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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag fester geschlossen. Der Leitindex SMI hatte den Handel am Tag des "kleinen" Eurex-Verfalls mit etwas festeren Notierungen eröffnet und die Gewinne bis zum Nachmittag kontinuierlich ausgebaut. Im späten Handel wurde ein Teil der Gewinne im Zuge eines verhaltenen Handelsauftakts in den USA wieder preisgegeben. Gut aufgenommen wurde während des Handelsverlaufs der überraschend stark gestiegene ifo-Geschäftsklimaindex in Deutschland, die Entspannung in der Eurokrise sowie gute Quartalszahlen aus Übersee. Deutlich zulegen konnten vor allem Bankentitel und ABB.
Die erwarteten Quartalszahlen aus den USA waren indes gut ausgefallen. Einzig die Ergebnisse der Bank of America fielen unter den Prognosen aus, die hiesigen Bankentitel zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt. General Electric konnten demgegenüber im vierten Quartal deutlich zulegen und haben sowohl auf Seite Umsatz als auch beim Ergebnis kräftig ausgebaut.
Der SMI schloss 0,83% höher auf 6'567,31 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewinnt um ,79% auf 1'041,88 Zähler, der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,73% zu auf 5'876,14 Punkte.
Tagesgewinner bei den Bluechips waren CS (+2,6%), die Branchenkollegen UBS (+1,8%) und Julius Bär (+2,0%) verteuerten sich ebenfalls deutlich. Bankentitel hatten am Freitag in allen wichtigen europäischen Handelsplätzen Aufwind. Ebenfalls mit Gewinnen, jedoch etwas bescheidener als bei den Banken, zeigten sich die Assekuranztitel ZFS (1,2%) und Swiss Re (+0,9%).
Auf dem zweiten Platz im Kurstableau standen ABB (+2,4%). Die US-Antitrust-Behörde hat am Donnerstagabend für die Übernahme der amerikanischen Baldor Electric Grünes Licht gegeben. Damit sei die letzte Bedingung zu dieser Transaktion erfüllt worden, hiess es von Seiten ABB.
Petroplus (+1,9%) konnten ebenfalls überdurchschnittlich zulegen, während sich die Titel von Branchenkollege Transocean mit einem Plus von 0,3% begnügen mussten. Ebenfalls auf dem Vormarsch befanden sich die Papiere von Actelion (+1,8%). Hinter den anhaltenden Käufen dürften Investmentbanken stecken, welche für eine bedeutende grosse Gesellschaft eine Actelion-Transaktion vorbereiten, meinte ein Händler.
Swatch Group (+0,9%) haben sich etwas von den Gewinnmitnahmen der Vortagen erholt, jedoch schrumpften die Zugewinne im späten Handel teilweise. Swatch und Konkurrentin Richemont (Aktie: -0,5%) hatten in dieser Woche überzeugende Umsatzzahlen vorgelegt, dennoch wurden im Anschluss daran Gewinne mitgenommen. Heute haben sich mehrere Analysten positiv zum Luxusgütersektor geäussert.
Dagegen bremsen die Pharma-Schwergewichte Roche (+0,2%) und Novartis (unverändert) den Gesamtmarkt etwas. Dabei hat die Roche-Tochter Chugai in Japan die Zulassung für das aktive Vitamin-D3-Derivat Edirol erhalten. Novartis hat von einem vorberatenden Ausschuss der European Medicines Agency (EMA) eine Zulassungsempfehlung für das Medikament Gilenia erhalten, welches zur Therapie von schubförmig auftretender Multipler Sklerose eingesetzt werden soll. Deutliche Unterstützung erfuhr der Leitindex von Nestlé (+0,7%).
Kühne + Nagel gaben um 1,0% nach. Die Bank Vontobel hat das Rating auf "Hold" von bisher "Buy" gesenkt. Cheuvreux beliess dagegen die Einschätzung auf "Outperform" und erhöhte das Kursziel leicht. Ebenfalls tiefer notieren im SMI/SLI Logitech (-0,8%)und Givaudan (-1,6%), welche den Handel als Tagesverlierer verliessen.
Im breiten Markt hatten die Zehnder Group (Aktie: +5,4%) und die Zuger Kantonalbank (+0,1%) die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr publiziert. Zehnder ist nach einem rückläufigen Vorjahr im Jahr 2010 wieder zu Umsatzwachstum zurückgekehrt und hat die Vorgaben der Analysten übertroffen. Die Zuger KB hat im Geschäftsjahr 2010 einen leichten Gewinnrückgang hinnehmen müssen und der CEO erwartet für 2011 einen weiteren Ergebnisrückgang.
Weiter schloss Gategroup (Aktie: +1,7%) mit der spanischen Fluggesellschaft einen lukrativen Catering-Vertrag ab. Die Vierjahres-Vereinbarung soll Gategroup einen geschätzten Umsatz von über 400 Mio CHF einbringen.
Derweil verloren Tecan nach einer Abstufung durch die UBS mit 4,1% deutlich an Wert und gehörten im breiten SPI zu den grössten Verlierern.
dl/ra

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