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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt schloss am Donnerstag im Einklang mit den meisten wichtigsten europäischen Börsenplätzen leichter. Der SMI, der seit dem Handelsauftakt kontinuierlich an Boden verlor, hat sich jedoch im späteren Nachmittag gestützt von positiven US-Makrodaten etwas erholt. Von Marktteilnehmern wurde eine technische Gegenreaktion auf die jüngst positive Entwicklung als Ursache für die Verluste angeführt.
Die deutlichsten Verluste verbuchte die Finanzbranche. Hier verbilligten sich CS am deutlichsten, nachdem die Grossbank die Jahreszahlen vorgelegt hatte. Daneben führte die schleppende Auktion portugiesischer Staatsanleihen zu einem etwas eingetrübten Sentiment an den Aktienmärkten.
Der wichtigste Schweizer Aktienindex SMI schloss um 0,30% tiefer auf 6'612,06 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) sank um 0,51% auf 1'063,49 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,35% auf 5'937,18 Zähler.
Credit Suisse (-5,8%) gaben im Standardwerte-Index am deutlichsten nach. Das Ergebnis für das vierte Quartal lag unter den Erwartungen und war wenig inspirierend. Zwar schnitt die Grossbank operativ in etwa im Rahmen der Erwartungen ab, aber auf Stufe Reingewinn verfehlte das Institut die Marktprognosen. Belastend auf die Aktie wirkten auch die reduzierten Finanzziele sowie die tiefere Dividende.
Die wenig inspirierenden Zahlen belasteten auch UBS (-0,7%), Julius Bär (+0,9%) hingegen entzogen sich dem Abwärtssog und schlossen im Plus.
ZFS (-0,9%) standen als zweiter Blue Chip mit den Jahreszahlen im Fokus. Auch hier schlossen die Titel nach einem freundlichen Start im negativen Bereich. Die einen Analysten sprachen von einem soliden Resultat, mit welchem ZFS die Vorgaben des Marktes leicht übertroffen habe. Andere Experten kritisierten, der Reingewinn sei von einer ungewöhnlich tiefen Steuerbelastung aufgebläht worden. Auch andere Assekuranztitel gaben nach, so verbilligten sich Swiss Life um 2,0%, Balôise um 1,2% und Swiss Re um 0,4%.
Ebenfalls deutlich an Boden verloren Nobel Biocare (-2,5%) im Vorfeld der Zahlenpublikation von nächster Woche.
Transocean (+0,5%) schlossen dagegen im Plus. Das Unternehmen hatte von einer Tochtergesellschaft der Statoil ASA einen Auftrag für Operationen in Norwegen im Wert von rund 427 Mio USD erhalten. Holcim (-0,7%) wurden von den jüngsten Zahlen des Konkurrenten HeidelbergCement etwas gebremst, welche die Markterwartungen verfehlt haben. Auch ABB gaben nach (-0,7%). Die zyklischen Titel würden nach den Gewinnen der Vortage eine Pause einlegen, heiss es dazu aus Handelskreisen.
Stützend wirkten hingegen Nestlé (+1,2%). "In der Situation, in der sich der Markt heute befindet, neigen die Anleger traditionell dazu, Nestlé zu kaufen", sagte ein Händler. Novartis (-0,1%) verfehlten die Gewinnzone knapp. Das Pharmaunternehmen hatte am Morgen gute Ergebnisse in zwei Phase-III-Tests zu Onbrez bei COPD vermeldet.
In der zweiten Reihe verloren Kardex (-4,4%) nach der Umsatzpräsentation deutlich an Boden. Das Unternehmen hatte den Umsatz nur aufgrund der Akquisitionen gesteigert und erwartet zudem aufgrund der tiefen Nachfrage und der gesunkenen Preise rote Zahlen. Basilea (-0,3%) schloss das Geschäftsjahr 2010 mit einem Gewinn ab. Möglich gemacht hat dies vor allem eine schiedsgerichtlich angeordnete Zahlung von Johnson & Johnson wegen Verletzungen eines Lizenzvertrages. Abwärts ging es auch bei Acino (-3,5%) und Gurit (-2,9%).
Auf der Gewinnerseite standen Cytos (+1,8%). Das Biotechnologieunternehmen will neue Daten zu einem Produktkandidaten zur Behandlung von allergischem Asthma und Rhinitis vorstellen. Deutliche Gewinne verbuchten New Venturetec (+6,9%) und Siegfried (+5,0%).
dl/cf

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