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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Freitag mit leichten Verlusten beendet und damit an den seit über zwei Wochen dauernden Abwärtstrend angeknüpft. Von den vergangenen 11 Börsentagen endeten lediglich deren zwei mit Avancen und diese waren sehr bescheiden. Nach einem schwachen Start ist der SMI am Berichtstag vorübergehend leicht in die Gewinnzone vorgerückt, gestützt von Fortschritten auf dem politischen Parkett bei der Suche nach einer Lösung für die Probleme Griechenlands. Diese lassen eine Einbindung privater Gläubiger näher rücken.
Am Nachmittag boten Konjunkturdaten aus den USA ein gemischtes Bild. Während der Uni Michigan-Index für das Konsumentenvertrauen enttäuschte, fiel der Sammelindex der Frühindikatoren deutlich stärker aus als erwartet. Dies brachte den SMI vorübergehend nochmals in den Gewinnbereich.
Der Schweizer Leitindex SMI verlor 0,20% auf 6'145,16 Punkte. Im Wochenvergleich ergab sich ein Minus von 0,8%. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) gab 0,28% auf 952,12 Punkte nach und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,13% auf 5'644,42 Punkte.
Der Weg für eine freiwillige Beteiligung privater Gläubiger an der griechischen Schuldenkrise ist offener geworden, nachdem sich Berlin und Paris in dieser Frage näher gekommen sind. Für Euphorie an den Aktienmärkten bestehe deswegen allerdings noch kein Anlass, hiess in Händlerkreisen, allenfalls komme es nach dem massiven Taucher der vergangenen gut zwei Wochen (SMI rund -400 Punkte) zu einer Bodenbildung oder zu einer leichten Gegenbewegung. Für mehr Aufwind hatte die Nachricht dagegen an den Börsen in Frankfurt, Paris und New York gesorgt, womit sich für den hiesigen Markt unter Umständen für den Montag ein gewisses Aufholpotenzial abzeichnet.
Die grössten Verluste an einem an Unternehmensnachrichten armen Tag erlitten Syngenta (-2,2%), vor Weatherford (-2,0%) und Lonza (-1,3%). Lonza wurden von der ZKB auf "Marktgewichten" zurückgestuft, dies aufgrund der sich seit April weiter verschlechternden Geschäftsbedingungen.
Klar tiefer gingen auch Holcim (-1,1%), CS (-0,9%), Sonova (-0,9%) oder Richemont (-0,8%) aus dem Handel.
SGS (-0,8%) tauchten nach Bekanntgabe einer kleineren Akquisition ebenso, wogegen Nestlé (+0,3%) nach einer Kleinübernahme etwas anzogen. SGS wurden allerdings vor allem von einer Rückstufung durch Goldman Sachs auf "Neutral" gebremst.
An der Spitze fanden sich zum Schluss Swiss Life (+4,1%), welche in der Schlussauktion einen satten Sprung von 134,60 CHF auf 138,90 CHF machten und damit um knapp 3% nach oben schnellten.
Dahinter belegten Julius Bär (+1,0%) nach einer Aufstufung durch die UBS sowie Bâloise (+0,8%) und Clariant (+0,7%) die nächsten Plätze, während ABB um 0,5% anzogen. ABB sind während der Baisse der vergangenen zehn Börsentage bis zum vorläufigen Zwischentief von heute Morgen um knapp 10% zurückgefallen und haben damit klar deutlicher verloren als der Gesamtmarkt (SMI -6%).
Im breiten Markt verteuerten sich Acino um 1,8%, getrieben von einem Produktionsvertrag mit Bayer.
Auffallend schossen Micronas (+8,6%) oder Calida (+7,7%) nach oben. Bei Micronas sei es zu Deckungskäufen gekommen, hiess es dazu am Markt.
IMZ (+5,9%) profitierten von der Ankündigung neuer Gold-Probebohrungen in Nevada.
cf/tp

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