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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse hat zum Wochenschluss mit leichteren Notierungen geschlossen. Der mit Spannung erwartete Bericht vom amerikanischen Arbeitsmarkt lies die Dividendenpapiere am Nachmittag deutlicher zurückfallen. In der Summe sei der erhoffte Befreiungsschlag auf dem US-Arbeitsmarkt ausgeblieben, urteilten Ökonomen. Das sei eine Enttäuschung nach den Hoffnungen, welche von den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosigkeit und dem ADP-Bericht geschürt worden seien, hiess es im Handel.
Nun richte sich der Blick der Investoren auf die anrollende Berichtssaison, die am Montag in den USA traditionell vom Aluminiumkonzern Alcoa eröffnet wird. Für die Aktien der Schweizer Grossbanken UBS und CS dürften dann am kommenden Freitag kurz nach Mittag die Ergebnisse von JP Morgan Chase wichtige Hinweise dazu abliefern, wie das letzte Quartal 2010 verlaufen ist.
Das Blue-Chips-Barometer SMI büsste am Freitag 0,54% auf 6'497,64 Punkte ein. Im Wochenvergleich gewann der Index 1,0%. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verlor 0,58% auf 1'031,47 und der breite SPI 0,53% auf 5'827,71 Zähler.
In den zuletzt gut gelaufenen Papieren des Personaldienstleisters Adecco (-2,0%) wurden Gewinne realisiert, die Abgaben haben sich nach dem Arbeitsmarktreport ausgeweitet. Auch andere konjunktursensitive Werte fielen durch grössere Verluste auf. So büssten Clariant (-2,6%) prozentual am meisten. Holcim (-1,1%) vermochten nicht von der Bestätigung der "Buy"-Empfehlung durch Nomura im Rahmen einer Branchenstudie zu profitieren.
Hingegen legten ABB (+1,3%) und Kühne + Nagel (+0,5%) gegen den Trend zu und Logitech (+0,5%) schlossen an ihre Vortagesavancen an. Stützend wirkte hier eine Studie der Credit Suisse, hiess es. Syngenta (+0,5%) profitierten auch am Berichtstag von guten Ergebnissen der US-Mitbewerber Monsanto und Mosaic. Im Wochenvergleich gewannen die Titel von Syngenta um 8,7%.
Die prozentual grössten Kursgewinne erzielten bei den Blue Chips Nobel Biocare (+5,5%). Die Medtech-Aktien hätten von positiven Quartalszahlen des US-Branchenkollegen Biomet beflügelt, hiess es unter Marktbeobachtern. Diese würden als Bestätigung der Trendwende im US-Dentalmarkt gewertet. Im Sog der Branche zogen im breiten Markt auch Straumann (+5,2%) klar an.
Synthes (-0,9%) seien hingegen von den Biomet-Zahlen belastet worden. Die Entwicklung der Orthopädiesparte des US-Konkurrenten lasse auf einen stagnierenden bis nur leicht wachsenden US-Markt wachsen, hiess es.
Unter den Finanzwerten fielen Julius Bär (-1,9%), UBS (-1,8%) und Credit Suisse (-1,5%) durch grössere Abgaben auf. Dem negativen Trend entzogen sich Swiss Life (+0,4%).
Unter den defensiven Schwergewichten verloren Novartis nach mehreren guten Handelstagen 1,1%. Der Pharmakonzern hat von der Europäischen Kommission für Lucentis eine Indikationserweiterung zur Behandlung des diabetischen Makulaödems erhalten, was allerdings erwartet worden sei. Roche (-1,1%) wurden von Spekulationen belastet, wonach die Verkäufe des Gruppeimpfstoffs Tamiflu im vierten Quartal 2010 eingebrochen seien.
Die beiden "Highflyer 2010", Swatch (-1,0% auf 399,80 CHF) und Richemont (-1,4% auf 53,95 CHF), gaben Boden preis. Die Aktien konnten nur kurz von einer deutlichen Kurszielanhebung durch HSBC profitieren. Neu werden Kursziele von 460 CHF für Swatch und 69 CHF für Richemont genannt.
Im breiten Markt verloren Georg Fischer (-3,0%) dem allgemeinen Trend bei den Zyklikern folgend. Ähnlich erging es den branchenverwandten Papieren Schindler (-3,4%), Sika (-3,1%) und Burckhardt Compression (-3,0%).
In Orior (-2,9% auf 53,10 CHF) überprüft die Bank Vontobel bei unveränderter "Hold"-Empfehlung das Kursziel von bisher 53 CHF. Das Unternehmen hat eine kleine Akquisition im Tessin getätigt.
Markante Gewinne gab es hingegen ohne News für Cytos (+9,9%) oder Schlatter (+4,4%). Micronas, der Überflieger von 2010, setzten ihren Lauf mit 5,2% auch in der ersten Woche 2011 fort.
ra/ps

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