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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Montag nach einem mehrheitlich negativen Verlauf kaum verändert beendet. Die europäischen Bankenstresstest, die am Freitagabend nach Börsenschluss veröffentlicht wurden, hätten die Aktienmärkte weltweit wie erwartet nicht gross beeinflusst, sagten Beobachter. Positive Impulse setzten dagegen die jüngsten US-Konjunkturdaten. In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser im Juni überraschend deutlich gestiegen, was den hiesigen Aktien am Nachmittag klaren Auftrieb gegeben hat.
Hierzulande waren am Berichtstag die Bankenwerte und ABB deutlich gesucht. Mit Abgaben lasteten dagegen die defensiven Indexschwergewichten auf dem Gesamtmarkt. Zudem belaste derzeit, dass die Analysten in den letzten Wochen ihre Gewinnerwartungen nach unten korrigiert hätten, hiess es am Markt.
Bei Börsenschluss stand das Blue-Chips-Barometer SMI kaum verändert bei -0,03% auf 6'199,46 Punkten, bei einem Tagestief von 6'143 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) stieg minim um 0,02% auf 949,93 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,07% auf 5'487,08 Stellen.
Die hiesigen Bankenwerte reagierten am Montag positiv auf die Ergebnisse der europäischen Stresstestes. Auch die Schweizer Grossbanken Credit Suisse und UBS haben einen solchen Test bestanden, wobei dieser deutlich strenger ausgefallen ist als jener der Banken in der EU. UBS gewannen im Vorfeld des morgigen Zahlenausweises 1,5%, CS avancierten um 1,4%. Die Aktien der Privatbank Julius Bär, die allerdings nicht getestet wurde, gewannen 1,2%. Die Titel hatten nach überraschend guten Halbjahreszahlen bereits letzte Woche beinahe 11% zugelegt.
An die Avancen der Vorwoche knüpften auch ABB an: die Titel gewannen zu Wochenbeginn nochmals 2,4% hinzu, nachdem letzte Woche bereits ein Plus von rund 8% resultierte. Händlern zufolge profitierten die Aktien weiter von den letzten Donnerstag veröffentlichten Halbjahreszahlen. Zudem habe am Berichtstag eine positive Unternehmensstudie der Deutschen Bank für Unterstützung gesorgt.
Givaudan (+0,5%) profitierten von einem Interview in der Wochenendpresse. Konzernchef Gilles Andrier sagte, dass der Aromen- und Riechstoffhersteller am EBITDA-Margenziel von 22,7% festhalte. Der Konzern sei ziemlich immun gegen Währungsschwankungen, die Kosten und der Umsatz seien natürlich abgesichert.
Auf der Gegenseite lasteten die schwergewichtigen Novartis (-0,6%), Roche (-1,1%) und Nestlé (-0,4%) mit klaren Abgaben auf dem Gesamtmarkt. Der Pharmasektor wurde Händlern zufolge von einer Herunterstufung durch eine französische Bank sowie von einer Gewinnwarnung von Sanofi-Aventis belastet. Dass die Novartis-Tochter Sandoz in den USA die Zulassung für das Nachahmerpräparat Enoxaparin zum Sanofi-Blutverdünner Lovenox erhalten hat, half dabei wenig. Die Abgaben in Nestlé begründten Beobachter mit Umstufungen hin zu den Aktien des französischen Konkurrenten Danone.
Mit der roten Laterne schlossen im SMI/SLI indes die stets volatilen Transocean (-5,4%), gefolgt von Nobel Biocare (-2,1%) und SGS (-1,4%).
Im breiten Markt profitierten Genolier (+4,5%) von einer Einigung unter den zerstittenen Haupt-Aktionären. Die prozentual grössten Avancen sicherten sich Global Natural (+27,8%) und Pelikan (+10,7%), die deutlichsten Einbussen erlitten Nebag (-9,8%) oder Perrot Duval (-5,5%).
ch/cf

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