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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt steht am Donnerstag um die Mittagsstunden immer noch leicht im Plus. Allerdings sind die Gewinne im SMI auf wenige Punkte zusammengeschmolzen. Getragen wird die positive Grundstimmung von guten Zahlen verschiedener europäischer Unternehmen. In der Schweiz sind Logitech und Synthes nach Zahlen stark gefragt, bei Clariant werden demgegenüber Gewinne mitgenommen.
Am Nachmittag dürften dann US-Konjunkturdaten verstärkt in den Fokus der Anleger rücken. Es steht die Publikation der Erstanträge für Arbeitslosenhilfe der vergangenen Woche an. Viel mehr Gewicht werden aber die neusten Angaben zum US-BIP vom Freitag haben. Händlern zufolge dürfte der Handel im Vorfeld von Vorsicht geprägt sein.
Bis um 12.40 Uhr steigt der SMI um 0,12% auf 6'284,95 Punkte. Das Tageshöchst steht bei 6'307 Stellen. Der 30 Titel umfassende und gekappte SLI gewinnt 0,38% auf 969,18 Punkte, der breite SPI 0,15% auf 5'557,61 Punkte.
Logitech (+5,0%) hat im SMI/SLI wieder die Spitze übernommen, nachdem die Papiere des Computerzuberhörherstellers zwischenzeitlich von Synthes (+4,3%) abgelöst worden waren. Die Computerzubehör-Firma hat zum Teil deutlich über den Markterwartungen abgeschnitten und den Ausblick für das Gesamtjahr leicht erhöht. Analysten reagieren entsprechend positiv.
Synthes hat derweil die Zahlen zum ersten Halbjahr vorgelegt. Während der Bereich Wirbelsäule noch immer mit dem schwierigen konjunkturellen Umfeld zu kämpfen hat, entwickelt sich der Bereich Trauma erfreulich. Analysten werten das Ergebnis als im Rahmen der Erwartungen liegend. Der Grund für die Kursgewinne wird vor allem im schwachen Kursverlauf der Aktie dieses Jahr gesehen.
Auch Clariant (-3,5%) hat die Analysten mit guten Zahlen überzeugt. Die Muttenzer haben mit ihren Zweitquartalszahlen auch die optimistischsten Schätzungen übertroffen, weshalb Marktteilnehmer von Gewinnmitnahmen sprechen. "Die Zahlen waren nämlich tip top", kommentiert ein Analyst den bisherigen Kursverlauf.
Ansonsten gehören im SMI/SLI Nobel Biocare (+3,0%), Lonza (+2,6%) oder Holcim (+1,5%) zu den grössten Gewinnern. Holcim hatten am Vortag aufgrund schwacher Zahlen eines Konkurrenten an Terrain eingebüsst. Aber auch die Grossbanken UBS (1,7%) und CS (+1,1%) legen trotz der bisherigen Wochengewinne weiter kräftig zu.
Auf der Gegenseite drücken die defensiven Nestlé (-0,6%) und Roche (-0,4%) mit Abgaben auf den SMI, Novartis (unveränert) halten sich etwas besser. Transocean büssen - immer noch durch die Ölkatastrophe am Golf von Mexico belastet - 1,4% ein. Bei Swiss Life (-1,2%) werden ebenfalls die Gewinne mitgenommen, nachdem die Titel in dieser Woche kräftig zugelegt haben.
Im breiten Markt machen Temenos mit einem Plus von 8,7% auf sich aufmerksam. Die Herstellerin von Bankensoftware habe das zweite Quartal auf Umsatzebene im Rahmen der Erwartungen mit guten Lizenzumsätzen abgeschlossen, so ein Analyst. Auf Gewinnebene seien die Vorgaben nicht ganz erfüllt worden. LifeWatch ist im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt und die Aktie steigt um 1,3%. Dagegen büssen Sarasin, Basler Kantonalbank und Affichage im Anschluss an die Veröffentlichung von Zahlen 4,8%, 0,9% bzw. 0,8% ein.
EFG geben um 0,8% nach. Am Vortag waren die Aktien im Anschluss an schwache Zahlen um 20% eingebrochen.
mk/uh

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