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Zürich (awp) - Am Schweizer Aktienmarkt sind die Gewinne aus dem frühen Geschäft bis Mittwochmittag weggeschmolzen. Während Syngenta nach guten Zahlen kräftig anziehen und UBS die Avancen vom Dienstag ausbauen, drücken die Index-Schwergewichte Roche und Nestlé mit deutlichen Abgaben auf den Gesamtmarkt.
Händler sprechen von einer Konsolidierung am Markt, nachdem die Börse in den vergangenen Tagen zum Teil deutlich zulegen konnte. Dabei könnten die Inflationssorgen in China sowie steigende Rohstoffpreise die Stimmung an der Börse etwas dämpfen. Sollte die Wall Street wieder eine leicht steigende Tendenz aufweisen, könnte am Ende im SMI dennoch ein Kursplus von 20 bis 30 Punkten resultieren, meinte ein Händler.
Bis um 12.00 Uhr notiert der SMI um 0,04% tiefer auf 6'635,75 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) steigt dagegen um 0,17% auf 1'070,08 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,03% auf 5'966,84 Zähler.
Syngenta (+3,7%) stehen bei den Blue Chips weiterhin unangefochten an der Spitze. Nach bereits gutem Beginn, stieg der Kurs weiter in die Höhe. Der Pflanzenschutz- und Saatguthersteller hat mit Zahlen die Vorgaben des Marktes übertroffen. Den Aktionären fliessen über die Dividende und Aktienrückkäufe gesamthaft 850 Mio USD zu. Ausserdem soll eine neue Strategie - mit der Verschmelzung der beiden Bereiche Crop Protection und Seeds - zu maximaler Wertschöpfung für Kunden und Aktionäre führen.
Auch Transocean (+1,3%) kursieren weiterhin fester. Das Ölbohrunternehmen plant im laufenden Jahr Dividenden im Umfang von 750 Mio USD auszuschütten, wie CEO Steven Newman am Vortag an einer Branchenveranstaltung erklärt hatte. Im vergangenen Jahr hat das Handelsregisteramt in Zug die geplante Ausschüttung in der Höhe von 1 Mrd USD blockiert. Transocean prüft diesbezüglich jedoch weitere rechtliche Schritte.
Als Stütze für den Gesamtmarkt fungieren UBS (+1,0%), die die Avancen des Vortages deutlich ausweiten können. Die Titel hatten am Dienstag nach Zahlen 4,3% dazugewonnen. CS (-0,8%) und ZFS (+0,4%) entwickeln sich vor der morgigen Zahlenpublikation uneinheitlich.
Swatch (-0,7%) sind am Mittwoch nach gutem Beginn ins Minus gerutscht, nachdem sie am Vortag nach der Zahlenpublikation stark nachgefragt wurden. Zahlreiche Kurszielerhöhung können die Gewinnmitnahmen in Swatch nicht verhindern. Die Analysten von Société Générale hoben sogar das Rating auf "Hold" von "Sell" an. Im Sog von Swatch verlieren die Konkurrenzpapiere von Richemont 0,9%.
Givaudan (-0,5%) büssen weiter an Terrain ein. Die Aktien des Aromenspezialisten sind gestern im Anschluss an die Publikation des Geschäftsberichts 2010 deutlich zurückgenommen worden. Einige Analysten senkten das Kursziel für Givaudan und Merrill Lynch nahm die Einschätzung auf "Neutral" von "Buy" zurück.
Noch deutlicher verlieren etwa Swiss Life (-2,1%) oder Julius Bär (-1,7%). Aber auch die Schwergewichte Roche (-0,5%) und vor allem Nestlé (-1,0%) geben nach. Beim Nahrungsmittelkonzern mache sich aufgrund haussierenden Agrarrohstoffe die Angst vor Margenrückgängen bemerkbar. Die Übernahmespekulationen um den französischen Milchverarbeiter Yoplait, wo Nestlé als Kaufinteressent gilt, dürften dagegen kaum einen Einfluss auf die Kursentwicklung haben.
Im breiten Markt verlieren Acino 6,9%. Die Anleger würden auf negative News zu den Prostatakrebs-Medikamenten Goserelin und Leuprorelin reagieren, heisst es im Markt.
Von Roll (+4,1%) legen nach Spekulationen um ein mögliches Going Private weiter stark zu. Derweil verlieren Orell Füssli (-0,3%) und die St. Galler Kantonalbank (-0,4%) nach Resultaten für 2010 leicht an Wert.
New Venturetec (-4,9%) oder Mikron (-4,8%) geben stärker nach, während Kudelski (+3,8%) oder Carlo Gavazzi (+3,7%) mit zu den grössten Gewinnern gehören.
mk/cc

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