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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse zeigt sich am Mittwoch zur Mittagszeit freundlich. Nach einer gehaltenen Eröffnungsphase habe vor allem der Rebound in den Indexschwergewichten Nestlé den Markt gestützt, sagte ein Händler, zudem hätten auch leicht höher tendierende US-Futures freundlich gestimmt. Die Lage in Japan und Libyen habe sich wieder etwas beruhigt, wenn auch die Unsicherheit weiterhin gross sei, so der Händler. Die Beruhigung zeigt sich auch an der weiter rückläufigen Volatilität, die nun wieder das Niveau vor der Katastrophe in Japan und den Kämpfen in Libyen erreicht hat.
Die Kursgewinner überwiegen die -verlierer deutlich. Während die Avancen breit gestreut sind, notieren die Grossbanken und vereinzelte zyklische Titel etwas tiefer.
Um 12.00 Uhr steht der SMI um 0,50% höher auf 6'258,35 Punkten. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,53% auf 999,22 Punkte, der breite Gesamtmarkt (SPI) um 0,48% auf 5'690,38 Punkte. Auf den nächsten Widerstand stösst der SMI bei 6'300 Punkten.
Im SMI-/SLI-Tableau verbuchen Sonova (+4,8%) die prozentual grössten Avancen. Die Titel des Hörgeräteherstellers seien nach den massiven Abgaben infolge der Gewinnwarnung und Insider-Verkäufen auf dem markant tieferen Niveau erstmals wieder etwas gesucht, hiess es unter Marktbeobachtern.
Mit Synthes (+1,3%) und Nobel Biocare (+0,9%) sind weitere Medtech-Titel gesucht. Merrill Lynch hat in einem Strategiepapier den europäischen Gesundheitssektor als ungewöhnlich tief bewertet und durch Grossinvestoren vernachlässigt bezeichnet. Entsprechend wird zum Aufbau von Hausse-Positionen geraten.
Davon profitieren auch Roche (+0,6%), die auf Mehrjahrestief-Niveau gefragt sind. Novartis (-0,2%) hinken hinterher. Für einen Novartis-Inhalator bei Raucherhusten hat die US-Gesundheitsbehörde FDA die Prüffrist für die Zulassung um drei Monate verlängert, jedoch keine weiteren Daten verlangt. Der zuständige Analyst der Bank Vontobel bezeichnet den Schritt der FDA als nichts Ungewöhnliches und erwartet weiterhin die US-Zulassung.
Deutlich stützend wirkt sich der Rebound der Nestlé-Aktie (+1,2%) aus. Die Titel machen gut die Hälfte des SMI-Gewinnes aus. Die Titel des Nahrungsmittelkonzerns seien "nach unten ausgereizt und daher klar erholungsreif", so ein Marktbeobachter. Am Vortag hatte das Papier gut 1% eingebüsst.
Unter den zyklischen Valoren legen deutlich zu Holcim (+1,5%), Clariant (+1,4%), SGS (+1,0%), Geberit (+0.9%) oder Adecco (+0,6%). ABB (+0,4%) hat einen Stromauftrag aus Indien über 900 Mio USD gemeldet. Zurück genommen werden hingegen Weatherford (-1,1%) oder Kühne+Nagel (-0,6%).
Uneinheitlich tendieren die Luxusgüterwerte Richemont (+0,5%) und Swatch (-0,7%). Impulse könnten kurzfristig von der Uhrenmesse "Baselworld" kommen, die morgen Donnerstag ihre Tore für eine Woche eröffnet.
Im Finanzsektor verlieren UBS und CS (je -0,2%) leicht. Das Sentiment in den Grossbanktiteln sei weiterhin negativ, so ein Händler. Heute richte sich der Blick der Investoren wieder etwas mehr auf die Eurozone, so Marktbeobachter. Das Parlament Portugals stimmt über das neue Sparpaket ab.
Swiss Re (+0,6%) drehten nach tieferen Eröffnungskursen ins Plus. Der Mitbewerber Munich Re hatte am Dienstagabend eine Gewinnwarnung publiziert. Der Rückversicherer schätzt die Schäden aus dem Erdbeben und Tsunami in Japan auf 1,5 Mrd EUR vor Steuern. ZFS (+0,5%%) legen ebenfalls zu. Bâloise (-1,2%) verlieren hingegen weiter. Die Titel des Versicherers lagen bereits am Vortag nach der Ergebnispräsentation im Angebot.
Im breiten Markt warteten OC Oerlikon (+9,7%), Flughafen Zürich (+0,7%), Comet (+3,7%) und Adval Tech (unv.) mit positiven News auf. Gemischter sieht die Bilanz von Repower (+2,1%) aus; der Energiekonzern rechnet 2011 mit einem Gewinnrückgang.
Unter den Kursverlierern im breiten Markt fallen Addex (-5,4%), Orascom (-3,9%) oder SHL (-3,6%) auf. Komax (-3,4%) und Von Roll (-1,8%) leiden unter Anschlussverkäufen nach den ergebnisbedingten Abgaben am Vortag. In Edisun (-2,7%) setzen sich die Gewinnmitnahmen fort.
rt/uh

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