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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt steuert am Montagmorgen auf eine schwächere Eröffnung zu. Die ab Mitte letzter Woche eingeleitete Abwärtsbewegung setzt sich damit fort. Die Vorgaben aus den USA vom Freitag sind klar negativ, ebenso diejenigen aus Japan vom Montagmorgen. Die gut ausgefallenen US-Konjunkturdaten von vor dem Wochenende - unter anderem der Arbeitsmarktbericht - haben die Zinssorgen weiter angeheizt.
Nachdem bereits die EZB vergangene Woche eine Straffung der laschen Geldpolitik in Aussicht gestellt hat, gehen viele Marktbeobachter davon aus, dass bald auch die amerikanische Notenbank die Zügel wieder etwas anziehen muss. Die Aussichten auf steigende Zinsen sind in der Regel Gift für die Stimmung an den Aktienmärkten.
Der von Clariden Leu vorbörslich berechnete SMI steht um 8.20 Uhr 0,40% tiefer bei 6'504,66 Punkten.
Im Wochenverlauf stehen zahlreiche Unternehmen aus der zweiten Reihe mit Jahres- oder Halbjahreszahlen auf dem Programm, wobei Kaba am Montag bereits einen Anfang gemacht hat. Für den Donnerstag sind dann auch noch die Bilanzmedienkonferenzen der Blue-Chips-Unternehmen Swatch und Geberit terminiert.
Die Aussicht auf eine restriktivere Geldpolitik lässt vor allem die Finanzwerte leiden. Im vorbörslichen Geschäft stehen Swiss Re und UBS (je -0,8%) sowie CS, Julius Bär und ZFS (je -0,6%) am meisten unter Druck.
Konjunktursensitivere Aktien wie Holcim, ABB, Adecco oder Richemont und Swatch weisen alle ein Minus zwischen 0,5 und 0,6% auf. Am besten halten sich derzeit Swisscom, SGS, Nestlé oder Synthes (je -0,3%).
Zu Geberit (kein vorbörslicher Kurs) gab es in der Wochenendpresse News zum bevorstehenden Wechsel im VR-Präsidium. Dem Verwaltungsrat des Sanitärkonzerns erwächst offenbar Widerstand gegen das vorgeschlagene Doppelmandat von Konzernchef Albert Baehny. Der Anlagefonds Saraselect schlägt den Kaba-Konzernchef Rudolf Weber zur Wahl in den Verwaltungsrat vor, hiess es in der Wochenendepresse.
News gibt es zur Zusammensetzung des Bluechip-Index SLI. Die Aktien des Erdölservice-Unternehmens Weatherford werden ausserordentlich in den Swiss Leader Index (SLI) aufgenommen. Den Platz freimachen müssen die Aktien von Petroplus, wie die SIX Swiss Exchange vom Montag mitteilte. Die Änderungen treten ab dem 21. März in Kraft und basieren auf den Orderbuch-Umsätzen und der durchschnittlichen Marktkapitalisierung in den vergangenen drei Monaten, wo Weatherford Rang 18 erreicht hat.
Im breiten Markt stehen Kuoni nach einer grösseren Akquisition in Grossbritannien, welche auch eine Kapitalerhöhung mit sich bringt, im Fokus.
cf/uh

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