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Zürich (awp) - Der gestrige Aufschwung am Schweizer Aktienmarkt war nur von kurzer Natur: Am Mittwochmittag notieren die Dividendenpapiere wieder mit Abschlägen auf breiter Front. Die Berg- und Talfahrt wird sich nach Ansicht von Marktbeobachtern noch einige Tage fortsetzen. Denn erst der Beginn der Berichtssaison für das abgelaufene Quartal werde wieder handelbare Nachrichten hervorbringen und weisen, welche Richtung die Börsen nun einschlagen werden.
Am Berichtstag ist die Agenda der makroökonomischen Kennziffern äusserst spärlich bestückt, womit auch diese Impulsgeber wegfallen. Positive Zeichen gehen einzig von einigen Ratingerhöhungen aus.
Das Blue-Chips-Barometer SMI sinkt bis um 12 Uhr um 0,82% auf 6'013,68 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert 1,12% auf 916,92 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,76% auf 5'317,03 Punkte.
Papiere, die am Vortag gesucht waren, werden heute wieder umgehend verkauft. Sehr schwach zeigen sich die europäischen Bauwerte und damit auch die Titel des Zementkonzerns Holcim (-3,5%). Händler verweisen auf den vorgelegten Zwischenbericht des irischen Anbieters CRH für die ersten sechs Monate des laufenden Jahres. Besonders der Ausblick auf die zweite Jahreshälfte stosse sauer auf, hiess es.
Deutlich zurückbuchstabiert werden auch wieder die Aktien der Luxusgüterhersteller Richemont (-2,2%) und Swatch (-1,1%). Ähnlich geht es ABB (-1,7%), Adecco (-1,6%), Logitech (-1,7%), SGS (-1,9%) und Syngenta (-2,3%). Auch die gewohnt volatilen Transocean (-3,1%) finden sich am Tabellenende.
Nach teils deutlichen Vortagesavancen werden auch einige Finanzwerte überdurchschnittlich verkauft. Am schwächsten zeigen sich dabei Julius Bär (-1,1%), UBS (-1,5%), ZFS (-1,6%) oder Credit Suisse (-1,1%). Swiss Re (-0,9%) verlieren in etwa mit dem Markt.
Robuster zeigen sich die defensiven Werte. So verlieren bei den Indexschwergewichten Nestlé 0,3% und Roche 0,2%. Roche hat bei der US-Gesundheitsbehörde FDA einen Zulassungsantrag für T-DM1 bei Patienten mit vorgängig behandeltem, fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs beantragt.
Novartis (+0,1%) liegen noch besser im Markt. Morgan Stanley hat das Anlagerating für die Titel auf "Overweight" von bisher "Equalweight" hochgestuft und gleichzeitig das Kursziel erhöht. Seit ihrer Rückstufung im Oktober 2009 habe sich der regulatorische und kommerzielle Ausblick sowohl für Afinitor als auch Gilenia verbessert, kommentieren die Analysten.
Deutlich besser als der Gesamtmarkt schlagen sich auch die defensiven Synthes (+0,5%) und Swisscom (-0,1%). Deren CEO Carsten Schloter sprach in einem Zeitungsinterview von einem "sehr robusten" ersten Halbjahr. Im italienischen Markt sieht Schloter derzeit weiterhin keine Folgen der Gerichtsverfahren um Steuerhinterziehung bei Fastweb auf das Geschäft. Vorbörslich teilte der Konzern zudem mit, seine Zusammenarbeit mit der PubliGroupe zu intensivieren.
Am breiten Markt avancieren Valora um 2,2%. Der Kioskbetreiber will im Bereich von Geldtransfers zusammen mit dem neuen Partner MoneyGram einen zweistelligen Anteil des auf 1,5 Mrd CHF geschätzten Marktes abdecken, wie CEO Thomas Vollmoeller in einem Interview sagte.
Kudelski hat vom spanischen Breitband-Kabelnetzbetreiber Ono einen Auftrag für ein Zugangssystem der Konzerngesellschaft Nagravision erhalten. Die Aktien steigen um 1,9%.
Die prozentual stärksten Gewinne sichern sich Schlatter (+15,2%), Pelikan (+14,6%) und Tornos (+3,4%). Auf der Gegenseite notieren Affichage (-7,7%) und SPS (-5,6%), wobei Letztere von einer Nennwertrückzahlung zurückgebunden werden.
ra/ps

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