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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt kann am Dienstag bis zum Mittag Boden weiter anziehen. Damit bewegt sich der hiesige Aktienmarkt im Einklang mit der Aufwärtsbewegung der europäischen Handelsplätze. Händlern zufolge mache sich am Markt Zuversicht breit, dass der SMI aus seinem Seitwärtstrend nach oben ausbreche. Dies, da die Nestlé-Schwäche beendet scheint und auch die schwergewichtigen Pharmawerte und vor allem die Bankenwerte Kursgewinne verbuchen können.
Am Nachmittag werden dann einige Wirtschaftsdaten aus den USA erwartet, die für Bewegung sorgen dürften. So stehen z.B. der Empire State Index und der NAHB-Wohnbauindex an. Ebenso von Interesse sind die Q4-Zahlen von Citigroup, welche weitere Impulse bei den Bankentiteln liefern könnte.
Der Swiss Market Index (SMI) steigt bis zum Mittag um 1,08% und steht bei 6'649,26 Punkten und der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,98% auf 1'059,56 Punkte. Der breite Swiss Performance Index (SPI) legt 0,96% auf 5'959,34 Punkte zu.
An der Spitze der SMI/SLI-Aktien stehen nach wie vor Logitech (+3,2%). Die Titel des Technologiekonzerns wurden von Goldman Sachs hochgestuft, die das Rating auf "Neutral" von bisher "Sell" erhöht haben. Zwar dürfte Logitech mit ihrem traditionellen Produkteportfolio strukturellen Herausforderungen gegenüber stehen, jedoch dank dem übernommenen LifeSize-Geschäft aber auch Chancen auf Gewinnwachstum haben, heisst es in einem Kommentar. An zweite Stelle sind Petroplus (+3,0%) gerückt.
Deutlich zulegen können Bankaktien. UBS (+2,4%) rücken gar an die Spitze des SMI, CS (+2,0%) folgen dicht auf. Einzig die am Vortag gebeutelten Julius Bär (+0,4%) können das Tempo nicht halten. Auch europaweit können Bankentitel markant Boden gewinnen, nachdem es am Treffen der Eurozonen-Finanzminister zu Absichtserklärungen zur Nachbesserung des Rettungsschirmes gekommen ist. Obwohl keine konkreten Massnahmen getroffen wurden, ziehen Banktitel aufgrund eines wiederkehrenden Risikoappetites an, heisst es aus Marktkreisen. Die Schweizer Grossbankentitel dürften dem gegenüber von erwarteten neuen Geldzuflüssen profitieren, erklärte ein Händler.
Weiter steigen auch zyklische Titel wie Holcim (+1,9%), ABB (+1,3%) und Adecco (+1,2%), welche vom zunehmenden Konjunkturoptimismus profitieren, so ein Händler. ABB dürfte zudem von einer Branchenstudie der BNP Paribas begünstigt werden, welche europäische Investitionsgüteraktien von "Underperform" auf "Neutral" hochstuft und zum ersten Mal seit zwei Jahren mit einem überdurchschnittlich starken Branchenwachstum rechnet.
Für den Gesamtmarkt positiv sind zudem die Kursavancen von Nestlé (+1,4%). Händlern zufolge erholen sich die Titel von den Rückschlägen der letzten Tage, da bei der momentanen Bewertung ein Einstieg attraktiv erscheine. Auch die Pharmawerte Roche (+0,9%) und Novartis (+0,6%) legen zu, wenn auch etwas weniger als der Gesamtmarkt.
ZFS steigen um 0,8%. ZFS und Valora starten per 20. Januar die Partnerschaft im Bereich Dienstleistungen. An zunächst rund 300 "K Kiosk"-Verkaufsstellen werden verschiedene Versicherungsprodukte angeboten, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Swiss Life (-0,5% auf 140,20 CHF) profitieren leicht von der Übernahme des Kollektivleben-Geschäfts der Nationale Suisse. Kepler hat das Kursziel für die Aktien auf 113 (103) CHF erhöht, die Einstufung "Reduce" jedoch beibehalten. Dagegen legen im breiten Markt Nationale um 3,1% zu.
Die Luxusgütertitel Richemont (+0,2%) und Swatch (+0,9%) sind etwas zurückgekommen, können sich aber nach wie vor von den Gewinnmitnahmen des Vortages erholen. Richemont hatte am Montag ansprechende Umsatzzahlen für das dritte Quartal präsentiert Das Aktienresearch der Citigroup erhöht das Kursziel für die Papiere des Luxusgüterkonzerns auf 68 CHF von bisher 65 CHF und bestätigt die Kaufempfehlung "Buy".
Am unteren Ende des Kurstableaus stehen Kühne+Nagel (-1,3% auf 131,30 CHF). Morgan Stanley hat die Titel des Logistikers auf "Equalweight" von bisher "Overweight" zurückgestuft, gleichzeitig jedoch das Kursziel für die Titel auf 140 CHF von bisher 128 CHF angezogen.
Im breiten Markt haben mehrere Unternehmen Zahlen publiziert. Schulthess verbilligen sich um 2,0%, obwohl der Konzern mit seinen Umsatzzahlen 2010 die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen hatte. Deutlich erfreut zeigen sich die Anleger über Komax (+7,2%). Die Gruppe hat den Umsatz 2010 um mehr als 60% gesteigert und damit auch die Erwartungen des Marktes übererfüllt.
Lindt&Sprüngli (PS +2,5%; Namenaktie +2,3%) konnte den Umsatz ebenfalls steigern. Mit einem Wachstum von 2,2% wurden die Erwartungen der Analysten zwar minimal verfehlt, in Lokalwährungen nahmen die Verkäufe hingegen um 7,3% zu.
Goldbach Group (-1,3%) haben bei der vorläufigen Umsatzpublikation die Erwartungen des Marktes verfehlt.
dl/rt

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