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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Montagmittag weiterhin freundlich. Händler berichten von einem impuls- und daher etwas orientierungslosen Geschäft. Wie bereits in den letzten Tagen definiere der Profihandel das Geschäft, während Privatanleger weiter mit Abwesenheit glänzten. "Dies hat dünnen Volumen und einige Zufallsbewegungen zur Folge", sagte ein Händler in Zürich. "Insgesamt tritt der Markt heute wieder an Ort."
Angesichts der dünnen Nachrichtenlage liege der Fokus klar auf den Makrodaten, so der Händler weiter. Im weitern Verlauf könnten die US-Ausgaben und -Einnahmen am Nachmittag neue Impulse setzten, die wichtigeren Daten ständen jedoch mit dem ISM-Index und dem US-Arbeitsmarktbericht erst im Wochenverlauf an.
Um 12.00 Uhr steigt der Leitindex SMI um 0,68% auf den Stand von 6'224,93 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,59% auf 943,46 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,59% auf 5'496,65 Punkte.
An der Spitze des SMI/SLI stehen Clariant (+3,8%), beflügelt von einer Rating-Erhöhung von "Sell" auf "Neutral" durch die UBS. Sie hätten die erzielte Ausweitung der Margen unterschätzt, schreiben die Analysten in ihrem Kommentar. Händlern zufolge hat die Studie der UBS zahlreiche Baissiers auf dem falschen Fuss erwischt, was sich nun in Deckungskäufen äussere.
Mit an der Tabellenspitze notieren Nobel Biocare (+2,3%), Transocean (+1,3%) oder Actelion (+1,3%). Bei den Avancen von Actelion verweisen Beobachter auf die unfreundliche Übernahmeofferte für Genzyme durch Sanofi-Aventis. Das Angebot schüre Übernahmespekulationen im Biotechnologiesektor, heisst es. Davon profitieren auch die SPI-Werte Evolva (+7,1%), Basilea (+4,9%) oder Santhera (+4,9), die am Mittag zu den grössten Kursgewinnern zählen.
Von den Indexschwergewichten notieren Novartis (+1,3%) weit oben im Kurstableau, Roche (+0,8%) und Nestlé (+0,5%) legen etwas moderater zu. Roche steht einem Zeitungsbericht zufolge vor einem massiven, weltweiten Stellenabbau. Damit reagiere der Pharmakonzern auf Probleme wie den Preisdruck bei Medikamenten, sinkende Umsätze und blockierte Zulassungen, so ein Artikel der Zeitung "Sonntag".
Bei den Grossbanken legen CS (+0,8%) stärker zu als UBS (+0,5%). Das Aktienresearch von Kepler hat die Titel der UBS in ihre European Alpha List aufgenommen. UBS ersetzten jene von BNP Paribas, die gemäss Kepler vor dem Hintergrund der Euro-Krise eine enttäuschende Performance an den Tag gelegt haben.
Lonza gewinnen 1,0%. Der Lifesciencekonzern übernimmt den Virusimpfstoff-Hersteller Vivante GMP Solutions und erweitert damit seine Plattform für Kundendienstleistungen um Virusimpfstoffe und Vektoren für die Gentherapie. Aus strategischer Sicht erscheine die Übernahme sinnvoll, heisst es von Analystenseite.
SGS (-0,5%) zählen zu den wenigen Kursverlieren. Der Genfer Warenprüfgruppe hat die französische Am'Tech Medical zu einem nicht genannten Preis übernommen. Am'Tech Medical erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009 mit 17 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,5 Mio EUR.
Im roten Bereich halten sich ausserdem Petroplus (-0,7%), Julius Bär (-0,5%), Swisscom (-0,3%) oder Givaudan (-0,3%).
Am breiten Markt avancieren Publigroupe um 1,5%. Der Werbevermarkter hat im ersten Halbjahr 2010 in die schwarzen Zahlen zurückgefunden. Der Umsatz litt zwar weiter unter der rückläufigen Pressewerbung in der Sparte Media Sales. Dank Kostensenkungen und strategischen Initiativen kehrte die Gruppe aber zur Profitabilität zurück. Analysten sprechen von einem erfreulichen Ergebnis.
Metall Zug gewinnen 2,2%. Das Unternehmen habe im Halbjahr sehr solide Ergebnisse erzielt, heisst es am Markt. "Wir werden unsere Reingewinnschätzung für das Gesamtjahr anheben und bestätigen klar unser Buy Rating", kommentieren die Vontobel-Analysten.
ch/ra

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