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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse zeigt sich am Freitagmittag leicht schwächer und steht im Bereich des Tagestiefs. Nach einer freundlichen Eröffnung hat der Elan abgenommen und drehte der Markt etwas ins Minus. Die Anleger würden sich vor der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten heute Nachmittag zurückhalten, hiess es im Handel. Zur Wochenmitte hatte der ADP-Arbeitsmarktbericht für eine positive Überraschung gesorgt, was nun bestätigt werden soll.
Die Schweizer Börse habe noch Aufwärtspotenzial, sagte ein Marktbeobachter. Er sei optimistisch eingestellt, was die Ergebnisentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr angehe. Allerdings würden Störfaktoren wie die hohe Staatsverschuldung in der EU bleiben. Derweil deuten die US-Futures auf eine knapp gehaltene Eröffnung hin.
Das Blue-Chips-Barometer SMI sinkt bis um 12.00 Uhr um 0,32% auf 6'511,72 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,32% auf 1'034,26 und der breite SPI 0,29% auf 5'841,37 Zähler.
Im SMI-/SLI-Tableau fallen vor allem konjunktursensitive Werte durch etwas grössere Verluste auf. So verlieren Clariant (-1,6%) prozentual am meisten. Holcim (-1,4%) vermögen nicht von der Bestätigung der "Buy"-Empfehlung durch Nomura im Rahmen einer Branchenstudie zu profitieren.
Auch Petroplus (-1,3%) und Adecco (-0,9%) geben deutlicher nach. Hingegen legen ABB (+0,7%) und Geberit (+0,5% auf 216,40 CHF) gegen den Trend zu. In Geberit hat Kepler die Abdeckung mit einem "Hold" (Kursziel: 220 CHF) wieder aufgenommen.
Die beiden "Highflyer 2010", Swatch (-0,4% auf 402,10 CHF) und Richemont (-1,0% auf 54,15 CHF), geben nach einer etwas festeren Eröffnung wieder Boden preis. Damit konnten die Aktien nur kurz von einer deutlichen Kurszielanhebung durch HSBC profitieren. Neu werden Kursziele von 460 CHF für Swatch und 69 CHF für Richemont genannt. Die bisherigen Empfehlungen mit "Neutral" bzw. "Overweight" wurden bestätigt.
Unter den Finanzwerten fallen Julius Bär (-1,1%), UBS (-0,7%) und Swiss Re (-0,6%) durch etwas grössere Abgaben auf. Bâloise (-0,4%) konnte die Übernahme der belgischen Avéro-Versicherung abschliessen, die Mitte 2010 angekündigt worden ist. Dem negativen Trend entziehen sich Swiss Life (+0,8%).
Unter den defensiven Schwergewichten verlieren Novartis (-0,7%) deutlicher. Der Pharmakonzern hat von der Europäischen Kommission für Lucentis eine Indikationserweiterung zur Behandlung des diabetischen Makulaödems erhalten, was allerdings erwartet wurde. Roche (-0,3%) halten sich etwas besser. Nestlé notieren unverändert (53,60 CHF). Goldman Sachs hat das Kursziel auf 59,50 CHF angehoben, die Einstufung allerdings bei "Neutral" belassen.
Swisscom (+0,3% auf 417,80 CHF) erhalten von der Heraufstufung durch JPMorgan auf neu "Neutral" von bisher "Underweight" mit einem Kursziel von 450 CHF etwas Rückenwind.
Die prozentual grössten Kursgewinne erzielen unter den SMI-/SLI-Werten Nobel Biocare (+5,4%). Die Medtech-Aktien würden durch positive Quartalszahlen des US-Branchenkollegen Biomet beflügelt, hiess es unter Marktbeobachtern. Diese würden als Bestätigung der Trendwende im US-Detalmarkt gewertet. Auch spiele weiter Übernahmefantasie mit. Im Gefolge ziehen im breiten Markt auch Straumann (+4,0%) klar an. Synthes (-0,7%) würden durch die Biomet-Zahlen hingegen etwas belastet, da daraus auf einen stagnierenden bis nur leicht wachsenden US-Orthopädiemarkt geschlossen werde.
Logitech (+1,0%) schliessen an die Vortagesavancen an. Stützend wirke hier eine Studie der Credit Suisse.
Im breiten Markt verlieren Georg Fischer (-3,1%) dem allgemeinen Trend bei den Zyklikern folgend. In Orior (-3,0% auf 53,05 CHF) überprüft die Bank Vontobel bei unveränderter "Hold"-Empfehlung das Kursziel von bisher 53 CHF. Das Unternehmen hat eine kleine Akquisition im Tessin getätigt.
Markante Gewinne gibt es hingegen ohne News für Cytos (+6,5%) oder Hügli (+6,0%).
rt/cf

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