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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag mit leichten Verlusten aus der Sitzung gegangen. Nach einem knapp negativen Start, sind die Kurse bis kurz nach Mittag immer mehr unter Druck geraten. Am Nachmittag setzte dann eine Erholung ein, welche den SMI bis knapp unter den Schlusskurs vom Donnerstag führte. Insgesamt ergab sich somit auch für die zweite Handelswoche ein kleiner Gewinn.
Das Geschäft wurde in Handelskreisen indes als sehr ruhig beschrieben. Die am Nachmittag publizierten Konjunkturdaten aus den USA fielen insgesamt gemischt bis eher negativ aus, warfen aber keine hohen Wellen. Das starke Resultat der US-Bank JP Morgan verhalf immerhin den beiden hiesigen Grossbanken zu einem positiven Wochenabschluss.
Das Blue-Chips-Barometer SMI verlor um 0,10% auf 6'556,09 Punkte. Im Wochenvergleich ergab sich dennoch ein kleines Plus von 0,9%. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) schloss unverändert auf 1'048,33 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) gab um 0,03% auf 5'888,19 Punkte nach.
Keine grossen Wellen warf auch der mit Spannung erwartete Gipfel in Bern zu den Auswirkungen des starken Schweizer Frankens. Dies habe zwar keine Währungskrise ausgelöst, aber die Unsicherheit über die Entwicklung der Wirtschaft erhöht, lautete das Fazit von Staatssekretär Jean-Daniel Gerber, welcher den Währungsgipfel einberufen hatte.
Grösste Verlierer waren zum Schluss Sonova (-2,5%). Die Aktien litten unter einer Rückstufung durch den französischen Broker Cheuvreux auf "Underperform". Deren Analysten begründeten dies mit der Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Produkterückruf vor ein paar Wochen. Man rate den Investoren, an der Seitenlinie zu bleiben, bis die Visibilität diesbezüglich etwas besser wird, hiess es dazu bei Cheuvreux. Eine Bestätigung des Ausblicks anlässlich einer (heutigen) Firmenpräsentation wirkte sich dagegen für die Aktie kaum positiv aus.
Deutlichere Abgaben verzeichneten dahinter auch Syngenta (-1,0%), Swiss Re (-0,9%) oder Novartis (-0,9%).
Richemont (-1,1%) verloren ebenfalls an Terrain. Richemont litten im Vorfeld der Umsatzzahlen zum dritten Quartal vom kommenden Montag weiter unter Gewinnmitnahmen nach der starken Performance im Vorjahr. Die Verluste von Swatch (-0,7%) waren etwas moderater. Kurszielerhöhungen für die beiden Titel durch Barclays und Deutsche Bank (nur Swatch) halfen den beiden Aktien nicht.
Weitere leicht überdurchschnittliche Verlierer waren Givaudan (-0,8%), Nestlé (-0,6%) oder Julius Bär (-0,6%). Der Druck auf Julius Bär wurde in Börsenkreisen als Folge einer Rückstufung auf "Neutral" durch die Credit Suisse gesehen. Deren Analysten begründeten den Schritt allerdings in erster Linie mit der starken Kursentwicklung im Vorjahr (+20%) und weniger mit unternehmensspezifischen Entwicklungen.
An der Spitze gingen schliesslich Logitech (+2,3%) und Actelion (+1,9%) ins Wochenende. CS (+1,7%) und UBS (+1,0%) starteten verhalten in den Handel, erhielten aber am Nachmittag von den besser als erwartet ausgefallenen Zahlen der US-Grossbank JP Morgen Aufwind.
Gesucht waren weiterhin auch Nobel Biocare (+1,4%), welche allerdings einen Teil noch besserer Notierungen wieder abgegeben haben. Hier ging der Kursaufschwung weiter, der vor einigen Tagen begonnen hatte und dem Titel seither ein Plus von über 10% gebracht hat.
Im breiten Markt gaben Hypo Lenzburg (-2,0%) nach den Jahreszahlen etwas nach.
Schulthess (+5,5%) im Vorfeld der Umsatzwerte 2010 vom kommenden Dienstag oder auch Ascom (+3,9%) waren dagegen gesucht. Schulthess könnte ein Favorit für 2011 bei den erneuerbaren Industrien sein, hiess es im Markt, bei Ascom habe eine Kurszielerhöhung durch Vontobel geholfen.
cf/rt

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