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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag die neue Woche mit leichten Kursverlusten eröffnet. An einem an Unternehmensnachrichten armen Tag hätten vor allem Konjunktursorgen den Handel mit Aktien belastet, hiess es. Insgesamt sei die Stimmung von der gesenkten Konjunkturprognose der US-Notenbank vom vergangenen Dienstag, der nach wie vor enttäuschenden Entwicklung am US-Arbeitsmarkt sowie von schwachen Zahlen aus China belastet worden.
An der Schweizer Börse kamen insbesondere Zykliker und einige Finanzwerte unter Druck. Derweil verhinderten die Avancen in Nestlé einen noch deutlicheren Rückgang.
Der SMI schloss 0,14% tiefer bei 6'285,66 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verlor 0,47% auf 957,27 Punkte und der breite SPI 0,14% auf 5'549,27 Punkte.
Bei den Blue Chips standen die Aktien des Ölbohrkonzerns Transocean (-3,1%) unter Druck. Das Unternehmen gab einerseits verschiedene Änderungen im Verwaltungsrat und in der Geschäftsleitung bekannt. Andererseits verweigerte das Zuger Handelsregisteramt die geplante Nennwertrückzahlung von Transocean. Dies mit Verweis auf die unsichere Rechtslage mit Blick auf die Ölpest im Golf von Mexiko. Der Entscheid des Handelsregisteramtes sei einzigartig in der Schweiz und habe für grosse Konfusion gesorgt, hiess es.
Swiss Life gaben vor dem am kommenden Mittwoch anstehenden Ausweis der Halbjahreszahlen um 2,4% nach. Von Interesse sei unter anderem die Entwicklung beim Finanzdienstleister AWD, hiess es. Die Swiss-Life-Tochter dürfte im laufenden Jahr laut eigenen Aussagen wieder einen Gewinn schreiben. Den Fokus legen die Analysten allerdings auch auf die zu erwartenden Veränderungen unter den ab Anfang 2011 geltenden Bestimmungen des Swiss Solvency Tests.
Nebst Swiss Life büssten auch andere Finanztitel überdurchschnittlich an Wert ein. So gaben CS um 1,9% nach. Bâloise verloren 0,6% auf 82,15 CHF. Die Deutsche Bank hatte das Kursziel leicht auf 85 (bisher 90) CHF gesenkt. Die Bâloise wird das Halbjahresergebnis in der kommenden Woche vorlegen. UBS gingen mit minus 0,1% kaum verändert aus dem Handel.
Adecco (-1,8%) bauten am Montag die Verluste der Vorwoche aus. Händler verwiesen auf den Zwischenbericht des britische Mitbewerbers Michael Page. Dieser entsprach zwar in etwa den Erwartungen, zeigte aber eine enttäuschende Margen-Entwicklung, hiess es.
Zu den grössten Verlierern gehörten zudem die Aktien von Actelion (-1,0%), Givaudan (-0,7%) oder Novartis (-0,7%).
Die Aktien von Nestlé (+0,9%) gehörten derweil zu den wenigen Gewinnern im SMI/SLI. Noch deutlicher konnten nur ABB (+1,2%) und Petroplus (+1,1%) dazugewinnen.
Im breiten Markt haben Schindler (N +1,0%; PS +0,8%) nach der starken Vorstellung vom Freitag und im Vorfeld der Semesterzahlen etwas fester geschlossen. Am Freitag hatten die Papiere von der geplanten Fusion der Tochter Also mit der deutschen Actebis profitiert. Also legten am Montag mit 0,4% ebenfalls leicht zu, nachdem am Freitag ein Plus von gut 16% herausgeschaut hatte.
Santhera (+5,3%) haben die Kursavancen vom Freitag deutlicher ausgebaut. In Europa hat Santhera Ende letzter Woche für das Medikament Catena/Sovrima (Idebenone) in der Behandlung von Muskeldystrophien Patentschutz erhalten.
Looser gingen nach Halbjahreszahlen mit 61 CHF bei gewohnt tiefen Volumina unverändert aus dem Handel. Für die ZKB hat Looser einen "weiteren starken Ausweis" vorgelegt, wie es in einem Kurzkommentar der Bank heisst. Das Papier gehöre weiterhin zu den günstigsten Schweizer Industrie- und Bauaktien.
Auf der Gegenseite gaben die Titel von Genolier um 9,9% nach. Der Machtkampf um die Genolier-Privatkliniken ist nach wie vor im Gang. Vergangene Woche hatte der aktuelle Verwaltungsrat gegen frühere Manager wegen Bestechungsvorwürfen Strafanzeige eingereicht.
mk/ra

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