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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Freitag mit etwas festeren Kursen abgeschlossen. Der Leitindex SMI kam nach einem guten Start etwas unter Druck, ehe er sich wieder ins Plus und über die Marke von 6'700 Punkte vorarbeiten konnte. Einen deutlicheren Anstieg des SMI verhinderten jedoch die Abgaben des Schwergewichts Nestlé, die am Tag nach den Jahreszahlen zurückgenommen wurden.
Nach den vielen Unternehmensabschlüssen während der ganzen Woche, blieb es diesbezüglich am Freitag ziemlich ruhig. Die Anleger nutzten die Zeit, um die Zahlenflut nochmals zu analysieren und sich entsprechend zu positionieren. Die Sorgen um die politische Lage in der arabischen Welt drückte nur leicht auf die ansonsten gute Börsenstimmung.
Der Swiss Market Index (SMI) schloss mit 0,16% im Plus bei 6'717,25 Punkten. Im Vergleich zur Vorwoche gewann der SMI um 0,8% dazu. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewann am Freitag 0,46% auf 1'080,99 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,14% auf 6'023,95 Stellen dazu.
Die Aktien des Rückversicherers Swiss Re (+1,8%) legten zu Wochenschluss abermals zu, nachdem die Titel bereits am Donnerstag im Anschluss an die Publikation der Jahreszahlen 2010 kräftig in die Höhe gekletterte waren. Im Handel wurden für Swiss Re die gute Kapitallage und die vielversprechenden Wachstumsaussichten als Kaufargumente hervorgehoben. Die Bank Vontobel erhöhte das Kursziel und bestätigte die "Kaufempfehlung".
Bei ABB (+1,6%) wurde der Kursanstieg mit den klaren Abgaben vom Donnerstag und somit mit einer technische Gegenreaktion erklärt. Allerdings hatten auch beim Industriekonzern einige Bankinstitute im Anschluss an die Zahlenpublikation des Vortages ihre Kursschätzungen angehoben, was an der Börse wohlwollend aufgenommen wurde.
Am kommenden Mittwoch wird das Ölbohrunternehmen Transocean (+1,9%) Zahlen vorlegen. Im Ölsektor verteuerten sich die Papiere der Raffineriebetreiberin Petroplus mit 3,0% noch stärker.
Als Tagessieger gingen aber Clariant (+4,7% auf 15,70 CHF) aus dem Handel und machten damit ein wenig des zuletzt verlorenen Terrains wieder gut. Nach Zahlen und insbesondere mit Blick auf die angekündigte Grossakquisition der deutschen Konkurrentin Süd-Chemie am vergangenen Mittwoch brachen die Titel in der Folge von knapp 17,50 CHF auf unter 15 CHF ein.
Holcim legten um 3,3% kräftig zu, ohne dass es Nachrichten zum Unternehmen gegeben hätte. Derweil schlossen die Grossbankentitel von UBS (+1,0%) und Credit Suisse (+0,8%) gut im Plus. Die Pharmaschwergewichte Roche (+0,1%) und Novartis (+0,2%) bewegten sich kaum.
Auf der Verliererseite gaben Nestlé um 1,2% nach. So büssten die Titel des Nahrungsmittelkonzerns die nach der Zahlenpublikation vom Donnerstag erzielten Gewinne teilweise wieder ein. Obwohl die Analysten-Kommentare zu Nestlé zumeist recht freundlich ausgefallen sind, wird der Aktie aufgrund der Rohstoff- und Währungssituation sowie der Bewertung nicht allzu viel Potential zugebilligt. Die Analysten von Goldman Sachs, Merrill Lynch oder Helvea senkten das Kursziel. Die ZKB stufte Nestlé auf "Untergewichten" nach zuvor "Marktgewichten" ab.
Nobel Biocare (-4,2%) hatten am Vortag kräftig zugelegt und verloren zu Wochenschluss einen Grossteil dieser Avancen. Beim Zahnimplantate-Spezialisten senkten Helvea (auf "Accumulate" von "Buy") und Vontobel (auf "Reduce" von "Hold") das Rating. Dagegen empfahlen die Analysten von Jefferies die Papiere neu zum "Kauf".
Actelion (-1,6%) kamen am Tag nach den Zahlen ebenfalls unter Druck. Barclays nahm das Rating auf "Equalweight zurück. Es sei die Zeit für eine Verschnaufpause gekommen, hiess es im Kommentar. Mögliches weiteres Aufwärtspotenzial hänge nun von den klinischen Daten ab. Swisscom (-0,3%) hatten sich nach den starken Abgaben vom Donnerstag etwas stabilisiert. Die Deutsche Bank senkte das Kursziel, beliess jedoch das Rating auf "Hold". Die Citigroup ihrerseits senkte die Einstufung auf "Hold".
Im breiten Markt präsentierten Phoenix Mecano (Aktie: +1,7%) und Alpiq (-0,1%) Zahlen. Beide Unternehmen haben mit den vorgelegten Ergebnissen die Erwartungen der Auguren in etwa getroffen. Während sich jedoch der Betriebsgewinn bei Phoenix vervierfachte und der Ausblick für 2011 erhöht wurde, brach der Gewinn bei Alpiq um 4,6% ein.
mk/ps

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