.
Im breiten Markt zogen nach den Jahreszahlen Swissmetal um 4,8% an, wogegen Precious Woods 1,3% einbüssten. Austriamicrosystems reagierten auf das Quartalsergebnis mit einem Aufschlag um 1,5%.
StarragHeckert verzeichneten am Tag nach dem Aktiensplit von einer bisherigen Aktie in zehn neue Titel und der Platzierung neuer Aktien ein Plus von 1,9%.
cf/rt

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