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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag nach freundlichem Beginn bis um die Mittagsstunden ins Minus gedreht. Nachdem zunächst positive Vorgaben aus Asien den Markt stützten, rückten in der Folge Konjunktursorgen in den Fokus der Anleger. In der Schweiz geben insbesondere Zykliker und einige Finanzwerte nach. Im breiten Markt sind die Titel von Schindler und deren Tochter Also gesucht. Geplant ist die Fusion der beiden in der IT-Branche tätigen Unternehmen Also und Actebis.
Am Nachmittag stehen einige Konjunkturdaten aus den USA an. Impulse könnten etwa die Einzelhandelsumsätze für den Monat Juli, Angaben zu den Konsumentenpreisen im Juli sowie die erste Umfrage der Universität Michigan zur Konsumentenstimmung im August bringen. Der Blick werde ganz auf das Verhalten der US-Konsumenten gerichtet sein, hiess es. Ausserdem stehen auch noch Daten zu den Realeinkommen Juli oder den Lagerbeständen Juni an.
Das Blue-Chips-Barometer SMI verliert bis um 12.20 Uhr um 0,52% auf den Stand von 6'246,57 (Tageshöchst: 6'322; Tagestiefst: 6'240) Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) sinkt um 0,64% auf 954,16 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,43% auf 5'519,18 Punkte.
Bei den Blue Chips stehen Adecco (-2,2% auf 50,85 CHF) in der Tabelle erneut weit hinten. Bereits der Quartalsbericht vom Mittwoch, Ratingsenkungen in der Folge und Konjunktursorgen lösten eine Verkaufswelle aus. Am Dienstag hatten Adecco noch auf 55,60 CHF geschlossen. Am Freitag senkte Merrill Lynch das Rating für Adecco auf "Underperform" (bisher "Neutral") mit einem Kursziel von 50 (bisher 60) CHF.
Auch Nobel Biocare (-2,3% auf 16,06 CHF) bauen die Verluste der laufenden Woche aus. ClaridenLeu hat im Anschluss an die Zahlen zum zweiten Quartal das Kursziel auf 19 (26) CHF zurückgenommen. Das Rating wurde mit "Marketperform" bestätigt. Bei Geberit (-1,5% auf 168,90 CHF) haben die Analysten der UBS das Kursziel nach Zahlen auf 175 von 190 CHF (Rating: "Neutral") gesenkt.
Zu den grössten Verlierer gehören auch Zykliker wie Swatch (-1,2%), Syngenta (-1,3%) oder ABB (-1,1%). Petroplus (-1,1%) weiten die deutlichen Abgaben des Vortages aus. Am Donnerstag machten Spekulationen die Runde, wonach ein oder mehrere Grossaktionäre die Absicht haben, sich von ihren Petroplus-Papieren zu trennen.
Ausserdem sind im Tagesverlauf auch einige Finanzwerte unter Druck gekommen: ZFS sinken um 1,5%, CS um 1,4% oder UBS um 0,8%.
Transocean (-0,4%) stehen nach durchmischten Angaben aus dem Flottenbericht tiefer. Gemäss dem monatlich veröffentlichten Bericht hat Transocean für zwei Bohrinseln mit Chevron neue Verträge abschliessen können. Allerdings liegt die vereinbarte Tagesrate für die Bohranlagen deutlich unter derjenigen im laufenden Vertrag.
Bei den Index-Schwergewichten notieren Roche (+0,1%) etwas fester. Novartis (-0,2%) und Nestlé (-0,4%) büssen leicht an Wert ein.
Im breiten Markt legen die Titel von Also (+23,3%) und Schindler (PS: +4,6%; N: +5,5%) kräftig zu. Schindler und das Investmenthaus Droege wollen ihre Töchter Also und Actebis zu einem Unternehmen verschmelzen. Daraus entsteht ein Konzern mit einem Umsatz von rund 10 Mrd CHF. Die Fusion soll unter dem Dach der Also Holding vollzogen werden. Analysten beurteilen die Zusammenführung sowohl für Schindler als auch für Also positiv.
Santhera (+11,8%) verbuchen ebenfalls einen markanten Kursanstieg. Marktbeobachter führen die Avancen auf den vorbörslich bekannt gegebenen Patentschutz in Europa für Catena/Sovrima (Idebenone) bei Muskeldystrophien zurück.
Die Aktien von u-blox steigen dank eines Gewinnsprungs im ersten Halbjahr und dem erhöhten Ausblick um 4,8%. Hügli (Aktien: +0,8%) hat Analysten zufolge solide Halbjahreszahlen vorgelegt. Dagegen werden bei Goldbach Media (-2,7%) nach Zahlen Gewinne mitgenommen. Das Energieunternehmen Edisun (Aktie +4,4%) hat in Frankreich und Deutschland die Kapazitäten erhöht und die Anlage Emsbüren veräussert.
mk/ch

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