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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt notiert am Freitag um die Mittagszeit weiterhin etwas fester. Nach guten Vorgaben aus den USA und Asien war der SMI zu Handelsbeginn am Tag des dreifachen Verfalltags, dem sogenannten Hexensabatt, bei 6'943,53 Punkte auf ein neues Jahreshoch geklettert. Der Leitindex fiel in der Folge dann von den Höchstständen allerdings etwas zurück, kann die Marke bei 6'900 Punkten weiter halten. Zu den Gewinnern gehören vor allem Zykliker und einige Finanztitel.
Der grosse Verfall dürfte bis Handelsschluss im Fokus der Anleger bleiben und den Markt etwas stützen, auch wenn die meisten Short-Eindeckungen bereits in den vergangenen Tagen getätigt worden seien, sagte ein Händler. Schliesslich würden andere Impulsgeber - wie etwa wichtige Unternehmensnachrichten oder US-Konjunkturdaten - fehlen. Auch die Eröffnung an der Wall Street dürfte daran nichts ändern: Die US-Futures weisen auf eine kaum veränderte Eröffnung hin.
Bis um 12.05 Uhr steht das Bluechips-Barometer SMI 0,15% höher bei 6'908,12 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,24% auf 1'058,90 Punkte und der breiter gefasste SPI 0,13% auf 6'014,91 Punkte.
Die Inhabertitel der Swatch Group haben etwas von der Dynamik von heute Morgen eingebüsst, liegen aber immer noch mit 1,7% im Plus. Nachdem am Donnerstag gute Daten zu den Schweizer Uhrenexporten dem Sektor Auftrieb verliehen hatten, führen nun viel versprechende Aussagen von Swatch-Verwaltungsratspräsident Nicolas Hayek zu Anschlusskäufen. Hayek rechnet im laufenden Jahr mit einem Umsatz von über 6 Mrd CHF. Die Konkurrenzpapiere von Richemont (+0,1%) haben ihre Gewinne mittlerweile fast ganz eingebüsst.
Bei den Finanzaktien schwingen weiterhin UBS (+2,5%) oben aus. Während UBS die Avancen ausbauen konnten, sind andere Bank- und Versicherungstitel zurückgefallen: Julius Bär steigen noch um 0,7%, Credit Suisse (-0,2%) und Swiss Life (-0,4%) sind sogar ins Minus gerutscht.
ZFS (+0,4) können demgegenüber Boden gut machen. Goldman Sachs hat das Kursziel für ZFS erhöht. Auf der anderen Seite hat HSBC die Titel von der "Selected List" genommen, nachdem sich ZFS in den vergangenen Monaten an der Börse besser entwickelt habe als der Versicherungssektor. Bâloise gewinnen 0,4% und erholen sich damit etwas vom Vortagesverlust von fast 4% nach Zahlen.
Grössere Gewinne sind bei konjunktursensitiven Aktien wie Petroplus (+2,5%), Adecco (+1,4%) oder Synthes (+1,3%) zu sehen. Auf der Gegenseite geben Sonova um 0,9%, ABB um 0,9% oder Holcim nach einer Abstufung durch Kepler um 0,4% nach.
Um die Vortagesschlussstände tendieren die Schwergewichte Nestlé (-0,2%), Novartis (-0,3%) und Roche (+0,2%). Roche hat am (gestrigen) Donnerstag anlässlich eines Investorentages die Marktlancierung von sechs neuen Medikamenten bis 2014 in Aussicht gestellt. Analysten zufolge gab es gestern allerdings kaum neue Informationen.
Im breiten Markt stehen die Titel der Publigroupe (-5,6%) nach Publikation der Jahreszahlen deutlich unter Druck. Publigroupe ist hinter den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben: Sowohl der Rein- als auch der Betriebsverlust fielen höher als befürchtet aus.
u-blox geben ebenfalls nach Zahlen um 4,5% nach. Die Herstellerin von Chips für GPS-Navigationssysteme musste 2009 einen Rückgang von Umsatz und Gewinn hinnehmen, der Ausblick wurde ausserdem zurückgenommen. Bachem hat die Anleger mit Zahlen ebenfalls enttäsucht; die Papiere verlieren an der Börse entsprechend 1,6%, im frühen Handel waren es gar über 5%.
Im Plus stehen nach der Publikation des Geschäftsberichts die Papiere der Flughafen Zürich AG (+0,6%). Die Flughafenbetreiberin hat die Erwartungen der Analysten übertroffen und die Anleger mit einer Sonderdividende überrascht.
OC Oerlikon legen nach einer Kurszielerhöhung durch die UBS 4,8% zu. VZ Holding (+4,6%) und Winterthur Technologie (+3,9%) gehören ebenfalls zu den grössten Gewinnern. Letztere werden am Montag ihr Jahresergebnis publizieren.
mk/uh

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