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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag bis zum Mittag die Gewinne etwas ausgebaut. Mittlerweile kommen die grössten Impulse vom SMI-Schwergewicht Nestlé, aber auch ABB und die Luxusgütertitel verleihen dem Leitindex Aufwind. Auftrieb für die Gesamtstimmung kommt Händlern zufolge auch vom US-Aluminiumkonzern Alcoa, der in den USA am Vorabend die neue Bilanzsaison eröffnet und einen überraschend hohen Quartalsgewinn ausgewiesen hatte.
An Konjunkturdaten werden am Nachmittag noch aus Übersee die Lagerbestände und der Umsatz im Grosshandel für den November 2010 erwartet. Marktbeobachter erwarten davon keine wesentlichen Impulse für den hiesigen Markt.
Das Blue-Chips-Barometer SMI steht um 12.00 Uhr 0,62% höher bei 6'486,15 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) erhöht sich um 0,75% ab auf 1'030,08 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,61% auf 5'818,53 Punkte.
Die grössten Impulse gehen momentan von ABB (+2,0%) aus. ABB hat die Frist für das Übernahmeangebot an die Baldor Electric Company verlängert. Der Tender Offer für alle ausstehenden Aktien ende nun erst am 19. Januar 2011, teilte der Industriekonzern am Dienstag mit. Ursprünglich hätte das Angebot am 10. Januar um Mitternacht New Yorker Zeit auslaufen sollen.
An zweiter Stelle kommen Nestlé (Aktie +0,4%). Das St. Galler Handelsgericht hat am Montag entschieden, dass der Discounter Denner seine Kaffeekapseln aus den Regalen räumen muss. Nestlé hat sich damit erfolgreich gegen die Konkurrenz für seine Nespresso-Kaffeekapseln gewehrt.
Ebenfalls stützend wirken Kursavancen bei den Luxusgütertiteln, welche an den Vortagen zum Teil etwas nachgegeben hatten. Swatch gewinnen 2,7%, die Branchenkollegen von Richemont gar 2,8%.
Auch die Finanzwerte stehen mittags etwas fester da. CS verteuern sich um 0,9%, UBS um 1,0%. Die Bank Société Générale hat in einer Branchenstudie den europäischen Bankensektor auf Overweight erhöht. Bei den Assekuranzwerten steigen Swiss Re (+0,7%), ZFS notieren unverändert im Vergleich zum Schlusskurs vom Vorabend. Dem gegenüber verlieren Swiss Life (-0,9%) weiter an Boden, nachdem Société Générale das Rating für die Titel auf "Hold" von bisher "Buy" zurück genommen hat.
Branchenletzte sind Julius Bär (-2,3% auf 42,64 CHF), die gleichzeitig im Kurstableau der Bluechips das Tabellenende besetzen. Das Aktienresearch der UBS senkt die Einstufung für die Titel der Bank Auf "Sell" von bisher "Neutral", das Kursziel von 40 CHF wird indes bestätigt. Die Herabstufung geschehe aus Bewertungsgründen, nachdem sich Julius Bär klar stärker entwickelt hätten als die Banken in Europa, heisst es in einem Kommentar.
Ebenfalls ganz hinten im Börsenbus sitzen Actelion (-2,0%). Das Unternehmen bestätigte am Vorabend den Ausblick für 2010, jedoch werde das Non-GAAP EBIT voraussichtlich leicht unter den ursprünglich angestrebten 21% bis 24% liegen. Ursache: Im Rahmen der laufenden Zivilklage wird mit höheren Prozesskosten als ursprünglich veranschlagt gerechnet.
Bei den Pharmawerten Roche (unverändert) und Novartis (+0,4%), deren Schwäche am Vortag grossen Druck auf den SMI ausgeübt hatte, senkt die Bank Jefferies das Kursziel für die Aktien auf 167 (190) CHF respektive 64 (67) CHF. Beide Titel werden aber nach wie vor mit dem Rating "Buy" zum Kauf empfohlen. Roche teilte am Vortag zudem mit, an dem zuletzt Mitte November bestätigten Ausblick für 2010 festzuhalten.
Bei Adecco (+1,0%) erhöht die UBS das Kursziel auf 65 (60) CHF, nachdem das Institut im Rahmen einer Branchenstudie die EPS-Schätzungen für den Personalvermittler angehoben hat.
Auch bei SGS (+1,4%) erhöht die UBS das Kursziel auf neu 1'600 CHF von bisher 1'500 CHF. Dies nachdem das Research der Bank die Prognosen für den Warenprüfkonzern nach oben revidiert hatte.
Im breiten Markt haben Bell (-0,3%) die Umsatzzahlen für 2010 bekannt gegeben. Demnach konnte der Fleischverarbeiter den Umsatz um 1,1% auf 2,58 Mrd CHF steigern. Den Ausblick für den Gewinn 2010 wird bestätigt.
Auch der Bauchemiehersteller Sika (+1,3%) gab den Umsatz 2010 bekannt, demnach hat das Unternehmen einen Nettoerlös von 4,4 Mrd CHF erzielt. Dies entspricht laut Eigenangaben einem Umsatzwachstum von 10% in Lokalwährungen. Währungseffekte hätten jedoch einen negativen Einfluss von 3,9% gehabt.
dl/ps

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