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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag nach einem freundlichen Start bis am Mittag etwas zurückgekommen. Nach einem Start mit einem neuen Jahreshoch bei 6'735 Punkten fiel der SMI bis gegen zehn Uhr klar unter 6'700 Punkte zurück. Mittlerweile befindet sich der Bluechip-Index in einer Seitwärtsbewegung im Bereich des Freitagsschlusses etwas über der Marke von 6'700.
Nach acht Tagen mit steigenden Kursen sei die Luft für den Moment etwas draussen, heisst es in Marktkreisen. Seit dem Jahrestief am 8. Februar habe der SMI innert zweier Wochen gar knapp 8% oder gegen 500 Punkte zugelegt, es sei somit Zeit, diese Gewinne vorerst einmal zu konsolidieren.
Um 12.00 steht der SMI 0,06% höher bei 6'713,7 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) steigt 0,21% auf 1'013,55 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,03% auf 5'763,42 Punkte.
Ob der Höhenflug dann weitergehe oder ein neuerlicher Einbruch folgen werden, hänge vor allem von der weiteren konjunkturellen Entwicklung ab, hiess es am Parkett weiter. Derzeit herrsche unter den Marktteilnehmern ein etwas diffuses Gemisch von Hoffnung auf eine nachhaltige Erholung und Angst vor einer Rückkehr zu rezessiven Tendenzen. Stichworte, welche letztere nähren, sind etwa die hohe Staatsverschuldung oder die negative Entwicklung am amerikanischen Markt für Gewerbe- und Büroimmobilien.
Die stärksten Abgaben verzeichnen derzeit Synthes (-1,6%), Givaudan (-1,3%) und Swatch (-1,2%). Swatch belegen mit einem Plus von rund 15% seit Ende 2009 zusammen mit ZFS (+13%) noch immer die Spitzenplätze im Jahresrennen unter den Schweizer Bluechips. Im Gegensatz zu Swatch legen ZFS (+0,6%) heute aber leicht zu.
Mit Swiss Re (+3,0%) und Swiss Life (+1,8%) befinden sich gar zwei Versicherer in den heutigen Top 3, zusammen mit Actelion (+2,0%). Zwischen 1 und 1,5% rücken noch Logitech, Credit Suisse, SGS sowie Kühne+Nagel vor.
Belastet wird der Gesamtmarkt von den Schwergewichten. Von diesen geben Roche (-0,7%) deutlicher ab als Nestlé (-0,1%), welchen im Nachgang zu den Zahlen von vergangener Woche zahlreiche Kurszielerhöhung widerfahren sind, und Novartis (-0,4%). Novartis hat am frühen Morgen zweimal Nachrichten zu einzelnen Medikamenten publiziert, was dem Titel derzeit aber nicht viel hilft.
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat den Meningokokken-Impfstoff Menveo von Novartis zugelassen und das beschleunigte FDA-Zulassungsverfahren für das Multiple-Sklerose-Mittel Gilenia verfügt. Beides stütze das Sentiment für den Titel, hiess es in Marktkreisen. Nach der starken Vorwoche (+3,9%) komme es nun aber auch zu Gewinnmitnahmen, was die eigentlich positiven Nachrichten etwas überlagere.
Im breiten Markt zeigen sich BFW Liegenschaften nach der Ankündigung des Abgangs des Finanzchefs unverändert.
Grössere Bewegungen verzeichnen Leclanché (+5,8%), Rätia Energie (+5,4%) oder Panalpina (+4,1%) auf der Gewinnerseite, die grössten Verluste stecken Dottikon und Evolva (je -3,9%) ein.
cf/ra

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