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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt tritt am Mittwoch gegen Mittag auf der Stelle. Nach einem leicht positiven Start waren die Gewinne rasch verpufft, was im Handel auch auf das Ausbleiben positiver Überraschungen zurückgeführt wird. Zudem seien die Anleger vor den Makrodaten am Nachmittag aus den USA, der Eröffnung der Wall Street und dem US-Zinsentscheid am Abend eher zurückhaltend, heisst es.
Nach Zahlen können ABB gut zulegen und auch CS tragen inzwischen wieder freundliche Vorzeichen. Synthes verbuchen nach Bekanntgabe des milliardenschweren Übernahmeangebots von Johnson & Johnson moderate Aufschläge. Die Titel des Medizinaltechnik-Unternehmens legen nicht so stark zu, wie vorbörslich indiziert. Marktteilnehmer erklären dies unter anderem mit möglichen Unwägbarkeiten bei der Transaktion.
Der Leitindex SMI gewinnt um 12.00 Uhr 0,02% auf 6'477,61 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gibt 0,07% auf 1'029,78 nach und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,05% auf 5'956,43 Zähler.
ABB (+1,6%) rücken überdurchschnittlich vor. Das Ergebnis für das erste Quartal hat die Erwartungen vor allem bei Umsatz und Auftragseingang übertroffen. Die prognostizierten Gewinnziffern wurden wegen höher als erwartet ausgefallener Kosten für die Baldor-Übernahme nicht ganz erreicht. Analysten sehen das Ergebnis mehrheitlich positiv.
Noch stärker avancieren Logitech (+2,4%). Der Hersteller von Computerzubehör legt am (morgigen) Donnerstag Zahlen für das Geschäftsjahr 2010/11 vor. Nach der Gewinnwarnung Anfangs April und dem anschliessendem Kurseinbruch gebe es offenbar wieder Kaufbereitschaft, kommentiert ein Händler. Seit Januar haben die Titel rund 30% eingebüsst.
Synthes gewinnen 0,5% auf 147,20 CHF. Grund ist das Übernahmeangebot des amerikanischen Pharma- und Konsumgüterherstellers Johnson & Johnson (J&J). Der Kurs steht deutlich unter dem Angebotspreis von 159 CHF, welcher zu rund einem Drittel in bar entrichtet wird. Der restliche, hohe Anteil von J+J-Aktien im Angebot dürfte denn auch für die nur leichte Annäherung an den Kaufpreis verantwortlich sein. Ausserdem gebe es noch Unklarheiten, wie die Transaktion über die Bühne gehen werde, heisst es im Handel.
CS (+0,3%) notieren nach der Vorlage der Zahlen für das erste Jahresviertel mit leichten Aufschlägen. Im bisherigen Handelsverlauf blieben die Valoren ohne klare Richtung. Im Gegensatz zur Platzkonkurrentin UBS konnte die CS die Investoren zwar nicht positiv überraschen, die Zahlen liegen allerdings im Rahmen der Erwartungen und werden von Marktbeobachter mehrheitlich als solide bezeichnet. UBS gewinnen 0,1%, Julius Bär verlieren 0,3%.
Verhalten positiv bis etwas schwächer notieren die defensiven Schwergewichte Roche (+0,2%), Novartis (+0,1%) und Nestlé (-0,4%).
Transocean geben um 1,6% nach. Am Vorabend hatten die Valoren des Ölbohrkonzerns in den USA ebenfalls verloren. Rote Vorzeichen tragen auch die Titel des Ölserviceunternehmens Weatherford (-0,9%).
Nobel Biocare (-6,9%) werden nach Zahlen aus der Branche in Sippenhaft genommen. Selbst wird der Dentalimplantatehersteller morgen über den Geschäftsverlauf informieren. Der Wettbewerber Straumann (Aktie -6,6%) aus dem breiten Markt hat im ersten Quartal 2011 mit 9% den höchsten negativen Währungseffekt seiner Geschichte erfahren und in Franken entsprechend einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Wegen des "anhaltend gedämpften" Konsumklimas gibt sich Straumann für das laufende Jahr vorsichtig.
Im breiten Markt hat der Komponenten- und Gehäusehersteller Phoenix Mecano (Aktie +2,3%) in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres bei Umsatz, Auftragseingang und Gewinn weiter zugelegt. CFT verlieren dagegen 1,3%. Die Gesellschaft hat einen Umsatzrückgang verzeichnet.
EFG International rutschen um 3,3% ab. Die Privatbankengruppe spricht von einem "ermutigenden" Start ins laufende Geschäftsjahr, wegen des starken Schweizer Frankens liege der Kern-Reingewinn derzeit aber hinter dem Ziel zurück. Ascom (-1,1%) hat derweil die Zulassung für zwei medizinaltechnische Produkte für Europa und die USA erhalten. Die Aktien von Altin legen 5,7%. Die Beteiligungsgesellschaft hat am Morgen Massnahmen zur Verringerung der Differenz zwischen Aktienkurs und Nettoinventarwert angekündigt.
cc/uh

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