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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag mit leicht abgeschwächten Kursen aus der Sitzung gegangen. Nach einem freundlichen Start und einer insgesamt wenig bewegten Sitzung mit einer Handelsspanne von rund 40 Punkten ist der SMI gegen Handelsende noch leicht in die Verlustzone gerutscht. Auf die Woche gesehen ergab sich dennoch und zum dritten Mal in Folge eine positive Performance.
Die gelassene Reaktion auf das schwere Nachbeben vom Donnerstag in Japan unterstreiche die weiter gefestigte, grundsätzlich positive Stimmung an den Aktienmärkten, hiess es in Börsenkreisen. Nachdem es nun drei Wochen bergauf gegangen sei und angesichts der dünnen Nachrichtenlage sei das Potential nach oben beschränkt gewesen und zum Schluss sei es dann noch vereinzelt zu Gewinnmitnahmen gekommen.
Der Swiss Market Index (SMI) verlor 0,12% auf 6'457,93 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,04% auf 5'889,98 Punkte. Im Wochenvergleich ergab sich für den SMI dennoch ein Plus von 0,3%. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) stieg dagegen minim um 0,01% auf 1'032,86 Punkte.
Givaudan (+0,9%) sind nach schwachen Start in die erweiterte Spitzengruppe vorgestossen. Der weltgrösste Aromen- und Riechstoff-Hersteller hat am Morgen als erstes Unternehmen in der Schweiz die Umsatzzahlen für das erste Quartal 2011 veröffentlicht und dabei rund 2% unter den Schätzungen abgeschlossen. Allerdings hielten die Firmenverantwortlichen unverändert an den diesjährigen Wachstums- und Margenerwartungen fest. Ermutigend wurden in Marktkreisen die Aussagen hinsichtlich der Absatzpreise aufgenommen.
Als Tagessieger gingen allerdings Swiss Life (+3,5%) aus dem Rennen, welche damit die Gewinne des Vortages noch ausbauten. Am Markt wurden einmal mehr Gerüchte herumgereicht, wonach die Allianz an dem Lebensversicherer interessiert sei. Dahinter zeigten sich auch Swiss Re und Bâloise (je +0,9%) fest, wogegen ZFS (-0,4%) leicht nachgaben.
Guten Gewinn verzeichneten auch Zykliker wie Holcim (+1,5%) oder ABB (+0,8%) und je rund 0,5% verteuerten sich auch Geberit, Synthes und Clariant, ohne dass es dazu spezifische Nachrichten gegeben hätte.
Auf der Gegenseite büssten Adecco (-2,2%) und Logitech (-1,3%) am meisten Terrain ein. Nachgegeben haben auch CS (-0,4%) und UBS (-0,9%), welche am Vortag noch klare Gewinne verbucht hatten, was im Handel mit einer negativen Studie von Nomura zu den weltweiten Investment-Banken in Verbindung gebracht wurde.
Novartis (-0,8%) fielen nach gutem Start ebenfalls zurück. Die Fusion mit dem Augenheilmittelkonzern Alcon wurde am heutigen Freitag vollzogen, nachdem zuvor beide Generalversammlungen dem Vorhaben zugestimmt hatten.
Actelion schlossen unverändert. Am Markt wurde das Biopharma-Unternehmen vermehrt mit GlaxoSmithKline (GSK) in Verbindung gebracht. Nach der geplanten Verstärkung des Verwaltungsrates mit dem ehemaligen GSK-CEO Jean-Pierre Garnier könnte das Unternehmen eine Übernahme durch den britischen Pharma-Riesen einleiten, wurde spekuliert, was dem Titel allerdings keinen Auftrieb gab.
Im breiten Markt kletterten die wenig gehandelten Edipresse massiv nach oben, der Inhabertitel um 15,7% und die Namenaktie gar um 24,4%. Der Westschweizer Medienkonzern hat seinen Umsatz im fortgeführten Geschäft 2010 gehalten und ist betrieblich in die schwarze Zahlen zurückgekehrt. Der vollständige Zusammenschluss des Schweizer Geschäfts mit Tamedia (Aktie +1,6%) soll nun bereits 2011 stattfinden. Im Sog von Edipresse zogen auch Publigroupe um 9,8% an.
Bei OC Oerlikon (+4,4%) galten die Quartalszahlen des Mitbewerbers Jingwei Textile und die sich abzeichnende Nachfragebelebung als mögliche Auslöser für die Gewinne.
Der Spezialchemiekonzern Ems (Aktie +1,2%) hat Umsatzzahlen für das erste Quartal vermeldet und gleichzeitig den Ausblick bestätigt.
Sulzer (+2,4%) profitierten nach der am Vortag bekanntgegebenen Grossakquisition von verschiedenen Kurszielerhöhungen.
cf/ra

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