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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt steuert am Dienstag gemäss den vorbörslichen Indikationen auf einen deutlich tieferen Handelsauftakt zu. Die Börsenplätze dürften am Berichtstag weltweit unter den jüngsten Entwicklungen in Japan leiden. Nach einer neuen Explosion im Atomkraftwerk Fukushima 1 ist die radioaktive Strahlung auch in der Nähe der japanischen Hauptstadt Tokio angestiegen.
Mit dramatischen Kursverlusten hat bereits die Börse Tokios auf die neuen Hiobsbotschaften reagiert. Der Leitindex Nikkei 225 büsste über 10% ein und erlitt damit den grössten Kurssturz seit dem Höhepunkt der Finanzkrise.
Nach Europaschluss wird der Zinsentscheid der US-Notenbank erwartet; ein Kurswechsel steht gemäss Ökonomen nicht bevor.
Bis um 08.25 Uhr verliert der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI 1,70% auf 6'167,60 Punkte.
Versicherungswerte bleiben am Dienstag mit den Folgen des Erdbebens und Tsunamis in Japan sowie der nuklearen Katastrophe im Fokus. Allen voran Swiss Re geben um 3,1% nach; die Papiere haben bereits in den letzten beiden Handelstagen rund 8% verloren. ZFS notieren vorbörslich 2,2% tiefer.
Marktteilnehmern zufolge hat sich aber die Lage für die Versicherer aber durch die Verschärfung der Lage im Fukushima nicht verschlimmert. Swiss Re habe bereits am Vortag erläutert, dass bei der Versicherung von Nuklearanlagen in Japan Schäden durch Erdbeben, Tsunamis und durch Erdbeben ausgelöste Brände ausgeschlossen sind.
Auch Bankaktien liegen im Angebot: Credit Suisse und Julius Bär verlieren jeweils 2,6% und UBS geben um 2,8% nach. Der Kurseinbruch in Japan schlage tiefe Kerben in den Handelsbüchern der Banken, erklärten Marktbeobachter. Die UBS hat im Geschäftsjahr 2010 etwas mehr verdient, als ursprünglich ausgewiesen: Der den Aktionären zurechenbare Reingewinn fiel 373 Mio CHF höher aus als im Februar gemeldet.
Mit deutlichen Kursabschlägen wird auch in den zyklischen Sektoren gerechnet, da die globale Wirtschaftsentwicklung durch die Ereignisse in Japan belastet werde, so Händler. ABB sinken vorbörslich um 2,3%, Richemont um 2,2% und Holcim um 2,4%.
Etwas besser als der Gesamtmarkt schneiden defensive Papiere wie Nestlé (-1,3%), Roche (-1,5%) und Novartis (-1,4%) ab. Letztere hat für den Produktekandidaten INC424 positive Studien bei Patienten mit Myelofibrose vorgelegt. Zulassungsanträge seien weltweit ab dem zweiten Quartal 2011 geplant.
Im breiten Markt haben diverse Unternehmen Jahreszahlen gezeigt; darunter Lindt&Sprüngli, Galenica, Huber + Suhner sowie die VP Bank.
ra/ps

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